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Raus aus dem Rampenlicht: Viele altbekannte Gesichter verdienen ihre Brötchen inzwischen unbeobachtet von der Sportpresse in kleineren Ligen. Heute geht es u.a. um deutsch-türkische Torschützen in der SüperLig und den Ex-Bremer Markus Rosenberg.
Endlich Grund zum Jubeln: Markus Rosenberg traf gegen Osasuna gleich doppelt.
Viele in Deutschland geborene (Deutsch-)Türken suchen in der Heimat ihrer Eltern ihr Fußball-Glück, einige haben erfolgreich in der obersten türkischen Spielklasse, der SüperLig, Fuß gefasst. Serkan Calik, der seine ersten Profispiele als 19-Jähriger für Rot-Weiss Essen absolvierte, ist über den Umweg Galatasaray inzwischen bei Genclerbirligi angekommen. Im Spiel gegen Manisaspor gelang dem 24-Jährigen der Führungstreffer beim 2:0-Sieg seiner Mannschaft.
Erfolgreich verlief das Wochenende auch für Tevfik Köse, der der Jugend von Bayer Leverkusen entstammt und noch in der vergangenen Saison für die Amateurmannschaft der Werkself auflief. Kurz vor Schluss sicherte Köse mit seinem Treffer zum 2:0-Endstand den Auswärtssieg Büyüksehirs bei Bucaspor.
Weiter zurück liegt die deutsche Vergangenheit des im oberfränkischen Marktredwitz geborenen Ersen Martin. Im Dezember 1998 kam der Mittelstürmer zu seinem einzigen Bundesligaeinsatz für den 1. FC Nürnberg. Am vergangenen Spieltag konnte sein 1:0-Führungstreffer für Kasimpasa die Heimniederlage des Tabellenschlusslichts gegen Kayersispor nicht verhindern.
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Rosenberg beendet Torflaute durch Doppelpack
Lange musste der von Werder Bremen an Racing Santander ausgeliehene Stürmer auf sein erstes Erfolgserlebnis in der spanischen Primera Division warten, gegen CA Osasuna war es endlich soweit: Markus Rosenberg traf in seinem siebten Einsatz beim 4:1-Sieg seiner Mannschaft erstmals und dann gleich doppelt zum 2:0- und 3:1-Zwischenstand. Am Ende dieser Saison soll der Schwede nach Bremen zurückkehren.
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In Österreich konnte Sturm Graz durch einen 2:0-Sieg über Verfolger Wacker Innsbruck die Tabellenführung erfolgreich verteidigen. Großen Anteil am Sieg im Spitzenspiel hatte Imre Szabics, der in der Bundesliga für Stuttgart, Köln und Mainz die Stiefel schnürte. Der Ungar schoss das 1:0 mit seinem fünften Saisontreffer selbst und bereitete den zweiten Treffer durch Roman Kienast vor.
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Joshua Kennedy will die Torjägerkrone in Japan
In der Bundesliga war Joshua Kennedy nicht unbedingt als Knipser bekannt. Neun Tore in 57 Spielen für den VfL Wolfsburg, den 1. FC Nürnberg und den Karlsruher SC sind eine Ausbeute, die bei seinen Trainern kaum Begeisterungstürme ausgelöst haben dürften. In seiner neuen fußballerischen Heimat, der japanischen J.League, läuft es deutlich besser für den Australier. Sechs Spieltage vor Saisonschluss führt der Stürmer vom souveränen Tabellenführer Nagoya Grampus die Torjägerliste mit 16 Treffern an. Am Wochenende vollendete Kennedy beim 1:0-Sieg über Cerezo Osaka vom Elfmeterpunkt.
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Mario Jardel trifft immer noch
In der Bundesliga hat Mario Jardel nie gespielt, dafür hat sich der brasilianische Ausnahmestürmer mit portugiesischem Pass seine Meriten in der Champions League erworben, wo er 2000 und 2001 Torschützenkönig werden konnte. In der portugiesischen Liga erzielte Jardel zwischen 1996 und 2003 für den FC Porto und Sporting Lissabon in 174 Spielen unglaubliche 183 Tore. Nach diversen unterklassigen Stationen in seinem Heimatland Brasilien ist Mario Jardel, inzwischen 37-jährig, in der bulgarischen A grupa angekommen. Für seinen neuen Klub Cherno More Varna traf der mehrfache portugiesische Fußballer des Jahres zum 1:0-Sieg über Lokomotiv Sofia.
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Ralf Amshove
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