Nach 1. FSV Mainz 05 wäre beinahe auch die Austria über Gaz Metan Mediaş gestolpert. Die Wiener zitterten sich mit Bauchweh über die rumänische Hürde hinweg und stehen in der Gruppenphase der Europa League. Vom starken Fußball der jüngsten Spiele war aber beim 0:1 am Donnerstagabend nichts zu sehen, stattdessen zeigten die Violetten in Cluj Nervenflattern.

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Erleichterung nach dem fixierten Aufstieg: Die Wiener Austria machte es in Rumänien spannender als angenommen

Angesichts des vollbrachten Aufstiegs wollte Sport-Vorstand Thomas Parits zwar nicht zu lange nach Haaren in der Suppe suchen, Trainer Karl Daxbacher analysierte dennoch in klaren Worten: "Uns hat die Souveränität gefehlt. Das lag an der Bedeutung der Partie und am Nervenkostüm." Daxbacher hatte bereits vor dem Ausflug in den Osten davor gewarnt, dass sich die Lobeshymnen der vergangenen Wochen rasch relativieren könnten.

"Uns wurde attestiert, dass wir guten Fußball spielen. Nun hat man gesehen, dass die Sache unter nervlichem und physischem Druck ein wenig anders ausschaut", zog Daxbacher rasch die Lehren aus der ersten Niederlage nach fünf Pflichtspielsiegen in Folge. "Am Ende sind wir als glücklichere Mannschaft aufgestiegen", gestand der Niederösterreicher.

Die Routine des defensiven Mittelfeldmanns Peter Hlinka war diesmal Goldes wert. Der 32-jährige Slowake behielt als einer der wenigen Austrianer kühlen Kopf. "In so einem Spiel muss man die Ruhe bewahren, das haben wir nicht geschafft. Aber zumindest haben wir gekämpft wie die Löwen und Euphorie gezeigt", bilanzierte Hlinka.

Das Zittern war für den souveränen Neo-Goalie Pascal Grünwald auch eine Folge der teilweise mangelnden internationalen Erfahrung. "Das war keine alltägliche Situation für diese Mannschaft, wir hatten großen Druck. Da muss man Verständnis haben", erklärte Grünwald, der sich sicher ist, dass die Partie Wirkung zeigen wird: "Solche Spiele bringen eine Mannschaft im Lernprozess weiter."

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apa