Die Admira muss im Drittrunden-Rückspiel der Europa-League-Qualifikation gegen Sparta Praha (Prag) auf ein Fußball-Wunder hoffen - und das ohne einige Stammkräfte. Trainer Dietmar Kühbauer stehen am Donnerstag (20.00 Uhr) Leistungsträger wie Ježek, Windbichler oder Ouédraogo nicht zur Verfügung, wodurch nach der 0:2-Heimniederlage aus dem Hinspiel ein Aufstieg ins Play-off noch unrealistischer erscheint.

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Windbichler hat sich das Kreuz verrissen und wird deshalb von Trainer Kühbauer gegen Sparta Praha vorsichtshalber geschont

Dennoch hat der Dritte der vergangenen sowie aktuellen Bundesliga-Meisterschaftssaison die Flinte noch nicht ins Korn geworfen. Trainer Dietmar Kühbauer hat die überwiegend junge Truppe mit seiner Kämpfermentalität infiziert. "Man kann nicht sagen, dass nichts mehr drin ist. Wir werden alles versuchen, alles unternehmen", versprach der Ex-Teamspieler. Vom Weiterkommen zu sprechen, wäre aber wohl dennoch vermessen, "wir sind Realisten, auch wenn im Fußball alles möglich ist".

Kühbauer trauert noch immer den in der ersten halben Stunde und im Finish im Heim-Duell mit dem tschechischen Rekordmeister und aktuellen "Vize" vergebenen Großchancen nach, bei deren zumindest teilweisen Verwertung die Ausgangslage für Donnerstag eine ganz andere wäre. Aber Ouédraogo, Marcel Sabitzer, den die abermalige Einberufung in die Nationalmannschaft zusätzlich beflügeln sollte, Ježek und der später eingewechselte Philipp Hosiner vergaben ihre Möglichkeiten. Die Chancen vor dem Rückspiel in der Prager Generali-Arena sind dementsprechend.

Noch dazu muss Ouédraogo aufgrund einer Knöchelverletzung passen, saßen mit Ježek und Windbichler am Mittwoch zwei weitere Stammkräfte aufgrund der Doppel-Belastung nicht im Bus nach Prag. "Ježek ist überspielt, sehr müde. Man hat schon zuletzt gesehen, dass er nicht mehr diese Frische hat. Windbichler hatte Probleme mit dem Rücken. Sonntag ist wieder ein Spiel, Dienstag soll er ein Länderspiel in Norwegen (U21) bestreiten. Wir können es einfach nicht riskieren, diese Spieler für den Herbst zu verlieren", erklärte Kühbauer.

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apa