Raus aus dem Rampenlicht: Viele altbekannte Gesichter verdienen ihre Brötchen inzwischen unbeobachtet von der Sportpresse in kleineren Ligen. Heute blicken wir u.a. nach Russland und Japan. Zudem leidet Bayerns Ex-Superstar unter einer Torflaute.        

picFür Luca Toni (re.) und Teamkollege Rafinha läuft es beim FC Genua noch nicht rund

Bereits vor dem Saisonende steht der ehemalige Spielmacher von Hannover 96, Szabolcs Huszti (27), mit seinem neuen Klub Zenit St. Petersburg als russischer Meister fest. Huszti, der nach drei recht erfolgreichen Jahren an der Leine zwischenzeitlich sogar von Real Madrid umworben worden war, konnte seine Qualitäten beim russischen Spitzenteam indes nicht immer unter Beweis stellen. Von bislang möglichen 29 Saisonspielen absolvierte der Ungar nur zwölf, während es in der letzten Saison noch 19 Partien gewesen waren. Auch am Wochenende kam Huszti von der Bank, erzielte im Spiel gegen den noch amtierenden Titelträger Rubin Kasan aber dann sein erstes Tor für Zenit in dieser Spielzeit.

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Toni trifft nicht mehr

Einen Treffer mehr markierte bisher Bayerns Ex-Goalgetter Luca Toni (33). Für seinen aktuellen Verein, den FC Genua, ist Tonis letztes Erfolgserlebnis allerdings schon lange her: Am Tag der Deutschen Einheit traf der Italiener zum 2:1-Sieg gegen Bari. Danach folgten sieben Spiele ohne Toni-Treffer. Auch der langjährige Schalker Rechtsverteidiger Rafinha (25) schnürt seit dieser Saison seine Stiefel für Genua. Der Brasilianer ist Stammspieler, hätte sich von seinem Wechsel aber sicherlich mehr erhofft. Mit dem FC Genua liegen die beiden Ex-Bundesligastars derzeit nur auf Platz zwölf in der Tabelle und sind damit in der Serie A nur graues Mittelmaß. Die Aussichten auf eine Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb sind daher nicht besonders gut.

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Merklich erfolgreicher gestalteten sich die letzten Jahre für Robson Ponte (34). Mit den Urawa Red Diamonds holte der in seiner Bundesligazeit für Bayer Leverkusen und den VfL Wolfsburg aktive Brasilianer Titel wie die Meisterschaft oder die asiatische Champions-League. Nach sechs erfolgreichen Spielzeiten in Japan ist für den 34-Jährigen am Ende dieser Saison indes Schluss bei den Diamonds. Am vergangenen Wochenende bewies Ponte beim 4:1-Erfolg im J. Leagu-Spiel in Yokohama aber nochmal seine Abschlussstärke und traf gleich doppelt.

Als Torschütze trat auch Teamkollege Wilfried Sanou (26) in Erscheinung. Der ehemalige Freiburger, der von seinem aktuellen Coach Volker Finke (62) aus Freiburg nach Japan gelotst wurde, markierte das zwischenzeitliche 3:1. Der Mann aus Burkina Faso ist wie Ponte ein Leistungsträger im Verein, allein seine Torquote mit mickrigen zwei Einschüssen in 25 Partien ist durchaus verbesserungswürdig.

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Hofland in Südosteuropa

Als Fußballexot darf sich mittlerweile auch Kevin Hofland (31) bezeichnen. Drei Jahre war der Niederländer Abwehrchef beim VfL Wolfsburg, ehe er zurück in sein Heimatland zu Feyenoord Rotterdam wechselte. Seit Juli diesen Jahres spielt der ehemalige niederländische Nationalspieler nun in Zypern für AEK Larnaca. Mit seinem Klub steht Hofland aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz. In den letzten beiden Spielen erzielte der Verteidiger jeweils einen Treffer.

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Philipp Bülter