Real Betis .:. Steckbrief
| Mannschaft: | Real Betis |
| vollst. Name: | Real Betis Balompié, S.A.D. |
| Land: |
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| Spitzname: | Béticos, Verdiblancos, Verderones |
| gegründet: | 12.09.1907 |
| Farben: | grün-weiß |
| Mitgliederzahl: | 39.500 |
| Sportarten: | Fußball |
| Stadion: |
Benito Villamarín
56.500 Plätze |
| Anschrift: |
Avenida de Heliopolis 41012 Sevilla |
| Telefon: | ++34 / 902 19 19 07 |
| Telefax: | ++34 / 954 61 47 74 |
| Homepage: | www.realbetisbalompie.es |
| E-Mail: | contacto@realbetisbalompie.es |
Real Betis .:. Erfolge
Real Betis .:. Portrait
Sevilla Balompié wurde offiziell am 12. September 1907 gegründet. Die Clubfarben waren blau und weiss und die ersten wichtigen Partien spielte man bei einem Turnier in Huelva im Jahre 1908 gegen Recreativo und Sevilla FC. Nach einem internen Streit beim Sevilla FC verliessen Verantwortliche 1909 diesen Club und gründeten einen eigenen Verein, den Betis FC. Durch die Fusion der Vereine entstand am 28. November 1914 Real Betis Balompié, kurz darauf gewann man den Titel des “Campeón de Sevilla” nach einem Finalsieg gegen Sevilla FC. Die nun in grün-weiss spielende Mannschaft bekam 1918 ihr neues Stadion “Patronato”, am 24. November wurde im Eröffnungsspiel Espanol de Cádiz mit 9-1 nach Hause geschickt. In der Spielzeit 1931-32 erreichte Betis seinen ersten nationalen Titel, man wurde Meister in der Segunda División und stieg als erste andalusische Mannschaft in die Primera División auf. Gleichzeitig erreichte man überraschend das Pokalfinale, war aber dem übermächtigen Gegner aus Bilbao klar unterlegen. Betis wurde in der Saison 1934-35 erstmalig spanischer Meister. Diesen Titel sicherten sich die Mannen durch einen grandiosen 5-0 Sieg am letzten Spieltag bei Racing Santander. In den darauffolgenden Jahren ging es wieder steil bergab mit den “Grün-Weissen”. Man stieg in die Segunda División ab und in der Saison 1946-47 wurde man als Tabellenletzter in die Tercera División durchgereicht. In dieser Liga verblieb man 7 Jahre und nur durch den Enthusiasmus der heissblütigen Anhänger wurde Betis vom totalen Untergang gerettet. Da es an Geld fehlte, wurde von den Fans sogar der Proviant für die Auswärtsspiele vorbereitet und an die Spieler verteilt. Es dauerte also bis zum letzten Spieltag der Saison 1953-54, bis Betis die Tiefgründe des Fussballs verliess und wieder in die Segunda División aufsteigen konnte. Mit dem neuen galizischen Präsidenten Benito Villamarín kam Betis wieder auf die Erfolgsspur. Man tätigte neue Verpflichtungen, strukturierte den Verein um und nach 15 Jahren Abwesenheit war man wieder in der Primera División angelangt. Am 12. August 1961 ging das Stadion in den Besitz von Betis über. Direkt danach wurde es umbenannt in “Estadio Benito Villamarín”. 1977 errang Betis endlich wieder einen beachtlichen Erfolg und erreichte das Pokalfinale. Gegner war einmal mehr Athletic de Bilbao. Nach 120 Minuten stand es unentschieden und somit musste das Elfmeterschiessen entscheiden, welches Betis gewann und ganz Sevilla “stand Kopf”. Zwanzig Jahre später war man nochmals Finalist im Pokalfinale gegen den grossen FC Barcelona. Man unterlag 2-3 in der Verlängerung, zwei Tore steuerte Figo zum Sieg der Katalanen bei. Trotz der Niederlage war es das bisher beste Jahr der “Grün-Weissen”, da man in der Liga den vierten Platz belegte und sich somit für den UEFA-Cup qualifizieren konnte. Derzeit spielt Betis in der spanischen Liga eine gute Rolle und hat mit dem Abstiegskampf nichts zu tun. Negativ sind Jahr für Jahr die Szenen nach den Derbies gegen Sevilla FC, bei denen es regelrechte Strassenkämpfe zwischen den verfeindeten Fangruppen gibt. |



