17.07.2019 08:21 Uhr

"Fußball-Maschine" McKennie winkt Schalkes Kapitänsbinde

Weston McKennie ist noch bis 2024 an den FC Schalke gebunden
Weston McKennie ist noch bis 2024 an den FC Schalke gebunden

Im Trainingslager (ab dem 26. Juli) will Trainer David Wagner bestimmen, wer der neue Kapitän beim FC Schalke 04 wird. Gute Karten hat wohl Youngster Weston McKennie.

Darüber spekuliert die "Sport Bild". Demnach habe der US-Amerikaner den Vorteil, dass er bereits in der Jugend bei den Königsblauen spielte. Nach seiner Vertragsverlängerung (bis 2024) ist er außerdem der Spieler, der am längsten an den Revierklub gebunden ist.

Nicht umsonst bezeichnete Ex-Boss Christian Heidel den 20-Jährigen einst als "zukünftiges Gesicht von Schalke 04".

Neben McKennie kommen wohl auch Alexander Nübel und Benjamin Stambouli infrage. Doch ob der junge Torwart beim FC Schalke bleibt ist noch unklar. Ohne eine Vertragsverlängerung wird Wagner ihn wohl kaum als Spielführer auf den Platz schicken. Stambouli trug nach der Degradierung von Ralf Fährmann bereits die Binde.


Mehr dazu: Trotz Wechsel-Gerüchten: Wird Nübel neuer Schalke-Kapitän?


McKennie traut sich die Rolle als Kapitän jedenfalls zu: "Ich denke, dass ich Eigenschaften eines Leaders besitze. Ich dirigiere jetzt schon gerne meine Vorderleute", sagte der 20-Jährige selbstbewusst.

Der Nationalspieler will eine "Fußball-Maschine" sein: "Den Fans auf Schalke gefällt es, wenn ich mich für den Verein zerreiße. Darum achte ich darauf, topfit zu sein."

Deshalb hat Mckennie auch an seiner Fitness gearbeitet, seine Ernährung umgestellt und Sonderschichten geschoben. Mittlerweile hat der Youngster fünf Kilo abgenommen, ist dadurch noch spritziger geworden.

Allrounder McKennie will sich im Mittelfeld etablieren

In der kommenden Saison will der Allrounder aber nicht mehr auf so vielen Positionen zum Einsatz kommen wie in der letzten Spielzeit. Unter den Ex-Trainer Domenico Tedesco und Huub Stevens spielte McKennie in der Innenverteidigung, im Mittelfeld auf den Außenbahnen und war gar Mittelstürmer.

"Das Gute ist, ich habe dadurch mehrere Möglichkeiten zu spielen", kommentierte er seine Vielseitigkeit, betone aber: "Als Spieler fühlt man sich manchmal auch wohler, wenn man nur in einem Mannschaftsteil eingesetzt wird. Das bedeutet für mich im Mittelfeld, auf den Positionen sechs, acht oder zehn." Dort sieht ihn anscheinend auch Wagner.