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Auf dem Treppchen steht er schon, jetzt aber schickt sich Torsten Frings an, einen Großen seiner Zunft zu überflügeln. Nur noch einen Gelben Karton ist der Ex-Nationalspieler von Platz zwei der ewigen Hitliste der Gelb-Sünder entfernt.
Kein seltenes Bild: Torsten Frings sieht die Gelbe Karte (hier im November 2005 von Herbert Fandel)
In 397 Bundesliga-Partien wurde der kompromisslose Zweikämpfer 92 mal verwarnt. Nur zwei Spieler der höchsten deutschen Klasse kommen auf mehr Gelbe Karten. Am Samstag im Spiel gegen Schalke 04 kann Torsten Frings mit Bernd Hollerbach gleichziehen. Für seine 93 Gelben Karten benötigte Hollerbach, der für St. Pauli, den 1. FC Kaiserslautern und den Hamburger SV auflief und mittlerweile als Assistent von Felix Magath beim VfL Wolfsburg auf der Bank sitzt, allerdings nur 222 Spiele.
Effenberg uneinholbar
Ob Torsten Frings nach dem Saisonende weiter in der Bundesliga dem Ball hinterher jagt, steht in den Sternen. Selbst wenn sich der Ex-Nationalspieler dazu entschließen sollte, den Vertrag in Bremen zu verlängern, liegt der Spitzenreiter in dieser unrühmlichen Statistik scheinbar uneinholbar in Front. Stefan Effenberg, Spitzname „Tiger“ brachte es in 370 Bundesligaspielen auf stolze 110 Gelbe Karten.
Die meisten Gelben Karten in einer einzelnen Saison holte übrigens Tomasz Hajto. In der Saison 1998/1999 sah der Pole im Trikot des MSV Duisburg in 29 Spielen 16 mal Gelb – eine bis heute unerreichte Quote.
Die Top-10 der Gelb-Sünder in der Bundesliga:
Stefan Effenberg 110 Gelbe Karten (370 Spiele)
Bernd Hollerbach 93 Gelbe Karten (222 Spiele)
Torsten Frings 92 Gelbe Karten (397 Spiele)
Frank Greiner 87 Gelbe Karten (330 Spiele)
Sergej Barbarez 87 Gelbe Karten (330 Spiele)
Günther Schäfer 86 Gelbe Karten (374 Spiele)
Jürgen Kohler 86 Gelbe Karten (397 Spiele)
Christian Wörns 86 Gelbe Karten (469 Spiele)
David Jarolim 85 Gelbe Karten (292 Spiele)
Carsten Ramelow 83 Gelbe Karten (333 Spiele)
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