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Chelsea vor Manchester United, Arsenal und Liverpool. Die “Fab Four“ nehmen erstmals in dieser Saison tatsächlich die ersten vier Plätze in der Tabelle ein. Anfangs hatte Arsenal aufgrund eines schlechten Saisonstarts gefehlt, dann ist Liverpool weg gebrochen. Die Reds haben sich aber mit 17 Punkten aus den letzten sieben Spielen eindrucksvoll zurückgekämpft.

Dirk Kuyts Kopfballtor entschied das Merseyside-Derby
Am 9. Dezember das Aus in der Champions League daheim gegen Fiorentina (1:2). Am 13. Dezember die erste Heimniederlage gegen Arsenal (1:2) nach sechs Jahren. Und dann knapp vor Weihnachten, am 19. Dezember, auch noch der “Supergau“ mit der Blamage bei Schlusslicht Portsmouth (0:2); und der Absturz auf Rang acht in der Tabelle hinter Birmingham City.
Die Leidensfähigkeit der Liverpool-Fans war im alten Jahr noch auf eine harte Probe gestellt worden. Mittlerweile scheint das Schlimmste überstanden. Die Transferzeit ist vorbei und außer Andrej Voronin (Dinamo Moskau) und Andrea Dossena (Napoli) wurde niemand mehr verkauft.
Zwischenzeitlich war ja sogar von einem möglichen Abgang von Stürmerstar Fernando Torres die Rede, um die Finanzen besser in Griff zu bekommen. Vor allem Angesichts der tristen Situation, als Champions-League-Sieger 2005 (und Finalist 2007) von einer Teilnahme 2010/11 meilenweit entfernt zu sein.
Die Reds im Aufschwung
Doch das ist sieben Wochen her. In der Zwischenzeit haben die Reds aus sieben Premier-League-Spielen 17 Punkte geholt, fünf Mal gewonnen und zwei Mal remisiert. Nach dem 1:0-Erfolg im 213. Merseyside Derby gegen Everton kletterten sie am Wochenende erstmals seit dem 7. Spieltag wieder unter die Top Vier der Tabelle. Birmingham liegt nun übrigens “standardgemäß“ sieben Punkte hinter Liverpool auf Rang Acht.
Das Goldtor gegen die Toffees gelang Dirk Kuyt, der in den letzten fünf Spielen vier Mal traf und wesentlichen Anteil am Aufschwung hat. “Deadly Dirk“ hatte auch schon im Hinspiel bei Everton zugeschlagen, im Goodison Park den 2:0-Endstand für Liverpool fixiert. Nun hält der Niederländer bei 50 Pflichtspieltoren für die Reds seit seinem Wechsel an die Anfield Road im August 2006.
Drogba macht sein Dutzend voll gegen Arsenal
Stattliche 116 Pflichtspieltore hat hingegen Didier Drogba seit Sommer 2004 für seine Blues erzielt. Am Sonntag schlug er beim 2:0-Derbysieg von Chelsea gegen Arsenal an der Stamford Bridge gleich zwei Mal zu. Die Gunners liegen dem Ivorer. Schon beim 3:0-Sieg im Hinspiel Ende November hatte er zwei Mal getroffen. In seinen letzten zehn Einsätzen gegen Arsenal kam der Stürmer gar auf ein Dutzend Tore.
Der Titelkampf sieht nunmehr nach einem Duell Chelsea gegen Manchester United aus. Das drittplatzierte Arsenal hat derweil andere Sorgen: Am Mittwoch kommt Liverpool ins Emirates Stadium, und die Reds hätten ja bekanntlich noch eine Rechnung offen…
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