Aachen, Duisburg, Jena, Bielefeld - die Meldungen über schwer in Schlagseite geratene Traditionsvereine reißen nicht ab. Doch im Gegensatz zu den schlingernden Zweit- und Drittligisten deutet für Rot-Weiss Essen derzeit nichts auf ein Happy End hin.
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Wie die Essener Zeitschrift RevierSport in ihrer Online-Ausgabe heute berichtet, hat der DFB eine Bürgschaft des Regionalligisten in Höhe von 2,7 Millionen Euro nicht akzeptiert. RWE-Vorstandsmitglied Thomas Hermes schätzte daraufhin die Chancen auf die Lizenz nur sehr gering ein: "Wir brauchen nach jetzigem Stand noch 2,4 Millionen Euro bis Freitag 15:30 Uhr. Man muss ehrlich sein und sagen, dass es sehr schlecht aussieht", so Hermes gegenüber RevierSport-online.

Rot-Weiss Essen war erst vor drei Jahren aus der 2. Bundesliga abgestiegen und musste bereits ein Jahr darauf den bitteren Gang in die Viertklassigkeit antreten. Die letzten Hoffnungen setzt der Deutsche Meister von 1955 nun auf die Stadt Essen oder einen privaten Gönner.


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Lars Plantholt