Raus aus dem Rampenlicht: Viele altbekannte Gesichter verdienen ihre Brötchen unbeobachtet von der Presse bei kleineren Vereinen. Heute geht es u.a. um einen griechischen Tor-Opa und einen Schalker, den man in den Fußballgeschichtsbüchern findet.        

picNikos Liberopoulos (li.) hat das Tore schießen nicht verlernt

Griechische Stürmer haben bei der Frankfurter Eintracht schon Tradition, ob früher Amanatidis oder heute Gekas. Wenns vorne klingelt, jubelt meist ein Grieche. Dabei wird einer in der Liste gerne vergessen. Nikos Liberopulos schnürte für zwei Spielzeiten seine Fußballschuhe für die Hessen und traf zehnmal ins Schwarze. Der mittlerweile 35-jährige spielt momentan in der Heimat für AEK Athen und zeigt dort, dass er seinen Torriecher auch im fortgeschrittenen Fußballeralter nicht verloren hat.  Beim 3:1-Auswärtserfolg gegen Panserraikos traf Liberopoulos doppelt, wodurch seine Mannschaft den dritten Tabellenplatz weiter behaupten konnte.

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Ex-Schalker entzaubert Lazio Rom

Carlos Grossmüller dürfte Fußballexperten noch bekannt sein als der erste Ersatzspieler in der Geschichte der Bundesliga, der wegen einer Tätlichkeit vom Platz flog. Nach einer Rangelei sah der für Schalke spielende Grossmüller am 8. Dezember 2007 gegen Eintracht Frankfurt den roten Karton, als er sich kurz vor Ende der Begegnung an einer Rangelei beteiligte.
Für positive Schlagzeilen konnte der Uruguayer bei den Königsblauen eher selten sorgen und so führte ihn sein Weg im Sommer 2010 nach Italien zu US Lecce. Dort entwickelte er sich gleich zum Stammspieler und bescherte am Wochenende mit seinem ersten Saisontreffer gegen Lazio Rom seiner Mannschaft drei wichtige Punkte im Abstiegskampf.

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„Känguru“ trifft in Mexiko

Wieder gut lachen hat der ecuadorianische Nationalspieler Félix Borja nach seinem Wechsel zum mexikanischen Verein Puebla FC. In der 2. Bundesliga war „das Känguru“, wie Borja auch genannt wird, mit seinen Toren einer der Hauptgaranten dafür, dass der FSV Mainz in der Saison 2008/2009 den Aufstieg in die Bundesliga schaffte. Dort war der Ecuadorianer aber nur noch ein Schatten seiner selbst und wurde schließlich in der Saison 2010/2011 bei den Mainzern aussortiert. In Mexiko hat Borja seine Spielfreunde wiedergefunden und durfte gleich bei seinem ersten Auftritt für seinen neuen Arbeitgeber jubeln, als der den 1:1-Endstand gegen Deportivo Guadalajara erzielte.

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Demichelis und Valdez erfolgreich

Beim FC Bayern hatte Martin Demichelis unter Louis van Gaal keine Zukunft mehr, daher zog es den Argentinier in die spanische Primera Division zu Málaga CF. Bei seinem Saisondebüt für die abstiegsgefährdeten Andalusier konnte Demichelis auf ganzer Linie überzeugen. Er lieferte nicht nur in der Innenverteidigung eine starke Partie ab, sondern trug sich auch noch mit seinem Treffer zum 1:0 in die Torschützenliste ein.

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In Bremen und Dortmund war Nelson Valdez lange als Chancentod verschrien. Bei seinem neuen Klub Hércules CF zeigt der Paraguayer, dass er doch weiß, wo der Kasten steht. Beim überragenden 4:1 gegen Supercupsieger Atletico Madrid erzielte Valdez bereits seinen siebten Treffer im 13. Spiel und hat nicht unerheblichen Anteil daran, dass sein Klub in dieser Saison zu den positiven Überraschungen der Liga gehört.

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Jens Fennel