Der ecuadorianische Vertreter LDU Quito steht kurz vor dem erstmaligen Gewinn der Copa Sudamericana. In einem einseitigen Final-Hinspiel setzte sich der Universitätsklub aus Ecuadors Hauptstadt 5:1 gegen Fluminense Rio de Janeiro durch.

picDas Spiel begann denkbar schlecht für die Gastgeber: Im Stadion "Casa Blanca" benötigte Fluminenses Marquinho nicht einmal 60 Sekunden, um den Ball erstmals ins Tor zu bugsieren. Doch LDU erholte sich schnell vom Schock des frühen Rückstandes.

Tormaschine auf Titelkurs

Edison Méndez (21./44.) drehte die Partie noch vor der Pause. Mit seinem Hattrick-Treffer zum 3:1 (60.) zerstörte der Nationalstürmer Ecuadors bereits nach einer Stunde fast alle brasilianischen Titelhoffnungen.

Es sollte allerdings noch schlimmer kommen für Fluminense. Denn Franklin Salas (77.) und Ulises De la Cruz (88.) sorgten kurz vor Schluss für den zweiten Kantersieg Quitos in Folge. Bereits im Halbfinale hatte die Mannschaft von Trainer Jorge Fossati ein eindrucksvolles Offensivspaktakel gezeigt und River Plate Montevideo mit 7:0 aus dem Wettbewerb geschossen.

Formsache im Rückspiel

Das Halbfinal-Hinspiel in Montevideo hatte Quito sogar noch 2:1 verloren. Mit einem 5:1-Heimsieg im Rücken dürfte das Final-Rückspiel am 2. Dezember im Maracana-Stadion nur noch eine Formsache sein. Es wäre der zweite internationale Titel für LDU nach dem Gewinn der Copa Libertadores 2008.

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Joachim Rothbauer