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Nur noch eine Woche ist es bis zum Anpfiff der U21 EM in Schweden. Die deutsche Mannschaft qualifizierte sich spät, reist aber mit einem starken Kader an. Diesen wird sie auch brauchen, denn die Gegner im Kampf um die KO-Runde haben es in sich. Heute werfen wir einen Blick auf die deutsche Gruppe B, in der die Mannschaft von Horst Hrubesch auf England, Spanien und Finnland treffen wird.
England

An englische U21 Nationalteams hat die deutsche Mannschaft keine allzu guten Erinnerungen: 1982, bei der bisher einzigen Finalteilnahme, holten sich die Insulaner den Titel. Besser in schlechter Erinnerung ist das deutsche Scheitern in den Play Offs zur vergangenen Endrunde. Die Engländer dominierten Hin- und Rückspiel und schlugen Deutschland zwei Mal. Man hat also noch die ein oder andere Rechnung zu begleichen. Auch in der Qualifikation zur EM in Schweden hatte England keinerlei Probleme. Erst in den Play Offs wurde es richtig spannend: Im Inselduell gegen Wales siegte England zuhause 3:2, hatte aber im Rückspiel richtig Dusel. Denn Wales drehte ein 0:1 in ein 2:1 um und wurde erst durch ein Eigentor aus allen Träumen gerissen. Gespickt mit Premier League Spielern wird England auch diesmal ein harter Brocken für das deutsche Team. Leistungsträger im Team von Stuart Pierce sind Arsenals Theo Walcott, Micah Richards (Manchester City) und der Aston Villa-Block mit Gabriel Agbonlahor, James Milner und Craig Gardner.
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Finnland

Sicherlich der leichteste Gruppengegner. Wer in die KO-Spiele will, muss Finnland schlagen! Die Finnen drehten in den Play Offs nach einer 1:2 Hinspielniederlage einen 0:1 Rückstand in den letzten neun Minuten des Rückspiels noch um und qualifizierten sich im Elfmeterschießen erstmals in der Geschichte für eine Endrunde. Der Großteil der Mannschaft verdient sein Geld in der heimischen Veikkausliiga. Aber Vorsicht: Die Finnen sind damit auch die große Unbekannte. In Deutschland kennt man lediglich Stürmer Berat Sadik, der in dieser Saison mit Arminia Bielefeld abstieg, es dabei aber immerhin auf 13 Einsätze brachte. Herz und Seele des finnischen Spiels ist Kapitän Tim Sparv. Der Schwedenlegionär von Halmstads BK leitet die meisten Angriffe der Mannschaft ein und ist obendrein noch Finnlands erfolgreichster Torschütze der Qualifikation.
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Spanien

Die Nachwuchsmannschaft des Europameisters macht sich auf den Weg nach Schweden, um in die Fußstapfen der Stars von Österreich/Schweiz 2008 zu treten. In der Qualifikation klappte das schon ziemlich gut: Spanien gewann alle acht Partien der Gruppenphase und musste dabei nur zwei Gegentore verkraften. In den Play Offs drohte man allerdings an der Schweiz zu scheitern, rettete sich in der letzten Minute des Rückspiels in die Verlängerung und bewies dort gute Nerven. Der ehemalige Real Madrid Coach Juan López Caro hat hochtalentierte Spieler zur Verfügung, wovon viele bei Clubs der Primera Division längst Stammkräfte sind. Kapitän Raúl García (Athletico Madrid), Capel (FC Sevilla) und der frisch gebackene Champions League Sieger Bojan Krkic sind die Stars der Mannschaft. Auf sie kommt viel Arbeit zu, denn mit Gerard Piquet, Sergio Busquets und Juan Mata werden den Spaniern drei wichtige Stützen fehlen – sie wurden für den Confed-Cup ins A-Team beordert. Dennoch dürfte die spanische Mannschaft stark genug sein, um zu den großen Turnierfavoriten zu zählen.
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Weiterführende Links:
>> U21 EM Qualifikation: Playoffs
>> Die deutsche Mannschaft Teil I
>> Die deutsche Mannschaft Teil II
>> U21 Europameisterschaft Gruppe B
Joachim Rothbauer
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