Championship-Klub Leicester City hat im Achtelfinale des FA-Cups auswärts Norwich City eliminiert. Manager Nigel Pearson traut seinen Foxes noch weitere Coups zu.

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Neil Danns und David Nugent feiern den Aufstieg von Leicester City in das Viertelfinale des FA Cup

Zweitligist Leicester City landete die große Überraschung im Achtelfinale des FA Cups mit einem 2:1-Auswärtssieg beim Premier-League-Klub Norwich City. Bei näherer Betrachtung ist die Überraschung an der Carrow Road aber wohl nicht ganz so groß. Canaries-Manager Paul Lambert gönnte nämlich Torhüter John Roddy und Topscorer Grant Holt (elf Saisontore, davon neun in der Premier League) eine Pause und schonte auch noch Mittelfeldspieler Andrew Surman und Verteidiger Kyle Naughton. "Wenn wir im FA Cup vielleicht ins Halbfinale kommen und am Ende aus der Premier League absteigen, wird mir sicher niemand den Rücken stärken", begründete Lambert seine Entscheidung schon vor dem Spiel. Die Fans werden es differenzierter sehen. Es kamen 26.658 Zuschauer. Seit 1984 war kein FA-Cup-Heimspiel von Norwich City derart gut besucht. Nur 345 Plätze blieben diesmal leer.

Ziel der Foxes ist die Premier League

Abgesehen davon ist Leicester City auch kein "gewöhnlicher" Zweitligaklub mehr. Die Füchse gehören seit einem Jahr mehrheitlich dem schwerreichen thailändischen Geschäftsmann Vichai Raksriaksorn, der sich bis vergangenen Oktober auch noch Sven-Göran Eriksson als Manager seiner Foxes leistete bzw. nach wie vor auf der Gehaltsliste hat. Derzeit genießt Nigel Pearson, der Leicester City auch schon 2008 bis 2010 erfolgreich betreut hatte, sein Vertrauen. Pearson soll den Verein wieder in die Premier League führen, würde aber auch gerne weitere Erfolge im FA Cup mitnehmen. "Mir ist klar, dass dieser Bewerb für die großen Klubs nicht mehr den Stellenwert vergangener Tage hat. Für mich hat er genug Prestige und ich würde gerne noch ein paar weitere erfolgreich Schritte setzen", so Pearson. Im Viertelfinale müssen seine Foxes zum Sieger der Paarung Birmingham City gegen Chelsea. Das erste Spiel an der Stamford Bridge endete 1:1.

Arsenal hat nur mehr die Premier League

Das prominenteste Opfer im Achtelfinale heißt Arsenal, das nach dem 0:4 gegen Milan in der Champions League 0:2 bei Sunderland verlor und sich nun voll auf die Premier League konzentrieren muss. "Die Trophäe für uns ist es jetzt, unter die Top vier zu kommen", gibt Manager Arsène Wenger die neue Devise aus, "das ist nach wie vor realistisch. Darauf müssen wir uns konzentrieren." Die Niederlage in Sunderland hänge auch mit jener drei Tage vorher in Mailand zusammen. "Wir haben dort schon alles geben müssen und dann noch die lange Reise gehabt."  

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ts