Auch ein ersatzgeschwächter FC Barcelona hat in der spanischen Fußball-Meisterschaft keine Schwäche gezeigt. Der Meister aus Katalonien setzte sich am Samstagabend auswärts gegen Real Mallorca 3:0 durch und festigte seine Position als Nummer eins der Primera Division. Verfolger Real Madrid kam bei Deportivo La Coruña nicht über ein 0:0 hinaus. Trainer Jose Mourinho suchte die Schuldigen keineswegs in seiner eigenen Mannschaft...

picWeltfußballer Lionel Messi brachte die Katalanen gegen Mallorca mit seinem 26. Saisontor in Führung (38.). David Villa (57.) und Pedro (66.) machten den standesgemäßen Erfolg perfekt. Damit setzte der ohne Torhüter Valdes, Puyol, Xavi (alle verletzt) und Alves (gesperrt) angetretene FC Barcelona seinen Verfolger Real Madrid wieder unter Druck.
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Aluminium, Remis und ein brodelnder Mourinho

Real-Madrid-Trainer Jose Mourinho hat sich nach dem 0:0 bei La Coruña über die Spielansetzung beklagt. Die Madrilenen haben am Dienstag im Champions-League-Achtelfinale das Auswärtsmatch gegen Olympique Lyon absolviert, am Samstag stand die Partie gegen La Coruña auf dem Programm. "Wenn wir am Sonntag gespielt hätten, wäre es fairer gewesen", meinte der Portugiese. "Die Leute, die den Match-Kalender bestimmen, machen was sie wollen", beschwerte sich Mourinho.

Nun liegt die Mourinho-Truppe nach 25 Runden bereits sieben Punkte hinter dem Tabellenführer FC Barcelona. Reals Generaldirektor Jorge Valdano stellte aber klar, dass man Barca weiter jagen werde. "Man kann die Meisterschaft nicht im Februar aufgeben. Wir werden weiter kämpfen und hoffen auf mehr Glück in den nächsten Spielen", sagte Valdano angesichts von zwei Stangentreffern seines Teams in Coruna.
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apa/red