Die deutschen Bundesliga-Vereine fürchten die Blamage, die Außenseiter hoffen auf den sportlichen Coup, sowie einen Zahltag und übersiedeln daher in größere Arenen: 32 Duelle stehen eine Woche vor Ligastart am Wochenende auf dem Programm der ersten Runde zum DFB-Pokal. 69 Tage nach dem Endspiel Schalke gegen Duisburg (5:0) kommt es auch zu brisanten Duellen und einem Geldregen in Form von Prämien.

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Traditionell startet die deutsche Fußballsaison mit Variationen des ewig jungen Kampfs zwischen David und Goliath

Auf dem Weg ins 69. Finale können die Klubs mehr Geld einstreifen als bisher. Auf den Sieger von Berlin 2012 winkt inklusive der Zuschauer-Einnahmen ein zweistelligen Millionen-Betrag und außerdem der kürzeste Weg in die Europa League.

Der Cup-Start ist von kuriosen Umständen begleitet. So haben sich fünf Klubs für einen Umzug in ein größeres Stadion entschieden. Der Regionalligist Hallescher FC musste sogar elf Stadionbetreiber kontaktieren, um ein geeignetes Schauplatz für die Partie gegen Eintracht Frankfurt (Hoffer/Korkmaz) zu finden.
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Auf ein großes Fußballfest hofft Siebtligist FC Teningen, der Cupholder Schalke 04 (Fuchs) im Freiburger Badenova-Stadion empfängt. Vereinsvorstand Thomas Hodel sagte: "Für uns ist das Spiel wie ein Sechser im Lotto." 20.000 Zuschauer werden erwartet, sonst kicken die Landesliga-Fußballer vor 200 Besuchern.
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Auch die Fünftligisten Anker Wismar (in Lübeck gegen Hannover 96/Pogatetz, Radlinger) und SVN Zweibrücken (in Homburg gegen den 1. FSV Mainz 05/Ivanschitz, Baumgartlinger) sowie Regionalligist SC Wiedenbrück (in Gütersloh gegen den 1. FC Köln) werden vor größerer Kulisse antreten. Zum dritten Mal in Serie steht Germania Windecke in der ersten Runde, zum dritten Mal trifft der Klub auf einen Oberhaus-Verein und zum dritten Mal zieht er nach Köln um. Nach Schalke und FC Bayern heißt der Gegner diesmal TSG 1899 Hoffenheim (Ibertsberger).

Lockout in Eimsbüttel

Unter kuriosen Umständen tritt der Eimsbütteler TV gegen Zweitligist SpVgg Greuther Fürth an. Wegen eines Prämienstreits hat sich das etatmäßige Landesliga-Team abgemeldet, so dass kurzfristig eine hauptsächlich aus A-Junioren bestehende Elf das Cup-Spiel bestreiten wird. Zur Ouvertüre am Freitagabend stehen mit dem VfL Wolfsburg (bei RB Leipzig/Trainer Pacult), dem VfB Stuttgart (Harnik, beim SV Wehen Wiesbaden) und Borussia Mönchengladbach (Stranzl, beim SSV Jahn Regensburg) schon drei Bundesligisten auf dem Cup-Prüfstand.

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apa