23.07.2019 09:24 Uhr

Im Zentrum oder auf Außen? Bayerns Planungen mit Pavard

Benjamin Pavard wechselte vom VfB Stuttgart zum Deutschen Meister
Benjamin Pavard wechselte vom VfB Stuttgart zum Deutschen Meister

Die ersten Eindrücke von Neuzugang Benjamin Pavard beim Deutschen Fußball-Meister FC Bayern München sind äußert positiv, bestätigte jüngst auch Cheftrainer Niko Kovac. Auf welcher Position der Bayern-Coach den französischen Weltmeister vorerst sieht, ließ er dabei noch offen.

"Man sieht, dass er nicht zu unrecht Weltmeister geworden ist. Auf seiner Position wird es nicht leicht, zu entscheiden, wann wer wo spielt", meinte der Münchner Trainer nach dem Testspielsieg gegen Real Madrid (3:1). 

Während der USA-Reise durfte die Sommer-Verpflichtung des VfB Stuttgart sowohl in der Innenverteidigung als auch auf der rechten defensiven Außenbahn ran und sich für die kommenden Aufgaben in Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal empfehlen. 

Der 23-Jährige selbst hat offenbar keine Präferenzen, was seine fest Position im System des FC Bayern anbelangt: "Ich habe keine Position, die mir lieber ist. Ich stelle mich in den Dienst der Mannschaft und spiele da, wo der Trainer es möchte", gab Pavard gegenüber "Sport1" demütig zu Protokoll.

Neben den beiden Positionen in der Viererkette könnte der Rechtsfuß auch noch die Sechserposition im defensiven Mittelfeld bekleiden. Dort ist er bisher aber nicht eingeplant, wurde von Kovac entsprechend nicht in diesem Mannschaftsteil berücksichtigt. 

Pavard betont: "Wenn ich spiele, dann bin ich glücklich"

Pavard will sich überhaupt erst einmal als Stammspieler beim deutschen Rekordmeister etablieren, wie er selbst betonte: "Wenn ich spiele, dann bin ich glücklich."

Mit seinen ersten Wochen beim FC Bayern zeigte sich der 22-malige Nationalspieler insgesamt sehr zufrieden: "Es ist ein sehr großer Verein, der es gewohnt ist, viele Titel zu gewinnen. Wir wissen, dass schon von einer kleinen Krise die Rede sein wird, wenn wir im Lauf der Saison mal ein oder zwei Spiele verlieren. Aber ich mache mir keine Sorgen, wir haben eine tolle Mannschaft und eine gute Stimmung."