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02.12.2011 - 20:29 Uhr
Die deutschen Spielorte und Stadien bei der EM

Kiew (dpa) - Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bestreitet ihre drei Gruppenspiele bei der EM 2012 in den ukrainischen Städten Lwiw und Charkow.

CHARKOW: Die Stadt ist der Entstehungsort der sowjetischen Nukleartechnologie und heute das geistige Zentrum mit Universitäten für 100 000 Studenten. Zu Zeiten der Sowjetunion war Charkow ein Industrie- und Handelszentrum, das sich auf die Herstellung und den Vertrieb von Militärausrüstung spezialisiert hatte. Der Freiheitsplatz ist der neuntgrößte Platz der Welt. Als Attraktion gilt eine 1,5 Kilometer lange Seilbahn über der zweitgrößten Stadt der Ukraine.

Stadion: Metalist-Stadion

Fassungsvermögen bei EM: 35 000

Art des Stadions: renoviert

Heimverein: FC Metalist Charkow

Eigentümer: Oblast Charkow

Fertigstellung/Eröffnung: 5. Dezember 2009

Deutsches Spiel: 13. Juni (20.45 Uhr) gegen die Niederlande

LWIW: Lwiw gilt als eine der typischsten ukrainischen Städte. Die im deutschen Sprachraum als Lemberg bekannte Stadt ist seit jeher vom Zusammenleben mehrerer Völker geprägt. Der kleinste ukrainische EM-Spielort liegt nur 70 Kilometer von der polnischen Grenze entfernt. Die Kaffeehaus-Kultur des charmanten Städtchens erinnert an Österreich oder Ungarn. Das Weltkulturerbe der UNESCO wird auch «Florenz des Ostens» genannt. Etwa 80 Kilometer südlich der Stadt liegen die Karpaten.

Stadion: Neues Stadion Lwiw

Fassungsvermögen bei EM: 30 000

Art des Stadions: Neubau

Heimverein: FC Karpati/FC Lwiw

Eigentümer: Ministerium für Jugend und Sport

Fertigstellung/Eröffnung: 29. Oktober 2011

Deutsche Spiele: 9. Juni (20.45 Uhr) gegen Portugal; 17. Juni (20.45 Uhr) gegen Dänemark