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Im Viertelfinale des DFB-Pokals kommt es am Mittwoch zu einem Duell zweier Österreicher-Klubs. Der VfB Stuttgart trifft mit Martin Harnik auf den FC Bayern mit David Alaba. Trotz des Spielortes Stuttgart geht der Rekordmeister aus München als Favorit in die Partie. Dennoch: Die Bayern sind nach dem holprigen Saisonstart und dem Verlust der Tabellenführung angeschlagen.
"Ich denke, dass meine Spieler wissen, in welcher Situation wir sind. Manchmal braucht man so ein Spiel, wo der Funke überspringt", sagte Bayerns Trainer Jupp Heynckes. Der 66-Jährige spielt auf eine vergleichbare Situation in der Saison 2009/2010 an. Damals standen die Münchener unter Louis van Gaal mit dem Rücken zur Wand und gewannen dann bei Juventus Turin mit 4:1. Das war der Auftakt zu einer Erfolgsserie, die die Bayern bis zur deutschen Meisterschaft und ins Finale der Champions League trug.
Heynckes hofft auf einen ähnlichen Effekt. "Wir haben sehr gute Offensivspieler. Es ist eine Frage der Zeit, wann sie explodieren", meinte er. Der erfahrene Coach weiß allerdings genau, was am Mittwochabend auf dem Spiel steht: Gewinnen die Bayern, verschaffen sie sich wieder etwas Ruhe und Selbstvertrauen. Verlieren sie jedoch, wird das Krisengerede noch lauter.
Für Bruno Labbadia ist es ebenfalls ein besonderer Tag: Der VfB-Trainer wird am Mittwoch 46 Jahre alt. Und er wurde 1991 als Spieler von Heynckes zu den Bayern geholt. "Wir haben die Riesenchance aufs Halbfinale", meinte er. "In einem einzigen Spiel hat man immer die Möglichkeit zu gewinnen, wenn man an seine Grenzen geht." Mithelfen soll dabei Martin Harnik, der im Unterschied zu Bayerns David Alaba von Beginn weg spielen dürfte.
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apa |