Olympique Marseille .:. Steckbrief
| Mannschaft: | Olympique Marseille |
| vollst. Name: | Olympique de Marseille |
| Land: |
|
| Spitzname: | l'OM, l'Oheme |
| gegründet: | 01.08.1899 |
| Farben: | blau-weiß |
| Sportarten: | Fußball |
| Stadion: |
Velodrome
60.031 Plätze |
| Anschrift: |
25, Rue Negresko 13008 Marseille |
| Telefon: | 04 91 / 76 56 09 |
| Telefax: | 04 91 / 76 07 77 |
| Homepage: | www.olympiquedemarseille.com/ |
| E-Mail: | service_communication@omfr.com |
Olympique Marseille .:. Erfolge
| 1 x Champions League Sieger |
| 1993 |
| 1 x UI-Cup-Sieger |
| 2005 |
| 9 x Französischer Meister |
| 1937 1948 1971 1972 1989 1990 1991 1992 2010 |
| 10 x Französischer Pokalsieger |
| 1924 1926 1927 1935 1938 1943 1969 1972 1976 1989 |
| 4 x Französischer Ligapokalsieger |
| 1957 2010 2011 2012 |
| 3 x Französischer Supercupsieger |
| 1971 2010 2011 |
Olympique Marseille .:. Portrait
Der Club „Olympique de Marseille“ wurde 1899 gegründet. Das Team gilt in seinen Anfangsjahren als „Pokalspezialist“, denn bereits zwischen den beiden Weltkriegen konnte man sechs Mal den nationalen Pokaltitel gewinnen. Insgesamt gewann Olympique zehn Mal den Pokal, wurde zehn Mal französischer Meister und sieben Mal zweiter. International gab es nur einen Erfolg, den Gewinn der Champions-League 1993. Die Geschichte von Olympique Marseille ist wie eine ständige Berg- und Talfahrt. Das begann schon in den frühen Jahren der Vereinsgeschichte. Zwischen den Meistertiteln 1929, 1937 und 1948 lagen jeweils einige Jahre in der zweiten Liga. Nach dem 48er-Titel versank das Team im Mittelmaß, stieg 1959 erneut ab, kehrte 1962 für ein Jahr zurück und stieg gleich wieder ab. Als Marcel Leclerc 1965 als Präsident die Geschicke des Vereins übernahm, ging es wieder aufwärts. 1967 stieg man wieder auf und konnte sich ab diesem Zeitpunkt mit einstelligen Platzierungen in der Liga etablieren. Präsident Leclerc holte die Stars der Weltmeisterschaft 1970 ins Team, darunter „Jairzinho“ aus Brasilien und der Schwede Roger Magnusson. Die „Wunder-Elf“ wurde mit dem Jugoslaven Josip Skoblar vollendet und gewann 1971 die Meisterschaft und ein Jahr später gar das Double. 1975 wurde man noch einmal zweiter in der Liga, danach folgten aber nur noch Platzierungen im Mittelfeld. 1980 wurde dann das Unglaubliche wahr: Abstieg in die zweite Liga! Erst 1984 kehrte das Team zurück, beendete die erste Saison in der höchsten Spielklasse auf Rang 17. 1985 übernahm Bernard Tapie das Amt des Präsidenten. Mit ihm erlebte der Verein noch nie da gewesene Höhen und auch Tiefen. Mit den späteren Weltmeistern Fabien Barthez, Marcel Desailly und Didier Deschamps gewann Marseille vier Meisterschaften in Folge (`89, `90, `91,`92) und gewann 1993 in München die erste Auflage der UEFA Champions League gegen den AC Milan. Nur ein paar Tage später flog der größte Bestechungsskandal der Liga auf, Tapie musste hinter Gitter und der Mannschaft wurde der `93er Titel aberkannt. Außerdem musste sie in die 2. Liga zwangsabsteigen. Dank der Tore von Tony Cascarino schafft Olympique den Weg zurück an die Spitze. Mit dem neuen Besitzer, adidas-Chef Louis Dreyfuss, zog der Club wieder Topstars an und 1996 konnte der Verein wieder erstklassigen Fußball liefern. Mit einem überragenden Laurent Blanc wurde Marseille 1999 Vizemeister und kam ins UEFA Cup-Finale in Moskau, in dem man aber mit 0:3 dem AC Parma unterlag. In der gleichen Saison lieferte Marseille Olympique Lyon und AS Monaco einen harten Kampf und wurde am Ende Dritter - somit schaffte man die Rückkehr in die Champions League. Der größte Star der neueren Vereinsgeschichte ist ohne Zweifel Jean-Pierre Papin. Insgesamt wurde er fünf Mal Torschützenkönig in Frankreich - dies ist ein einmaliger Rekord, und jedes Mal gelang ihm dies mit Olympique Marseille. Seine Tore waren die treibende Kraft während der erfolgreichen Ära unter Bernard Tapie. In der Saison 1992/93 wechselte Papin zum AC Milan, mit dem er gleich in dieser Saison auf seien alten Verein traf und zwar im Finale UEFA Champions League. Das neue Jahrtausend brachte bisher keine großen Erfolge für Olympique. Zwei Mal Platz fünfzehn (2000 und 2001) und danach Rang neun reichen nicht für die Ansprüche in der Mittelmeerstadt. In der Spielzeit 2002/2003 sah es so aus, als könne der Club wieder zu alter Stärke finden, man beendete die Saison auf dem dritten Platz. Zuletzt ließen die Leistungen aber wieder nach, und im Jahr 2004 kam man nur auf den siebten Rang. Allerdings erreichte der Verein das Finale des UEFA Pokals, musste sich aber hier dem FC Valencia mit 0:2 geschlagen geben. |



