Atletico will im Madrider Stadtduell mit Real endlich wieder als Sieger vom Platz gehen. Seit 1999 warten die Colchoneros (Matratzenmacher) auf einen Prestigeerfolg gegen den Rivalen. Dazu ist Atlético am Samstag im Bernabeu-Stadion laut Trainer Gregorio Manzano jedes Mittel recht. "Wir müssen hässlich, rau und ohne Furcht spielen", gab der 55-Jährige die Marschroute vor.

picEin 3:1 durch zwei Tore von Jimmy Floyd Hasselbaink ist seit über einer Dekade Atléticos letzter Triumph über Real Madrid. Auch vor dem nächsten Vergleich spricht alles für die Königlichen. Aktuell hält Real bei zwölf Siegen in Serie in allen Bewerben. In der Primera División liegt der Rekordmeister nach zwölf Runden mit 31 Punkten drei Zähler vor Erzrivale Barcelona. Die Katalanen treten am späten Samstagabend ebenfalls im Großraum Madrid an, nämlich bei Getafe, südlich der Hauptstadt.

Nach durchwachsenem Saisonstart und aktuell Platz neun in der Tabelle ist der in Spanien "El Profesor" genannte Gregorio Manzano bei den gewohnt kritischen Fans bereits angezählt. Dabei kamen ihm mit Sergio Agüero und Diego Forlán im Sommer zwei profilierte Stürmer abhanden. Deren hochkarätiger Ersatzmann Radamel Falcao muss gegen Real aufgrund einer Verletzung passen.

Wie Manzano zugeben musste, sei Real im zweiten Jahr unter José Mourinho deutlich weiter. "Um ein Team zu werden, braucht man Zeit, die Stücke zu einer einzigen Maschine zusammenzufügen", sagte Atléticos Coach. Real habe diesen Weg bereits bestritten.

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apa