22.04.2019 15:26 Uhr

Hartberg soll für Rapid kein Stolperstein sein

Für Rapid-Coach Kühbauer ist das Ziel
Für Rapid-Coach Kühbauer ist das Ziel "ganz klar drei Punkte"

Für Rapid Wien geht es in der Bundesliga darum, die Führung in der Qualifikationsgruppe vor lästigen Verfolgern wie Mattersburg abzusichern. Am Dienstag gastieren die Hütteldorfer in der Obersteiermark, wo der Vorletzte Hartberg nicht zum Stolperstein werden soll. "Unser Ziel sind ganz klar drei Punkte", ließ Cheftrainer Dietmar Kühbauer keine Zweifel aufkommen.

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Rapid hat gegen Hartberg bisher in zwei Ligaspielen nur einen Punkt geholt, auswärts setzte es im Oktober sogar eine bittere 0:3-Schlappe. Allerdings feierten die Hütteldorfer im Cup-Viertelfinale im Februar einen klaren 5:2-Heimsieg. Die beiden Kontrahenten kennen sich also gut.

"Klar ist, dass uns abermals ein Gegner erwartet, der nicht mit ganz offenem Visier spielen wird. Wir wollen aber auf alle Fälle in Hartberg eine gute Partie abliefern", sagte Kühbauer zwei Tage nach dem 2:2-Remis gegen Altach. "Wir müssen abermals Lösungen in der Offensive finden, und das ist uns bislang im Frühjahr ganz gut geglückt", blickte der grün-weiße Chefcoach mit Zuversicht voraus.

Stefan Schwab bekräftigte: "Wir werden uns so vorbereiten, dass wir aus Hartberg mit drei Punkten retour nach Wien reisen können." Den einen Punkt gegen die Steirer in der laufenden Saison bezeichnete der Kapitän als "klar zu wenig". "Im Cup haben wir aber gezeigt, wie man gegen sie gewinnen kann."

Die Kühbauer-Truppe hat im Kalenderjahr 2019 nur eines von zehn Spielen auf nationaler Ebene verloren, am 10. März gab es in Mattersburg eine 1:2-Niederlage. Ganz anders sieht die Bilanz bei Kühbauers Gegenüber Markus Schopp aus, ist Hartberg doch seit dem 11. November sieglos. Ganze zwölf Runden wurden seitdem ausgetragen.

Schopp zollt Respekt

Schopp zollte Rapid großen Respekt. "Wir wissen natürlich, dass da extrem viel Qualität da ist", sagte der Hartberg-Trainer. Dennoch wolle man den Fokus auf die eigenen Qualitäten legen. "Wir wissen auch, was wir können", meinte Schopp. "Vielleicht bietet gerade Rapid die Möglichkeit, gewisse Dinge wieder ins rechte Lot zu rücken."

Hartberg hat nach der Punkteteilung in der Qualifikationsgruppe noch keinen Zähler gemacht. "Wir haben zuletzt relativ wenig mitgenommen, die Spiele waren aber alle relativ knapp", ist dem Steirer noch nicht nach Panik zumute. "Es ist nicht so, dass wir meilenweit davon weg sind. Das wissen die Burschen auch." Und gerade gegen starke Gegner habe sich Hartberg "immer ganz gut aus der Affäre gezogen".

apa