Der Präsident des israelischen Fußball-Verbandes, Avi Luzon, ist am Sonntag wegen Betrugsverdachts acht Stunden lang von der Polizei einvernommen worden. Luzon wird laut Polizeisprecher Micky Rosenfeld vorgeworfen, den Ausgang von Spielen verfälscht und Einfluss auf Schiedsrichterbesetzungen genommen zu haben.

Der 56-jährige Funktionär, der auch Exekutivmitglied der UEFA ist, wies alle Vorwürfe zurück: "Der israelische Fußball ist sauber, ebenso wie der Verbandsvorsitzende." Luzon blieb auf freiem Fuß, er darf Israel derzeit aber nicht verlassen. Nach Medienberichten sind in den vergangenen Wochen bereits Spieler, Trainer und Referees wegen angeblicher Bestechung bei Spielen der ersten Division von den Behörden befragt worden.

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apa