Karlsruher SC Samstag, 20. Januar 2018
14:00 Uhr
SpVgg Unterhaching
3:1
Tore
1 : 0 Torinfos im Ticker Fabian Schleusener 20. / Rechtsschuss  (Marvin Wanitzek)
1 : 1 Torinfos im Ticker Orestis Kiomourtzolgou 30. / Linksschuss  (Ulrich Taffertshofer)
2 : 1 Torinfos im Ticker Marcel Mehlem 86. / Rechtsschuss  (Fabian Schleusener)
3 : 1 Torinfos im Ticker Florent Muslija 90. / Rechtsschuss  (Fabian Schleusener)

90'
Fazit:
Der Karlsruher SC schlägt die SpVgg Unterhaching aufgrund einer klaren Leistungssteigerung im zweiten Durchgang verdient mit 3:1. Nach einem ausgeglichenen ersten Spielabschnitt dominierten die Hausherren die zweite Hälfte. Während die Truppe von Alois Schwartz auf einem immer tiefer werdenden Acker zunehmend stärker wurde, war von den Gästen in der Offensive so gut wie nichts mehr zu sehen. Fink und Wanitzek scheiterten zunächst noch mit einem tollen Heber und einem fulminanten Distanzschuss. Die Rot-Blauen versuchten irgendwie das Unentschieden zu verteidigen und warfen sich in jeden Ball. In der 86. Minute gelang dem Arbeitstier Mehlem dann aber doch mit einem Winkelknaller das 2:1. In der Nachspielzeit konnte Muslija dann auch noch mit einem erfolgreich abgeschlossenen Konter für die Kirsche auf der Torte sorgen. Die Heimakteure lagen sich nun völlig ausgepumpt und dreckverschmiert in den Armen. Der KSC feiert einen Big Point und sendet damit sicherlich auch ein Signal an den Rest der Liga. Er rückt Unterhaching nun richtig auf die Pelle, der SpVgg haben unterdessen heute die Unbekümmertheit und der offensive Esprit gefehlt. Vielen Dank für Euer Interesse und bis zum nächsten Mal!
90'
Spielende
90'
Tooor für Karlsruher SC, 3:1 durch Florent Muslija
Die vollkommen verdreckten und ausgepumpten KSC-Akteure liegen sich in den Armen, nachdem Muslija mit dem 3:1 den Deckel drauf gemacht hat. Die Hausherren kontern gegen nun völlig offene Gäste. Schleusener spielt einen Querpass zu Muslija, der den Ball an Taffertshofer vorbeilegt und dann an Müller vorbei zur Entscheidung einnetzt. Das war's, Schiri Jablonski pfeift die Partie nach dem Treffer direkt ab.
90'
Bülow kommt für Lorenz und soll mithelfen das Ergebnis über die Zeit zu bringen.
90'
Einwechslung bei Karlsruher SC -> Kai Bülow
90'
Auswechslung bei Karlsruher SC -> Marc Lorenz
90'
Sind wir hier bei der Handball-EM? Korbinian Müller verlässt seinen Kasten und sprintet mit nach vorne. Die Gäste verlieren den Ball und der KSC versucht das leere Tor zu attackieren. Müller ist aber im Mittelfeld zur Stelle und kann den Distanzschuss der Hausherren in einer kuriosen Szene mit seinem Körper irgendwie abblocken.
90'
Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 2
88'
Gelbe Karte für Maximilian Nicu (SpVgg Unterhaching)
87'
Marcel Mehlem hatte vor seinem Treffer geackert und gerackert, wovon sein verschmutzes Trikot zeugt. Den Treffer hat er sich regelrecht erarbeitet.
86'
Tooor für Karlsruher SC, 2:1 durch Marcel Mehlem
Bei Karlsruhe brechen alle Dämme, Mehlem erzielt mit einem regelrechten Hammer das 2:1! Der kopfballstarke Stroh-Engel verlängert den Ball per Kopf in den Sechzehner, dort legt Schleusener das Leder etwas unfreiwillig ebenfalls per Kopf genau in den Lauf von Mehlem, der den Ball mit vollem Risiko in den rechten Winkel knallt. Müller kann diesem Strahl nur hinterher schauen.
84'
Einwechslung bei Karlsruher SC -> Dominik Stroh-Engel
84'
Auswechslung bei Karlsruher SC -> Anton Fink
83'
Gelbe Karte für Alexander Winkler (SpVgg Unterhaching)
Winkler senst seinen Gegenspieler im Mittelfeld um und sieht dafür schon seine siebte Gelbe Karte in der laufenden Saison. Winkler langt also durchaus ganz gerne mal zu.
83'
Es laufen die letzten zehn Minuten und so langsam macht sich bei den Teams merklich Erschöpfung breit. Das tiefe Geläuf fordert seinen Tribut. Dementsprechend wird auch Alois Schwartz von seinen Wechseloptionen Gebrauch machen und Dominik Stroh-Engel bringen, der weiterhin auf seinen Durchbruch beim KSC wartet.
78'
Für Thomas Steinherr geht es nach dem Zusammenprall nicht weiter. Für ihn kommt Stefan Schimmer, der in der Offensive nochmal für frischen Wind sorgen soll.
78'
Einwechslung bei SpVgg Unterhaching -> Stefan Schimmer
78'
Auswechslung bei SpVgg Unterhaching -> Thomas Steinherr
77'
Es geht langsam aber sicher in die Schlussphase der Partie. Nach einem tollen Dribbling kann Wanitzek den Ball von der Grundlinie in die Mitte schlagen. Am zweiten Pfosten köpft Steinherr erst in letzter Sekunde vor dem lauernden Föhrenbach den Ball ins Toraus.
75'
Pisot und Gordon sind auch heute wieder eine Bank. Abgesehen von Hains Kopfballchance sind der Goalgetter und auch Bigalke vollkommen abgemeldet. Dass mit den beiden das Offensivspiel der Gäste steht und fällt, macht sich doch deutlich bemerkbar. So geht bei Haching nichts mehr nach vorne.
74'
Fabian Schleusener taucht nach einer Ecke völlig frei am kurzen Pfosten auf und köpft den Ball einen Meter am Kasten vorbei. Da war er wohl selbst überrascht, dass Porath nicht mit hochgestiegen ist. Den Abschluss kann man aus der Position dann auch gerne mal aufs Tor bringen.
71'
Der junge Porath packt mal einen Schuss aus 20 Metern aus. Uphoff geht bei seiner Parade auf Nummer sicher und wehrt den Ball zur Seite ab, anstatt zu versuchen ihn zu fangen.
69'
Die weißen Trikots der Karlsruher sind zunehmend schlammverdreckt. Das Wetter wird immer ungemütlicher, die Akteure auf beiden Seiten werfen sich aber trotzdem in jeden Ball, so sieht Einsatz aus.
67'
Von Hain und Bigalke ist nahezu nichts mehr zu sehen. Die Gäste müssen jetzt wieder den Schalter umlegen, sonst ist das 2:1 für den KSC eigentlich nur noch eine Frage der Zeit.
65'
Die SpVgg wird in die Defensive gedrängt, während der KSC eine Art Powerplay aufzieht. Vor allem Fink zeigt sein volles Repertoire. Er versucht es gar mit einem Fallrückzieher, der Ball wird aber vor ihm weggeköpft.
64'
Anton Fink legt den Ball stark an seinem Gegenspieler vorbei, wird dann aber rustikal von Kiomourtzolgou abgeräumt. Der hatte eine fulminante Grätsche ausgepackt, bei der er aber deutlich den Ball trifft. Das ist in Ordnung die Szene weiterlaufen zu lassen.
62'
Die Hausherren haben im zweiten Durchgang mehr Zug in ihren Aktionen. Vor allem Wanitzek dreht auf. So sind die Weißen momentan das bessere Team. Nun versucht es Muslija mit einem Schlenzer, der fliegt aber deutlich am Kasten vorbei.
58'
Der Rasen sieht mittlerweile ziemlich übel aus. Das ist ein regelrechter Acker, dafür ist das Spielgeschehen auf dem Grün doch mehr als ansehnlich.
56'
Steinherr sendet auf der anderen Seite ein offensives Lebenszeichen und zieht in der Nähe des rechten Sechzehnerecks ab. Uphoff ist aber zur Stelle, bekommt eine Hand hoch und pariert damit den Schuss.
53'
Gelbe Karte für Anton Fink (Karlsruher SC)
Fink geht etwas zu rustikal in einen Zweikampf und sieht dafür die erste Gelbe Karte der Partie.
53'
Einwechslung bei SpVgg Unterhaching -> Finn Porath
53'
Auswechslung bei SpVgg Unterhaching -> Thomas Hagn
51'
Wahnsinn, was war das denn?! Wanitzek spielt einen tollen Pass in den Lauf von Fink. Der nimmt das Leder stark mit, hebt den Kopf und überwindet Keeper Müller mit einem gefühlvollen Heber. Der Ball landet an der Unterkante der Latte. Danach spitzelt Nicu die Kugel irgendwie weg. Der Ball landet aber wieder bei Wanitzek. Der zieht volley ab und Müller lenkt die Kugel irgendwie über den Querbalken.
49'
Wie schon zu Beginn der Partie läuft auch der zweite Durchgang eher gemächlich an. Es gibt einige Duelle im Mittelfeld, ohne dass die Spitzen irgendwie in Szene gesetzt werden können.
46'
Und weiter geht's, die Kugel rollt wieder im Wildparkstadion! Die Hausherren kombinieren sich vom Anstoß weg direkt in den Sechzehner. Dort wird das Leder dann aber von den Gästen abgefangen.
46'
Anpfiff 2. Halbzeit
45'
Halbzeitfazit:
Zur Pause steht es zwischen dem Karlsruher SC und der SpVgg Unterhaching 1:1-Unentschieden. Beide Mannschaften brauchten doch einige Zeit um den Rost der Winterpause abzuschütteln. So startete die Partie ziemlich gemächlich, ehe Hain aus kurzer Distanz zum Kopfball kam, den Uphoff überragend parierte. Auf der anderen Seite war es dann der KSC, der aus dem Nichts zur Führung kam, als Schleusener nach einem tollen Pfostenschuss von Wanitzek abstaubte. Die Gäste blieben aber vor allem nach Standards gefährlich und so fiel dann auch nach einer Ecke in der 31. Minute der Ausgleich durch Kiomourtzolgou. Danach ging es hin und her, wobei bei den Hausherren vor allem der neu ins Team gekommene Thiede auf der rechten Seite zu gefallen wusste. Hier ist der Ausgang noch völlig offen. Es bleibt spannend, bis gleich!
45'
Ende 1. Halbzeit
44'
Florent Muslija hat nochmal eine Abschlusschance aus halbrechter Position im Sechzehner. Alexander Winkler ist aber zur Stelle und kann den Schuss im letzten Moment abblocken.
42'
Wieder wird Thiede auf der rechten Seite geschickt. Christoph Greger hat aber aufgepasst und kann das Zuspiel zur Ecke klären. Marvin Wanitzek schlägt die Ecke nach innen. Im Getümmel in der Mitte kommt keiner so recht an den Ball, bis die Gäste die Kugel dann doch hinten raushauen können.
40'
Der noch unauffällige Bigalke schickt Steinherr mal stark in den Sechzehner. Steinherr wird im Strafraum aber zur Seite abgedrängt. Er versucht seinen Gegenspieler anzuschießen, der Ball prallt aber zu ihm zurück und von seinen Beinen ins Toraus. Somit gibt es Abstoß für den KSC. Gut gesehen von Schiri Jablonski, der bislang einen abgeklärten Eindruck macht.
36'
Marco Thiede hat sich wirklich klasse ins Spiel der Hausherren eingefügt. Der rechte Außenverteidiger macht immer wieder richtig Dampf über die rechte Seite. Somit ist das Spiel beim KSC doch deutlich rechtslastig.
33'
Damit ist die tolle Serie von Benjamin Uphoff gerissen. Er muss nach 586 Minuten ohne Gegentor wieder hinter sich greifen.
31'
Tooor für SpVgg Unterhaching, 1:1 durch Orestis Kiomourtzolgou
Der KSC hat Schwierigkeiten die Standards der Gäste zu verteidigen und so fällt dann auch der Ausgleich nach einer Ecke. Der Ball wird von rechts in die Mitte geschlagen. Taffertshofer touchiert das Leder mit dem Kopf, das so weiter durch den Sechzehner segelt und auf der halblinken Seite bei Kiomourtzolgou landet. Der lässt die Kugel mit dem Oberschenkel abtropfen und haut sie dann mit links ins lange Eck. Uphoff ist dabei ohne Abwehrchance.
29'
Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld köpft die Abwehr der Hausherren den Ball ziemlich ungünstig zentral an den Rand des Sechzehners. Dort hatte Steinherr gelauert und knallt den Ball mit dem rechten Vollspann und vollem Risiko auf den Kasten. Sein druckvoller Abschluss fliegt aber knapp über die Latte.
26'
Die Gäste spielen einen Flugball auf die linke Seite in Richtung Bigalke. Daniel Gordon hat aber aufgepasst und kann die Kugel aus der Drehung mit dem rechten Fuß noch wegwischen. Das war ganz wichtig, hätte Bigalke doch sonst freie Bahn gehabt.
24'
Unterhaching muss sich angesichts der kalten Dusche erst mal schütteln. Karlsruhe hat mit der Führung im Rücken jetzt doch Oberwasser, während die Gäste noch nicht in ihr sonst so gefährliches Offensivspiel finden.
20'
Tooor für Karlsruher SC, 1:0 durch Fabian Schleusener
Karlsruhe geht aus dem Nichts in Führung! Marvin Wanitzek hämmert einen tollen Flachschuss aus der Distanz an den linken Innenpfosten. Die Kugel springt zurück und landet genau vor den Füßen von Fabian Schleusener. Der zieht direkt ab und Korbinian Müller schafft es aus relativ kurzer Distanz nicht mehr den Ball abzuwehren, der so von seinem Körper ins Netz prallt. Nicu hatte ihm auch noch ein wenig die Sicht versperrt. Das ist schon Schleuseners 8. Saisontreffer. Er bleibt die Entdeckung der Saison beim KSC.
19'
Greger trifft Mehlem kurz vor dem Sechzehner leicht am Knöchel und der Karlsruher geht zu Boden. Er hat danach merklich Schmerzen, der Linienrichter stand aber direkt daneben und entscheidet auf Weiterspielen. Da hätte man wohl auch Freistoß geben können.
17'
Es gibt die erste Ecke für den KSC. Die ist aber eine leichte Beute für die Innenverteidigung der Gäste und kann ohne Probleme aus dem Gefahrenbereich geköpft werden.
14'
Klasse Chance für die Gäste! Unterhaching schlägt einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld in die Mitte. Die Kugel ist lange in der Luft, dennoch kommt Hain am Fünfmeterraum ziemlich frei zum Kopfball. Uphoff kratzt die Kugel aber mit einer starken Parade aus der Ecke.
12'
Unterhaching spielt den Ball hinten rum, Schlussmann Korbinian Müller hat schon zahlreiche Ballkontakte zu verzeichnen. Es bleibt dabei, es geht recht gemütlich zu im Wildparkstadion. Da muss auf beiden Seiten doch noch ordentlich Rost abgeschüttelt werden.
7'
Ulrich Taffertshofer versucht es mit dem ersten Abschluss der Partie und einem Distanzschuss aus 24 Metern. Der segelt aber deutlich über den Querbalken und ist so keine Gefahr für die beeindruckende Serie ohne Gegentor von KSC-Keeper Benjamin Uphoff.
5'
Beide Mannschaften sind in der Anfangsphase auf Sicherheit bedacht und spielen lieber den Quer- als den Risikopass.
3'
Während sich die Bundesligateams über die kurze Winterpause beschwert hatten, sind die KSC-Akteure froh, dass es endlich wieder losgeht. Sie bestritten ihr letztes Spiel am 9. Dezember.
1'
Und los geht's, die Kugel rollt in Karlsruhe!
1'
Spielbeginn
Die Mannschaften betreten das nasskalte Wildparkstadion. Es ist bei toller Stimmung auf den Rängen trotzdem alles angerichtet für einen spannenden Rückrundenauftakt in der 3. Liga. Die Hausherren laufen in weißen Trikots auf. Die Gäste tragen rote Hemden und blaue Hosen.
Die Partie leiten wird der 27-jährige Bankkaufmann Sven Jablonski, der seit dieser Saison auch als jüngster Schiri in der Bundesliga pfeift. Unterstützt wird er an der Seitenlinie von seinen Assistenten Daniel Riehl und Eugen Ostrin.
Man kann nur hoffen, dass sich beide Teams einen ähnlich packenden Schlagabtausch liefern, wie am 2. Spieltag (3:2 für die SpVgg) mit vier Treffern in der ersten Halbzeit. Es ging im Sommer 2017 ordentlich zur Sache in Unterhaching mit zwei Elfmetern in den ersten 25 Minuten und einem späten Siegtreffer für die Rot-Blauen in der 89. Minute durch Stefan Schimmer. Gelingt dem KSC heute die Revanche?
Garanten für die starke Hinrunde der Truppe von Claus Schromm waren sicherlich Torjäger Stephan Hain (14 Saisontore) und Spielmacher Sascha Bigalke (4 Tore und 11 Assists). Beide Akteure haben es in die Drittliga-„Mannschaft der Hinrunde“ geschafft. Vor allem Bigalke ist das Herz und die Seele der SpVgg. Über ihn läuft das ganze Spiel und er glänzte im vergangenen Jahr regelmäßig als einer der wohl besten Spieler der 3. Liga.
Interessanterweise setzte es aber auch schon acht Niederlagen für die Gäste und sie haben ein durchwachsenes Torverhältnis von +2 vorzuweisen (33:31 Tore). Darin spiegeln sich die durchaus wankelmütigen Auftritte des Aufsteigers wieder. Die Hachinger bekamen zuletzt kaum Konstanz in ihre Auftritte. So wechselten sich überzeugende Siege häufig mit relativ deutlichen Niederlagen ab. Das gehört aber sicherlich zum Prozess beim Meister der Regionalliga Bayern.
Heute bekommen es die Hausherren zum Rückrundenstart jedoch mit einem richtigen Brocken zu tun. Die SpVgg Unterhaching ist ein bockstarker Regionalligaaufsteiger und hat in der Hinrunde die 3. Liga aufgemischt. Sie liegt mit 34 Punkten auf dem 5. Tabellenplatz und damit nur zwei Zähler hinter dem Aufstiegsrelegationsplatz. Die Rot-Blauen konnten bereits elf Spiele für sich entscheiden, nur Paderborn und Magdeburg haben häufiger gewonnen.
Abgesehen von Fabian Schleusener mit sieben Toren und Anton Fink mit fünf Treffern strahlt kaum ein Akteur des KSC in der Offensive Torgefahr aus. Das ist für jegliche Wiederaufstiegsambitionen noch zu wenig. Sicherlich wird Schwartz mit seinen Mannen aber in der Winterpause an den Ladehemmungen gearbeitet haben und sollte vorne der Knoten platzen, ist für Karlsruhe mit einem Spiel weniger und nur sechs Zählern Rückstand auf den Aufstiegsrelegationsplatz sicherlich noch einiges drin in der laufenden Spielrunde. Der KSC kann sich dabei vor allem auf seine Heimstärke verlassen, ist man doch zu Hause noch ungeschlagen.
Diese beiden Partien stehen sinnbildlich für die letzten Auftritte der Hausherren. Sie haben in den letzten sechs Spielen mit großer defensiver Kompaktheit keinen einzigen Treffer kassiert. Diese Serie hat dazu beigetragen, dass der KSC gemeinsam mit Wehen Wiesbaden mit nur 17 Gegentoren die statistisch beste Hintermannschaft der 3. Liga stellt. Gleichzeitig ist in der Offensive aber noch ordentlich Sand im Getriebe. Die Blau-Weißen haben in 19 Spielen lediglich 20 Tore geschossen. Nur die Kellerkinder Münster, Bremen II und Erfurt sind in der Offensive noch harmloser.
Der KSC hat sich nach einem schwachen Saisonstart mittlerweile stabilisiert und liegt mit 30 Punkten auf dem 8. Tabellenplatz. Der Zweitligaabsteiger verlor sein letztes Spiel Anfang Oktober und ist seit acht Partien ungeschlagen. Allerdings kam die Truppe von Alois Schwartz zuletzt im Dezember zweimal nicht über ein 0:0 gegen den VfR Aalen und den FC Carl Zeiss Jena hinaus.
Es berichtet für Euch Jonas Sell.
Ein herzliches Willkommen zum Rückrundenauftakt und dem 21. Spieltag der 3. Liga! Der Karlsruher SC empfängt ab 14 Uhr im Wildparkstadion die Spielvereinigung Unterhaching. Während die SpVgg bereits an dem Aufstiegsrelegationsplatz schnuppert, will auch der KSC durch einen Sieg ins obere Tabellendrittel vorstoßen.