15.06.2019 09:49 Uhr

Medien: VfB erwartet Millionen-Betrag bei Werner-Wechsel

Der VfB Stuttgart profitiert angeblich von einem Werner-Wechsel
Der VfB Stuttgart profitiert angeblich von einem Werner-Wechsel

Nach dem Bundesliga-Abstieg muss der VfB Stuttgart an allen Ecken und Enden sparen. Von einigen Spielern, die den Gehaltsetat belasten, trennte sich der Klub bereits. Nun hoffen die Schwaben auf eine zusätzliche Millionen-Summe, für die der FC Bayern oder Champions-League-Sieger FC Liverpool verantwortlich sein könnten.

Sollte Nationalstürmer Timo Werner im Sommer RB Leipzig verlassen, erhält auch der VfB Stuttgart einen Teil der Ablösesumme. Das berichtet "Bild".

So haben sich die Süddeutschen beim Transfer des heute 23-Jährigen vor nunmehr drei Jahren zu RB eine Weiterverkaufs-Beteiligung gesichert. Diese liegt dem Bericht zufolge bei 15 Prozent.

Ob Timo Werner noch im kommenden Transfer-Fenster wechselt, steht jedoch vorerst in der Schwebe. Während zu Saisonende alle Zeichen darauf hindeuteten, dass der Stürmer zu den Bayern wechselt, hat sich mittlerweile das Blatt gewendet.

Geht der VfB Stuttgart leer aus?

Zum einen scheiterte eine Einigung bislang an der Ablösesumme für Werner. RB Leipzig soll dem Vernehmen nach auf die Zahlung von 60 Millionen Euro pochen. In dem Falle würde der VfB Stuttgart satte neun Millionen Euro einstreichen. Der FC Bayern ist Berichten zufolge jedoch nicht bereit, mehr als 25 Millionen Euro zu zahlen.

Zum anderen ist das Interesse der Bayern am schnellen Angreifer laut "kicker" zuletzt etwas abgekühlt. Vielmehr stehe die Verpflichtung von ManCity-Star Leroy Sané im Vordergrund, der Double-Sieger hat sein Interesse bereits öffentlich bekundet.

Bitter für den VfB Stuttgart: Bei dem durchaus möglichen Szenario, dass Timo Werner RB Leipzig erst im Sommer 2020 verlässt, würden die Schwaben leer ausgehen. Dann könnte der 25-fache Nationalspieler ablösefrei wechseln.

FC Liverpool macht sich neue Hoffnungen

Geht es nach dem englischen "Mirror", könnte nun Champions-League-Sieger und Vizemeister FC Liverpool von der Situation profitieren. Schon vor Monaten wurde den Reds großes Interesse an Timo Werner nachgesagt, nun soll der Klub um Teammanager Jürgen Klopp einen weiteren Versuch wagen.

So habe man im Nordwesten Englands deutlich vernommen, dass der FC Bayern Abstand von einer Verpflichtung genommen hat. Die von Leipzig angestrebten 60 Millionen Euro seien jedoch auch für Liverpool deutlich zu hoch, so der "Mirror".

Unklar sei darüber hinaus, was der Spieler selbst will, zumal die Konkurrenz-Situation im Star-Ensemble enorm hoch wäre. Unter Ex-BVB-Coach Jürgen Klopp zu arbeiten, stelle für Werner dennoch zusätzlichen Reiz dar, mutmaßt das Blatt weiter. Außerdem gilt als sicher, dass Angreifer Daniel Sturridge den Klub verlassen wird.

Werner begann seine Profi-Karriere einst im Ländle beim VfB. In der Saison 2013/14 feierte der gebürtige Stuttgarter sein Debüt in der Bundesliga. Für zehn Millionen Euro wechselte er schließlich im Juli 2016 zu RB Leipzig. Aufgrund von Bonuszahlungen stieg der Betrag auf 14 Millionen Euro an.