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3. Liga .:. News
| 29.01.2012 - 10:34 Uhr |
| Sandhausen Spitze - Unterbrechung in Offenbach |
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Leipzig (dpa) - Der neue Tabellenführer SV Sandhausen bleibt unter Coach Gerd Dais zu Hause eine Macht, der SV Wehen Wiesbaden muss nach der dritten Heimpleite der Saison dagegen seine Aufstiegsträume auf Eis legen. Sandhausen übernahm dank des hochverdienten 3:1 (1:0) gegen die SpVgg Unterhaching nicht nur Position eins in der 3. Fußball-Liga. Vielmehr ist der SV seit dem Amtsantritt von Dais im Februar 2011 zu Hause ungeschlagen. «Wir hatten viele hochkarätige Chancen, aber diese erst spät genutzt. Es war aber die richtige Reaktion nach zuletzt vier sieglosen Spielen», sagte Dais, dessen Team vom witterungsbedingten Ausfall der Partie SSV Jahn Regensburg gegen den VfL Osnabrück profitierte. Das Team der Stunde ist derweil der VfR Aalen, seit sechs Spielen ungeschlagen und mit dem dritten Sieg in Serie nun auf Platz drei vorgerückt. Die Mannschaft von Trainer Ralph Hasenhüttl gewann beim SV Wehen Wiesbaden mit 3:1 (1:1). Hasenhüttl freute sich vor allem über den dreifachen Torschützen Robert Lechleiter, «der heute aus drei Chancen drei Tore gemacht hat. Das ist eine unheimliche Effektivität, davon kann man auswärts nur träumen. In den ersten 45 Minuten war es aber ein schwerer Kampf, am Ende hat sich unsere Cleverness durchgesetzt.» Das vor der Saison als Aufstiegsfavorit gehandelte Wehen Wiesbaden muss sich derweil mit dem Abstiegskampf anfreunden. Nach dem sechsten sieglosen Spiel in Serie liegen die Hessen nun nur noch auf Platz 17. Noch schlechter sieht es nur in Oberhausen und Bremen aus. Oberhausen verlor trotz ordentlicher Leistung durch einen späten Treffer beim prominent verstärkten 1. FC Heidenheim mit 0:1, während die zweite Mannschaft von Werder Bremen trotz Halbzeitführung bei Wacker Burghausen mit 1:3 unterlag, das sich auf Platz vier vorschob. Die Bremer warten dagegen bereits seit acht Spielen auf einen Sieg. Der Chemnitzer FC gewann verdient mit 1:0 bei Kickers Offenbach. Dabei hatte Schiedsrichter Christian Fischer in der 55. Minute die Partie unterbrochen, weil mehrere Feuerzeuge auf den Schiedsrichter-Assistenten geworfen wurden. Das Spiel wurde aber nach zehnminütiger Unterbrechung ohne Probleme fortgesetzt. CFC-Trainer Gerd Schädlich war deshalb zufrieden: «Wir haben heute nicht viele Offenbacher Möglichkeiten zugelassen und am Ende verdient gewonnen. Aber wir hätten früher mit einem zweiten Tor alles klar machen können.» Letztlich waren beide Trainer froh, dass die Partie regulär zu Ende gespielt wurde. Gar nicht erst angepfiffen wurde in Regensburg. Neben dem bisherigen Tabellenführer wartet deshalb auch der VfL Osnabrück mit dem neuen alten Trainer Claus-Dieter Wollitz auf sein erstes Punktspiel im Jahr 2012. Ebenso verzögert sich das Debüt von Preußen Münsters neuem Trainer Pavel Dotchev. Die Partie gegen den FC Carl Zeiss Jena fiel ebenso dem Wintereinbruch zum Opfer. |





