Das Überraschungsteam Levante empfängt Valencia in der spanischen Primera División am Samstagabend erstmals seit Jahrzehnten nicht als großer Underdog. Zwar kassierte der Außenseiter mit einem 0:2 bei Osasuna am vergangenen Wochenende die erste Saisonpleite, liegt vor dem direkten Duell aber als Dritter immer noch zwei Zähler vor dem deutlich renommierteren Stadtrivalen.

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Erstmals ist Levante im Stadtderby von Valencia nicht der krasse Außenseiter - die Favoritenrolle ist dem Sensationsteam der bisherigen Meisterschaft aber auch noch zu groß

Fakt bleibt, dass Champions-League-Teilnehmer Valencia das fünffache Budget des kleinen Nachbarn besitzt. Levantes Kapitän Sergio Ballesteros bezeichnete die dem Außenseiter medial zugespielte Favoritenrolle nicht nur deshalb als "lächerlich". "Das könnten wir niemals behaupten. Sie sind renommierter, haben einen stärkeren Kader und mehr Fans. Die Unterschiede sind riesig", meinte der Spielführer, der einmal mehr betonte: "Unser Ziel ist nach wie vor klar. Wir wollen nichts mit dem Abstieg zu tun haben."

Abseits des Valencia-Derbys geht der Zweikampf um die Tabellenspitze zwischen den beiden Erzrivalen Real Madrid und FC Barcelona in die nächste Runde. Die voran liegenden Madrilenen treten Sonntag im Bernabeu-Stadion gegen Osasuna an. Ungewöhnliche Anpfiffzeit ist 12.00 Uhr. Damit beugt sich Spaniens Liga (LFP) dem asiatischen TV-Markt. LFP-Präsident Jose Luis Astiazaran hat dies als "Opfer der Fans" für die Wirtschaftlichkeit der Liga bezeichnet.

Barcelona tritt ebenfalls Sonntag, jedoch acht Stunden später, bei Salzburgs Europa-League-Gegner Athletic Bilbao an. Nach zehn Runden liegt der Meister aus Katalonien einen Zähler hinter Real. Torhüter Victor Valdes hält aktuell bereits bei neun Spielen ohne Gegentor und will seinen Klub-Rekord weiter ausbauen.

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apa