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Uruguays Nationalmannschaft hat zum 15. Mal die Copa America gewonnen. Der WM-Vierte von Südafrika 2010 setzte sich am Sonntag in Buenos Aires mit 3:0 (2:0) gegen die Auswahl Paraguays durch, das als Außenseiter ins Endspiel gegangen war. Die Treffer erzielten Luis Suárez (12. Minute) und Diego Forlán (42., 89.). Damit ist Uruguay alleiniger Rekordtitelträger vor Gastgeber Argentinien.

Diego Forlán und Luis Suárez schossen Uruguay zum Turniersieg
Die bevorzugte Defensiv-Taktik Paraguays war im Finale schon nach zwölf Minuten Makulatur. Suarez kam auf etwas glückliche Weise an den Ball, dribbelte sich den Weg frei und schoss via Innenpfosten ins lange Eck. Paraguay konnte minutenlang nicht reagieren. Uruguay startete Angriff um Angriff und erhöhte noch vor der Pause durch Forlán. Der WM-Torschützenkönig und Stürmer von Atlético Madrid kam nach einem Ballverlust im Mittelfeld Paraguays an den Ball und schloss mit wuchtigem Schuss gekonnt ab (42.).
Nach dem Sturm und Drang der ersten 45 Minuten ließ es Uruguay nach der Pause gemächlicher angehen. Das Team vom Rio de la Plata kontrollierte das Geschehen aber auch so fast ohne Probleme. Einzig bei einem Lattenschuss von Nelson Valdez geriet das Tor von Muslera in Gefahr (54.). Statt des Anschlusstores fiel der dritte Treffer Uruguays. Kapitän Forlán war nach einem Konter und dem Pass seines kongenialen Sturmpartners Suárez in der Schlussminute erfolgreich.
Das Spiel um Platz drei hatte Peru am Samstagabend gegen Venezuela mit 4:1 für sich entschieden.
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