03.02.2019 09:44 Uhr

Tuchel über erneuten Zoff mit PSG-Sportdirektor

Thomas Tuchel greift mit fast unverändertem Personal in die Rückrunde ein
Thomas Tuchel greift mit fast unverändertem Personal in die Rückrunde ein

So überragend, wie es in der französischen Meisterschaft für Paris Saint-Germain auch läuft, so unbefriedigend endete die jüngste Transferperiode für den Fußball-Krösus aus der Hauptstadt. Erneut soll es deshalb zu Verstimmungen zwischen dem deutschen Cheftrainer Thomas Tuchel und PSG-Sportdirektor Antero Henrique gekommen sein. 

Nachdem er 45-jährige Coach erneut keinen seiner vermeintlichen Wunschspieler im jüngsten Wechselfenster nach Paris bekam, verbreiteten sich schnell Spekulationen um Streitigkeiten zwischen Tuchel und dem Pariser Manager. 

Tuchel räumte vor dem Meisterschaftsspiel des Tabellenführers bei Olympique Lyon (Sonntag ab 19 Uhr) auch ein: "Sie wissen, was ich mir für mein Team gewünscht hätte. Es gab Wünsche in diesem Sommer und diesem Winter." 

Dass seine Präferenzen, im Januar neue Spieler von internationaler Klasse zu verpflichten, um vor allem in der Champions League für den Titelkampf gerüstet zu sein und mehr Alternativen zu haben, erneut weitestgehend unerhört blieben, verärgerten Tuchel offenkundig. 

Tuchel bestätigt unterschiedliche Auffassungen

Der einstige BVB-Coach drückte seinen Missmut allerdings in höchstem Maße diplomatisch aus. "Ich habe meine Meinung, er (Antero Henrique, Anm. d. Red.) hat seine eigene. Wir müssen das Beste für den Verein tun. Ich weiß nicht, ob der letzte oder die letzten beiden Tage die besten waren, um die Lösungen zu finden", so Tuchel.

Immerhin gelang noch der Last-Minute-Transfer von Leandro Paredes, der für 45 Millionen Euro von Zenit St. Petersburg verpflichtet wurde. Ansonsten greift Paris Saint-Germain ab Mitte Februar mit unverändertem Personal in der europäischen Königsklasse an. Los geht's am 12. Februar mit dem Achtelfinal-Hinspiel bei Manchester United (ab 21 Uhr).