20.09.2019 18:47 Uhr

Mourinho kritisiert spanische Presse

José Mourinho will Zinédine Zidane bei Real Madrid nicht den Job streitig machen
José Mourinho will Zinédine Zidane bei Real Madrid nicht den Job streitig machen

Nach der deutlichen 0:3-Niederlage von Real Madrid in der Champions League bei Paris Saint-Germain zählte die spanische Presse Star-Trainer Zinédine Zidane an. "Mundo Deportivo" lieferte in Person von José Mourinho gar schon einen möglichen Nachfolger. Der Portugiese zeigte sich nicht begeistert.

"Es gibt zwei Arten von Gerüchten. Zum einen geht es hier um Zidane. Er ist einer von uns und es tut weh, wenn es unseren Teams nicht gut geht. Aber man muss damit leben. Zidane ist sein ganzes Leben schon im Fußball aktiv und er kennt das alles", leitete Mourinho gegenüber dem spanischen TV-Sender "Cuatro" ein. "Die andere Art von Gerücht ist es, meinen Namen ins Spiel zu bringen. Und das gefällt mir nicht."

Ihm fehle in der Diskussion um den angezählten Zinédine Zidane der "Respekt". "The Special One", selbst seit seinem Aus bei Manchester United im vergangenen Winter ohne Trainerjob, würde "nicht zurückkehren wollen, da sie bereits einen Trainer haben. Und der ist nicht irgendwer."

Er wolle beim Thema Real Madrid daher "außen vor" bleiben. "Ich würde mich freuen, wenn sich mit Zidane alles beruhigt", so Mourinho weiter. Er selbst komme eben "dann auf die Bank zurück, wenn es soweit ist."

Grundsätzlich sei eine baldige Rückkehr für Mourinho jedoch das Ziel. Ein Engagement in der Bundesliga könne er sich durchaus vorstellen. "Aktuell besuche ich einen Deutschkurs, für den Fall, dass ich dort eines Tages trainieren sollte oder aber ich kann diese Sprache bei einem Champions League-Spiel sprechen. Es wäre meine sechste Sprache." Zurzeit ist der 56-Jährige beim Sender "Sky" als Experte tätig.