15.05.2019 10:58 Uhr

HSV plant drei Krisensitzungen - und neue Transfers

HSV-Trainer Hannes Wolf steht vor dem Rauswurf
HSV-Trainer Hannes Wolf steht vor dem Rauswurf

Nach den blamablen Leistungen der vergangenen Wochen bleibt der Hamburger SV in der 2. Bundesliga hängen. Der Verein organisiert bereits mehrere Krisensitzungen nach dem Spiel gegen den MSV Duisburg. Die Transfer-Vorstellungen für die kommende Saison sind wohl schon konkret.

Drei Krisensitzungen seien geplant, berichtet die "Sport Bild": Eine des Vorstands, eine der Vorstandsbosse mit dem Aufsichtsrat und eine mit Trainer Hannes Wolf.

Der Coach steht angeblich kurz vor dem Rauswurf, hat aber noch schwerwiegende Argumente auf seiner Seite: Angeblich kommen die Neuzugänge David Kinsombi, Jeremy Dudziak und Jan Gyamerah hauptsächlich wegen Wolf zum HSV. Teilweise hat der Coach die Vertragsgespräche selbst geführt. Nun haben die Hamburger Bosse offenbar Angst davor, dass ein neuer Trainer nicht auf das Trio setzt oder die Spieler unzufrieden sein könnten.

Weitere Transfers sind geplant, ein Umbruch soll her - diesmal wirklich. Der HSV hat angeblich erkannt, dass er neue Anführer braucht. "Wir hatten zu wenig Spieler, die dem Druck standgehalten haben und die als Führungsspieler vorangegangen sind", sagte Sportvorstand Ralf Becker der "Sport Bild".

HSV angeblich mit Spieler aus England einig

Künftige Neuzugänge sollen sich nun Charakter-Tests unterziehen. Dazu gehört auch, dass die Hamburger bei den Vereinen der Spieler anfragen, wie sie sich im Mannschaftsgefüge verhalten. Informationen, die andere Klubs schon lange abfragen. Die HSV-Scouts sollen zudem genau beobachten, wie sich die Spieler im Falle eines Rückstands verhalten. Der Mannschaft will der Klub in der kommenden Saison Psychologen zur Seite stellen.

Ein weiterer Transfer soll laut "Sport Bild" schon fix sein. Angeblich ist sich der HSV mit einem Nachwuchs-Spieler aus England einig sein, der Spielpraxis sammeln soll. Namen und Verein wurden in dem Bericht aber nicht genannt.