19.11.2020 07:44 Uhr

Flick fordert mehr Verantwortung von Alaba

Der Verbleib von David Alaba beim FC Bayern ist nicht sicher
Der Verbleib von David Alaba beim FC Bayern ist nicht sicher

Seit Monaten sorgt David Alabas möglicher Abschied vom FC Bayern für Wirbel. Die Tatsache, dass die Münchner das Angebot für den Innenverteidiger zurückgezogen haben, bringt neue Bisanz in den Poker. Die Konkurrenz bringt sich in Stellung.

  • Flick fordert mehr Eigenverantwortung
  • Real besorgt um gutes Verhältnis zum FC Bayern
  • Real-Coach Zidane hält Kontakt zu Alaba
  • Neuer schaltet sich ein
  • Pep lockt Alaba im Winter

Update 22.11.2020, 11:41 Uhr

Noch immer ist unklar, wie die Zukunft von David Alaba aussieht. Verlängert er seinen Vertrag beim FC Bayern doch noch oder verlässt er die Münchner ablösefrei?

Trainer Hansi Flick äußerte sich nun abermals zur Personalie. "David ist ein ganz feiner Mensch und genialer Fußballspieler. Er ist sehr beliebt in der Mannschaft und hält sie zusammen", schwärmte der Coach in einem Interview mit der "Welt am Sonntag" von Alaba.

Der 55-Jährige nahm den Österreicher allerdings auch in die Pflicht: "David sollte Verantwortung übernehmen und selbst entscheiden, was für ihn wichtig ist."

Update 20.11.2020, 20:19 Uhr

Real Madrid kristallisiert sich langsam aber sicher als heißester Anwärter auf eine Verpflichtung von David Alaba heraus, sollte es wirklich zur Trennung vom FC Bayern kommen. Die Königlichen wollen im Werben um den Österreicher allerdings offenbar behutsam vorgehen, um das hervorragende Verhältnis zum deutschen Rekordmeister nicht zu gefährden.

Laut "Marca" wird Real erst nach dem 1. Januar 2021 erste ernsthafte Bemühungen um Alaba starten. Dann geht der 28-Jährige in sein letztes Vertrags-Halbjahr in München und darf den FIFA-Statuten zufolge auch offiziell mit anderen Klubs sprechen. Die Entscheidung über Alabas Zukunft könnte sich also noch etwas hinziehen.

Update 19.11.2020, 07:18 Uhr

Der ungeklärten Vertragssituation von David Alaba blickt man beim FC Bayern laut "kicker" "einigermaßen entspannt" entgegen. Die ganze Aufregung rund um das auslaufende Arbeitspapier des Innenverteidigers sei dank der Länderspielpause "abgekühlt".

Die Gelassenheit der Münchner Bosse lässt sich dem Bericht zufolge auf die klammen Kassen der internationalen Topklubs zurückführen.

Real Madrid zum Beispiel sei nicht in der Lage, das angeblich von Alaba geforderte Gehalt von 20 Millionen Euro und das Vermittlungshonorar in selbiger Höhe zu zahlen.

Zwar habe Trainer Zinédine Zidane regelmäßig direkten Kontakt zu Alaba, doch die Königlichen gehen laut dem Bericht davon aus, dass es den Bayern-Star eher zu Paris Saint-Germain ziehen wird. Auch der FC Chelsea wird als möglicher neuer Arbeitgeber für Alaba gehandelt.

Update 18.11.2020, 07:45 Uhr

Im Interview mit der "Sport Bild" hat sich nun auch Bayern-Keeper Manuel Neuer zum zähen Poker um David Alaba geäußert.

"Ich kann dazu nur sagen, dass ich sehr gerne mit David spiele. Er ist unglaublich wichtig im defensiven Verbund und kommuniziert auch extrem viel auf dem Platz. Er hat immer geliefert, war bei den K.o.-Spielen in Lissabon entscheidend", betonte der 34-Jährige.

Die Beziehung zwischen Alaba und dem FCB sieht er als ein Geben und Nehmen. "David hat dem FC Bayern immer viel gegeben, aber natürlich auch viel vom Verein bekommen", so Neuer.

Update 16.11.2020, 15:38 Uhr

Dass sich der FC Bayern und Leistungsträger David Alaba noch auf eine gemeinsame Zukunft einigen können, erscheint inzwischen wenig wahrscheinlich. Trotz einiger Bemühungen konnte man sich nicht auf eine Verlängerung des im Sommer 2021 endenden Arbeitspapieres verständigen. Ein Umstand, der bei beiden Seiten Spuren hinterlassen zu haben scheint.

Sicher ist aber wohl, dass der Österreicher auch bei einem Abschied aus München weiterhin für einen absoluten Top-Klub spielen wird. Eventuell könnte er sogar auf einen alten Bekannten treffen, der seine Fähigkeiten kennt und schätzt. 

Pep Guardiola, der Alaba von 2013 bis 2016 beim FC Bayern trainierte, ehe er das Amt des Übungsleiters bei Manchester City übernahm, soll die Entwicklungen um den 28-Jährigen ganz genau verfolgen und mit dem Gedanken spielen, Alaba im Januar nach England zu locken. Das berichtet "Don Balon".

Demnach hoffen die Citizens, dass der FC Bayern angesichts des drohenden ablösefreien Abgangs nach der Saison schon bei einer Offerte über 20 Millionen Euro schwach werden könnte. Der Marktwert des Abwehrspielers liegt zwar um einiges höher, mit den 20 Millionen Euro würde Bayern aber schon einmal eine satte Summe auf dem Konto wissen, die bei der Suche eines Nachfolgers deutlich mehr Optionen verspricht.

Alaba könnte in diesem Fall die zuletzt wacklige Manchester-Defensive stabilisieren und hochkarätige Mitbewerber im Poker um den Top-Star angesichts der Ablöse abgeschreckt werden. "Don Balon" bezeichnet einen Transfer Alabas zu Manchester City sogar als "sehr reale Option".

Vor allem Real Madrid und der FC Barcelona wurden zuletzt ebenfalls immer wieder als mögliche neue Klubs Alabas genannt, beide Vereine sind finanziell derzeit aber nicht besonders rosig aufgestellt.

Update 15.11.2020, 22:03 Uhr

David Alaba wird den FC Bayern, so der derzeitige Stand, nach der Saison 2020/21 ablösefrei verlassen können. Ab dem 1. Januar dürfen der österreichische Verteidiger und seine Entourage offiziell mit etwaigen Interessenten einen neuen Vertrag aushandeln. Alaba-Berater Pini Zahavi soll allerdings schon reihenweise Möglichkeiten ausloten.

Zahavi spreche mit allen "großen Namen" in den Top-5-Ligen, berichtet das italienische Portal "calciomercate.com". Serie-A-Serienmeister Juventus Turin soll bei den Gesprächen eine "prominente Position" inne haben. Coach Andrea Pirlo würde es demnach lieben, den 28-Jährigen in seinen Reihen zu begrüßen. Alaba wird als perfekte Verstärkung für das Team um Superstar Cristiano Ronaldo gesehen.

Allerdings deckt der Bericht auch ein Problem auf: Juventus ist demnach darum bemüht, die Personalkosten und Gehälter drastisch zu senken, Alaba soll aber mindestens einen zweistelligen Millionen-Betrag pro Jahr fordern.

"calciomercato.com" vermutet in diesem Zusammenhang, dass dieser Umstand die Chancen der Turiner schmälert, da andere Spitzenklubs mehr Geld bieten könnten.

Update 13.11.2020, 08:50 Uhr

Dass es doch noch zu einer Verlängerung von David Alaba beim FC Bayern über den Sommer 2021 hinaus kommt, scheint ausgeschlossen. Zumal sich der Österreicher unlängst "enttäuscht und verletzt" über den Ablauf der Verhandlungen zeigte. Glaubt man Berichten aus Spanien, schaut sich Alaba zudem bereits nach neuen Optionen um.

Vertreter des 28-Jährigen sollen bereits drei Gespräche mit Joan Laporta geführt haben. Das berichtet "Diariogol". Der Anwalt war von 2003 bis 2010 Präsident des FC Barcelona, im März 2021 will er erneut für das Amt kandidieren. Bei den Treffen soll Laporta klargemacht haben, dass man großen Wert auf die Dienste Alabas lege und ihm ein fürstliches Gehalt gewähren würde.

Sollte Laportas Kandidatur erfolgreich sein, will er den dringend benötigten Umbruch bei den Katalanen vorantreiben. Einige Superstars mit enormen Gehältern sollen den Verein in diesem Zuge verlassen und Platz für neue Gesichter schaffen. Alaba könnte eine Art Antrittsgeschenk von Laporta für die Barca-Fans werden.

Update 11.11.2020, 16:08 Uhr

Der Vater von David Alaba sieht seinen Sohn in der Vertragsdebatte beim FC Bayern München gekränkt.

Der Verteidiger des deutschen Fußball-Rekordmeisters sei "so enttäuscht und verletzt, weil so viele falsche Dinge in der Öffentlichkeit transportiert werden", meinte George Alaba zur österreichischen Nachrichtenagentur "APA" bei einer Veranstaltung in Wien.

Zur Zukunft des 28-Jährigen äußerte sich Alaba senior, der seinen Sohn auch mit berät, nicht konkret. "Ich weiß nicht, wie es weitergehen wird", sagte er weiter und beteuerte: "Er ist mental stark und kann mit der Sache entspannt umgehen."

Bayern-Präsident Herbert Hainer hatte Anfang November erklärt, dass es für den österreichischen Nationalspieler nach einem monatelangen Poker mit ihm und dessen Berater "kein Angebot mehr" geben werde. Alaba, dessen Vertrag im Sommer 2021 ausläuft, zeigte sich von dieser Nachricht überrascht, aber auch enttäuscht und verletzt, dass er das von den Vereinsverantwortlichen nicht persönlich erfahren habe.

Sportvorstand Hasan Salihamidzic äußerte später, dass er mit einem Weggang des Verteidigers rechne. "Ich weiß jetzt nicht mehr, wie wir zusammenfinden sollen", sagte Salihamidzic. Nach Einschätzung von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge sei für eine mögliche Einigung die Tür jedoch "noch einen Spalt auf".

Update 11.11.2020, 12:21 Uhr

Dass der FC Liverpool zu den aussichtsreichsten Kandidaten im Rennen um den im Sommer ablösefreien David Alaba zählt, ist bekannt. Laut der österreichischen "Kronen Zeitung" würden die Reds allerdings gerne schon im Frühjahr zuschlagen.

Demnach sei der englische Meister bereit, stolze 65 Millionen Euro auf den Tisch zu legen, um Alaba im Januar an die Anfield Road zu holen. Viel Geld bei einem Restvertrag von sechs Monaten ...

Update 11.11.2020, 07:36 Uhr

Noch immer ist die Zukunft von Bayern-Star David Alaba nach dieser Saison nicht geklärt. Klar ist, dass Cheftrainer Hansi Flick seinen Stammspieler so lange wie möglich bei den Münchnern halten will. Auf seinen Wunsch hin wurde vereinsintern mittlerweile ausgeschlossen, dass der 28-Jährige noch in der bevorstehenden Winter-Transferperiode verkauft werden könnte. Das vermeldete die "Sport Bild".

Ein Verkauf im Januar wäre die letzte Möglichkeit für den FC Bayern, zumindest noch eine Ablösesumme für den Österreicher zu generieren. Dazu wird es laut dem Medienbericht aber auf keinen Fall kommen. 

Im Zweifel soll Alaba lieber im kommenden Sommer ablösefrei gehen, bis dahin aber voll mithelfen, die sportlichen Ziele des Rekordmeisters in der aktuellen Saison zu erreichen. 

Update 10.11.2020, 07:36 Uhr

Noch immer ist die Zukunft von Bayern-Star David Alaba nach dieser Saison nicht geklärt. Klar ist, dass Cheftrainer Hansi Flick seinen Stammspieler so lange wie möglich bei den Münchnern halten will. Auf seinen Wunsch hin wurde vereinsintern mittlerweile ausgeschlossen, dass der 28-Jährige noch in der bevorstehenden Winter-Transferperiode verkauft werden könnte. Das vermeldete die "Sport Bild".

Ein Verkauf im Januar wäre die letzte Möglichkeit für den FC Bayern, zumindest noch eine kleine Ablösesumme für den Österreicher zu generieren. Dazu wird es laut dem Medienbericht aber auf keinen Fall kommen. 

Im Zweifel soll Alaba lieber im kommenden Sommer ablösefrei gehen, bis dahin aber voll mithelfen, die sportlichen Ziele des Rekordmeisters in der aktuellen Saison zu erreichen. 

Update 10.11.2020, 09:24 Uhr

Am Montag berichtete das Portal "90Min", dass David Alaba, der den FC Bayern im Sommer 2021 ablösefrei verlassen könnte, mit einem Wechsel in die englische Premier League liebäugelt. Demnach zeigen vor allem Manchester City und der FC Liverpool Interesse. Vor allem ein Wechsel an die Anfield Road könnte passen. Das glaubt der langjährige Reds-Profi Danny Murphy.

"In Bezug auf seine Fähigkeiten passt er absolut. Er ist ein super Spieler", schwärmte Murphy gegenüber "Stadium Astro". Der ehemalige Mittelfeldspieler rät Coach Jürgen Klopp sogar dazu, bereits im Winter die Fühler nach Alaba auszustrecken. Zumal viele Klubs den Österreicher gerne in ihre Reihen locken würden. 

"Ich denke, er würde sicherlich Qualität und Stärke in die Tiefe bringen, aber es wird eine Menge Interessenten und eine Menge Abnehmer für Alaba geben", so Murphy.

Update 09.11.2020, 15:24 Uhr

Kehrtwende bei David Alaba? Nachdem sich der Österreicher bisher auf Spanien als Wunschziel festgelegt haben soll, behauptet das Portal "90Min" nun, dass sich der Abwehrspieler mittlerweile auch mit dem Gedanken an einen Wechsel nach England angefreundet hat. Alaba sei offen für einen Transfer in die Premier League, heißt es.

Eine namentlich nicht genannte Quelle zitiert das Portal mit den Worten: "Liverpool und Man City haben deutlich gemacht, dass sie interessiert sind, sollte er offen für einen Wechsel nach England sein."

Obwohl sich die Tür nach England angeblich geöffnet hat, soll Real Madrid weiterhin der Favorit auf eine Verpflichtung des Noch-Münchners sein - sofern er sich mit dem FC Bayern nicht auf eine weitere Zusammenarbeit einigen kann. 

Update 09.11.2020, 08:44 Uhr

Seit Wochen vergeht kein Tag mehr ohne neue Wasserstandsmeldungen in der Causa David Alaba und seine gescheiterte Vertragsverlängerung beim FC Bayern München. 

Nachdem die Klubbosse des deutschen Rekordmeisters das Vertragsangebot nach monatelangen Verhandlungen ergebnislos zurückgezogen hatten, ist nun der 28-Jährige am Zug, will er doch noch über den Sommer 2021 hinaus bei den Münchnern verbleiben.

Dass es noch zu einer Kehrtwende kommt und sich die beiden Parteien auf ein neues Arbeitspapier einigen können, hofft auch FC-Bayern-Legende Mehmet Scholl. Der achtmalige Deutsche Meister und Champions-League-Gewinner von 2001 meinte in seiner eigenen Web-Show bei "Bild": "Ich hoffe sehr, dass David verlängert, weil er gehört hierher! Das ist sein Verein, hier wohnt seine Familie. Es macht doch gar keinen Sinn, woanders hinzugehen."

Wie es bei "Bild" weiter heißt, würden die Vereinsbosse um Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge und Sportvorstand Hasan Salihamidzic den Gesprächsfaden erneut aufnehmen, sollte Alaba dem vor einer Woche zurückgezogenen Vertragsangebot nachträglich doch noch zustimmen. Bisher ist das aber noch nicht passiert.

David Alaba war einer der Matchwinner im zurückliegenden Bundesliga-Topspiel bei Borussia Dortmund (3:2). Er erzielte per Freistoß den wichtigen 1:1-Ausgleich kurz vor der Halbzeit für seine Farben. 

Update 08.11.2020, 15:42 Uhr

Der ehemalige BVB-Torwart Roman Weidenfeller geht davon aus, dass David Alaba letzten Endes zurückrudern und einen Vertrag beim FC Bayern unterschreiben wird - ähnlich wie Robert Lewandowski, dessen Berater einst hatte verlauten lassen, er werde nicht mehr verlängern. "Und der musste wieder zurückrudern und das wird hier bei diesem Fall genauso enden", meinte Weidenfeller bei "Sky".

"Denn letzten Endes: Wo will der David denn hin? Welche Möglichkeiten hat er denn? Barcelona: wirtschaftlich total angeschlagen. Real: immer noch gut besetzt aber wirtschaftlich auch nicht mehr so, wie es vor ein paar Jahren war", zählte der 40-Jährige auf.

Ein Wechsel zu Juventus sei kein sportlicher Sprung nach vorne und in England komme wenn überhaupt nur Liverpool in Frage. Denn Manchester United habe ebenfalls nicht das nötige Geld, um David Alaba unter Vertrag nehmen zu können, das habe der Transfer-Poker um Jadon Sancho gezeigt. Die vom BVB geforderten 120 Millionen Euro hatte ManUnited nicht zahlen können.

Update 08.11.2020, 09:33 Uhr

Trainer Hansi Flick hat seinen Wunsch auf einen Verbleib von David Alaba beim FC Bayern bekräftigt. "Er ist hier ausgebildet worden, ist lange hier und ein absoluter Leistungsträger. Von daher wäre es eine gute Sache, wenn er weiter für Bayern München spielen würde", sagte der Coach des Tabellenführers am Samstagabend  im "Aktuellen Sportstudio" des ZDF.

Er hoffe auf ein positives Signal des 28 Jahre alten Abwehrspielers: "Er sitzt jetzt allein auf dem Fahrersitz. Er muss entscheiden, wie er seine Zukunft sieht." Ausgerechnet Alaba hatte beim 3:2-Sieg des FC Bayern beim Spitzenspiel gegen den BVB mit seinem Freistoß die Münchner nach dem 0:1 durch Marco Reus kurz vor der Pause zurück in die Erfolgsspur geführt.

Update 07.11.2020, 20:03 Uhr

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge schließt einen Verbleib von David Alaba beim FC Bayern trotz der jüngsten Verstimmungen nicht aus.

"Wenn David beim FC Bayern bleiben möchte, muss man einfach reden. Die Tür ist einen Spalt auf", sagte Rummenigge am Samstag vor dem Topspiel bei Borussia Dortmund bei "Sky".

Der Triple-Sieger hatte am vergangenen Wochenende ein erneutes Angebot an seinen langjährigen Verteidiger zurückgezogen, die Fronten schienen verhärtet. Nun regte Rummenigge aber an zu "schauen, dass man einen gesichtsschonenden Weg für beide Parteien findet". Man solle mit dem Thema "unaufgeregt" umgehen, sagte er weiter und betonte: "Er ist zwölf Jahre beim FC Bayern, ein verdienter Spieler."

Sportvorstand Hasan Salihamidzic hatte zuletzt einen Abschied von Alaba im Sommer als unausweichlich dargestellt. "Es heißt ja: Sag niemals nie. Aber ich weiß jetzt nicht mehr, wie wir noch zusammenfinden sollen", sagte Salihamidzic vergangene Woche. Alaba könnte im Sommer ablösefrei wechseln.

Update 06.11.2020, 07:31 Uhr

Reichlich Wirbel gibt es dieser Tage an der Säbener Straße. Vorstandsmitglied Oliver Kahn hielt sich allerdings zuletzt bedeckt.

Im Gegensatz zu Sportvorstand Hasan Salihamidzic ("Ich weiß jetzt nicht mehr, wie wir zusammenfinden sollen") und Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge ("David muss nun für sich eine Entscheidung treffen") äußerte sich Kahn noch nicht zu den neuesten Entwicklungen.

Wie die "Bild" berichtet, ist das ein strategischer Schritt des FC Bayern. Der Rekordmeister habe sich demnach dazu entschieden, dass sich nur Salihamidzic, Rummenigge und Präsident Herbert Hainer öffentlich äußern.

Trotzdem weiß Kahn, der ab 2022 Rummenigges Posten übernimmt, schon jetzt über alle Entscheidungen der Führungsriege Bescheid und trägt diese mit.

Letztmals im September hatte der 51-Jährige erklärt, die Alaba-Verlängerung "nicht um jeden Preis" erzwingen zu wollen.

Update 05.11.2020, 07:45 Uhr

Laut eigener Aussage hat David Alaba erst aus den Medien erfahren, dass der FC Bayern das Angebot an ihn zurückziehen wird. Entsprechend enttäuscht äußerte sich der Abwehrspieler über das Vorgehen des Rekordmeisters.

Der "kicker" berichtet allerdings, dass die Aussagen Alabas nicht den Tatsachen entsprechen. Demnach war der Österreicher sehr wohl darüber informiert, dass Präsident Herbert Hainer die Entscheidung des Rekordmeisters im TV bekanntgeben wird.

Bereits am Sonntag nach dem Training, also einige Stunden vor Ausstrahlung des TV-Interviews, sei Hasan Salihamdzic auf den Österreicher zugegangen und habe ihn von der Entscheidung und der geplanten Veröffentlichung in Kenntnis gesetzt, heißt es. Zuvor hatte die Alaba-Seite die Deadline für das finale Angebot verstreichen lassen.

Umso überraschter soll die Führungsetage gewesen sein, als Alaba selbst später erklärte, er habe von der Rücknahme des Angebots erst "aus den Nachrichten" erfahren. Die Bayern-Bosse "trauten ihren Ohren nicht", schreibt das Fachmagazin. 

Auch das mögliche Tauschgeschäft mit Manchester City, das Alaba vehement beklagte ("Ein Schlag ins Gesicht"), ist laut "kicker" nicht auf Initiative des FC Bayern hin diskutiert worden. Stattdessen soll der Vorschlag von den Engländern ausgegangen sein. Zwar soll Salihamidzic kurz mit Berater Zahavi drüber gesprochen haben, konkret wurde es aber nie.

Verwundert reagierten die Bosse laut "kicker" auch auf die Aussagen des Abwehrspielers, er sei enttäuscht darüber, dass der Klub die öffentlich spekulierten Gehaltsforderungen nie dementiert habe. Der Haken: Die Zahlen waren offenbar sogar noch höher als spekuliert, hätten Alaba demnach noch schlechter aussehen lassen. Bis zu 20 Millionen Euro soll der Österreicher vom Rekordmeister gefordert haben. Diverse Medien berichteten bisher lediglich von einer Summe in Höhe von 17 Millionen Euro.  

Update 04.11.2020, 21:03 Uhr

Finden David Alaba und der FC Bayern nach den Entwicklungen in den letzten Tagen noch zusammen? Glaubt man TV-Experte Dietmar Hamann, ist das nicht Fall.

"Wenn der Präsident Herbert Hainer einen Tag vor dem Champions-League-Spiel und fünf Tage vor dem Clásico gegen Dortmund dieses Interview gibt, und sagt, dass die Tür zu ist und dass das Angebot nicht mehr steht, dann weiß man, wie verhärtet beide Fronten sind", sagte Hamann bei "Sky".

Dass es überhaupt so weit kam, macht der ehemalige Nationalspieler am Agenten des Verteidigers fest. "Wenn du dir einen Berater wie Pini Zahavi holst, der mit dem Verein überhaupt kein Verhältnis hat und der den letzten Euro aus dem Verein rausquetschen möchte, dann birgt das immer die Gefahr, dass das passiert, was jetzt passiert ist. Ich glaube, dass er schlecht beraten ist", erklärte Hamann und fügte an: "Vielleicht müsste er sich mal freischwimmen."

Dass Alaba seine Lohnforderungen an anderer Stelle erfüllt bekommt, bezweifelt der TV-Experte. "Ich glaube nicht, dass er weg will. Wenn er sich nicht von seinem Berater trennt, dann wird er nächstes Jahr glaub ich nicht mehr in München spielen."

Update 04.11.2020, 14:24 Uhr

Der ehemalige Nationalspieler Bernd Schuster hat dem spanischen Rekordmeister Real Madrid zu einer Verpflichtung von David Alaba von Bayern München geraten. "Alaba ist ein Juwel, ich würde ihn mit geschlossenen Augen verpflichten", sagte der gebürtige Augsburger in seiner Eigenschaft als Experte des spanischen Radiosenders "Onda Cero". Schuster hat nach wie vor gute Verbindungen zu Real, wo er als Spieler (1988 bis 1990) und als Trainer (2007 bis 2008) dreimal die Meisterschaft gewann.

Real hat in Sergio Ramos und Raphael Varane derzeit nur zwei zuverlässige Innenverteidiger. Eder Milito und Nacho Fernández konnten dort bislang nicht überzeugen. Hinten links, wo Alaba die meiste Zeit seiner bisherigen Profi-Karriere gespielt hat, stellt Trainer Zinédine Zidane im Wechsel den Franzosen Ferland Mendy oder Routinier Marcelo auf.

Update 04.11.2020, 10:54 Uhr

Real Madrid soll einer der beiden Wunschklubs von David Alaba sein, sollte es im Sommer tatsächlich zu einer Trennung vom FC Bayern kommen. 

Die spanische "AS" berichtet, dass die Spur schon in der Vergangenheit immer mal wieder nach Madrid führte. So sollen die Berater des Österreichers den Abwehrspieler bereits ein paar Mal bei den Königlichen angeboten haben. Konkret wurden die Gespräche jedoch nie - weil der FC Bayern stets sein Veto einlegte.

Das könnte sich jetzt ändern, zumal Alaba im Sommer 2021 ablösefrei zu haben wäre. Die Königlichen sind laut Informationen der Zeitung einer der Favoriten im Poker um den Abwehrspieler.

Mitbewerber soll der FC Barcelona sein, der in diesen Tagen allerdings in einer finanziellen Klemme steckt und sich wohl erst von Spielern trennen müsste, um das Gesamtpaket Alaba zu stemmen. 

Update 04.11.2020, 06:32 Uhr

Karl-Heinz Rummenigge sieht nach den gescheiterten Vertragsverhandlungen des FC Bayern mit Abwehrspieler David Alaba den Österreicher am Zug.

"David Alaba muss nun für sich eine Entscheidung treffen", sagte der Vorstandsvorsitzende des deutschen Rekordmeisters in einem Interview der "Sport Bild" nach den geplatzten Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung auf die Frage, ob die Türe noch nicht komplett zu sei. Verein und Spieler konnten sich in den vergangenen Monaten nicht auf einen neuen Kontrakt einigen. Der 28-jährige Alaba könnte den Klub im Sommer 2021 ablösefrei verlassen.

Am Sonntag hatte Bayern-Präsident Herbert Hainer gesagt, das von Alabas Beratern zuvor abgelehnte Angebot des Klubs sei nicht länger gültig. Rummenigge rechtfertigte den Schritt des Vereins in dem Interview. "Wir drehen uns seit Monaten im Kreis. Und irgendwann müssen wir die Planung für die neue Saison angehen, müssen wir wissen: Wird David beim FC Bayern bleiben oder nicht?", sagte er.

Man befinde sich in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, bemerkte Rummenigge, der aber noch keinen Schlussstrich zog: "Ich glaube, wir ticken hier alle im Verein gleich: Wir möchten alle, dass David bleibt. Er ist ein wunderbarer Mensch und ein Top-Spieler."

Update 03.11.2020, 22:06 Uhr

Sportvorstand Hasan Salihamidzic vom deutschen Fußball-Meister FC Bayern München geht von einem Weggang des österreichischen Nationalspielers David Alaba aus.

"Ich weiß jetzt nicht mehr, wie wir zusammenfinden sollen", sagte Salihamidzic vor der Champions-League-Partie bei Red Bull Salzburg im Pay-TV-Sender "Sky" und betonte: "Jetzt müssen wir uns damit beschäftigen, dass uns David verlassen wird." Alaba habe ein verbessertes Angebot zur Vertragsverlängerung abgelehnt, weshalb der Verein nach dem Ablauf einer Frist den 28-Jährigen und dessen Berater informiert habe, "dass wir das Angebot zurücknehmen werden", erklärte Salihamidzic.

Bayern-Präsident Herbert Hainer hatte am Sonntagabend im Bayerischen Fernsehen mitgeteilt, dass der Verein zum 31. Oktober Klarheit nach einem monatelangen Poker mit Alaba und dessen Berater haben wolle. "Es gibt kein Angebot mehr", hatte der 66-Jährige gesagt. Der Verein wolle Planungssicherheit für eine so wichtige Position und Personalie.

"Wir sind alle Profis. Wir schätzen ihn sehr, er ist ein Top-Spieler und hat eine große Bedeutung für unsere Mannschaft. Wir werden professionell damit umgehen", sagte Salihamidzic jetzt, räumte aber auch ein: "Wenn so ein Spieler ablösefrei den Klub verlässt, ist das der Super-GAU." Alaba hatte sich über das zurückgezogene Vertragsangebot überrascht und enttäuscht gezeigt.

Update 03.11.2020, 14:10 Uhr

Die Karten liegen auf dem Tisch: Möchte David Alaba beim FC Bayern bleiben, muss er einen gehörigen Schritt auf seinen aktuellen Verein zu gehen. Will er lieber eine neue Herausforderung suchen, gibt es offenbar eine Vielzahl von Optionen. Doch wann gibt es konkrete Infos, wie es mit dem langjährigen Bayern-Star weitergeht?

Laut "Bild" wird es so schnell keine Klarheit geben. Nach Informationen des Boulevard-Blattes will die Alaba-Seite vorerst abwarten und erst im neuen Jahr eine Entscheidung treffen. Im Frühjahr könnte es demnach Gewissheit geben.

Ob die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters dann überhaupt noch verhandlungsbereit wären, ist fraglich. 


Mehr dazu: Real? PSG? ManCity? Das sind Alabas Optionen


Update 03.11.2020, 12:44 Uhr

Ein möglicher Wechsel von David Alaba vom deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern München zu Real Madrid oder dem FC Barcelona ist nach Einschätzung spanischer Sportmedien eher unwahrscheinlich.

Es fehle wohl am Geld, schrieben die Blätter. Über die beiden spanischen Vereine als mögliche Ziele Alabas wird immer wieder spekuliert.

Als Knackpunkt könnte sich die Dimension des Gehalts des 28-Jährigen erweisen, schrieb die Zeitung "AS" am Dienstag. Sportlich würde Alaba aber sehr gut in das Team von Real Madrid passen. Auch Italiens Rekordmeister Juventus Turin wurde zuletzt als Interessent gehandelt.

Alaba selbst hatte betont, "dass die Summen, die in den Raum gestellt wurden, nicht der Wahrheit entsprechen". Bayern-Präsident Herbert Hainer hatte am Sonntagabend mitgeteilt, dass der FC Bayern nach monatelangem Poker das aus seiner Sicht sehr lukrative und faire Vertragsangebot an den Abwehrchef zurückgezogen habe. Alabas Vertrag läuft im kommenden Sommer aus.

Beim FC Barcelona ist die Lage ähnlich wie bei Real. Zwar interessieren sich die Katalanen schon seit Jahren für den Abwehrspieler. Aber der finanziell angeschlagene Klub verhandelt mit den Spielern um Superstar Lionel Messi um einen erheblichen Gehaltsverzicht. In einer solchen Situation sei die Verpflichtung eines teuren Spielers wie Alaba unmöglich, zudem für eine Position, die mit dem hoch bezahlten Jordi Alba bereits besetzt sei, schrieb die Sportzeitung "Marca".

Update 03.11.2020, 7:10 Uhr

Gehen der FC Bayern und David Alaba am Saisonende getrennte Wege? Nachdem der Rekordmeister sein letztes Angebot an den Österreicher zurückgezogen hat, spricht alles für einen Abschied des Abwehrspielers. Das letzte Wort ist in der Angelegenheit aber offenbar noch nicht gesprochen.

Wie "Bild" und "sport1" übereinstimmend berichten, gibt es immer noch eine Hintertür für eine Vertragsverlängerung. Die Münchner würden sich demnach weiterhin auf eine Verlängerung bis 2025 einlassen, allerdings liegt der Ball jetzt einzig und allein bei der Alaba-Seite.

Nur wenn der Österreicher und sein Anhang aus eigenem Antrieb auf den FC Bayern zukommen und die Forderungen deutlich reduzieren, gibt es noch die Chance auf eine weitere Zusammenarbeit. Dazu passt die Aussage von Präsident Herbert Hainer, der erklärte: "Wenn David mit uns reden will, sind wir immer bereit."

Wie viel Gehalt David Alaba vom Rekordmeister fordert, ist derweil immer noch unklar. Der Österreicher erklärte am Dienstag, dass die von den Medien genannten Summen nicht den Tatsachen entsprechen. "Bild" berichtet derweil, dass das Angebot der Bayern ein Jahresgehalt von elf Millionen Euro betragen soll. Sechs weitere Millionen könnten in Form von Prämien noch hinzukommen.

Berater Pini Zahavi plant unterdessen, sich auch weiterhin nicht öffentlich zu äußern. Der Israeli werde laut "sport1" nun aber seine Kontakte zu interessierten Klubs intensivieren. Neben einem attraktiven Gehalt erwartet Alaba in möglichen Verhandlungen mit anderen Klubs zudem die Perspektive auf einen Platz im Mittelfeld, heißt es. 

Update 02.11.2020, 17:05 Uhr

David Alaba hat nach der Entscheidung des FC Bayern, dem 28-Jährigen kein weiteres Vertrags-Angebot zu unterbreiten, am Montag nach seinen Aussagen auf der Presse-Konferenz der Münchner noch einmal nachgelegt. 

Im Interview mit "Sky" enthüllte der Österreicher pikante Details aus den Vertragsverhandlungen mit dem FC Bayern. In "einer Zeit, wo Corona noch sehr weit weg war, wurde mir ein Vertrag hingelegt, wo die Anerkennung und die Wertschätzung mir jetzt wirklich nicht gegeben wurde", beklagte sich Alaba.

Auch der Zeitpunkt des Beginns der Verhandlungen schienen ihm damals unpassend spät. "Ich habe schon öfter hier beim FC Bayern verlängert und diesmal kam das Angebot relativ spät. [...] Da habe ich mir schon Gedanken gemacht, da Respekt und Anerkennung mir gegenüber wieder nicht da waren", erklärte der Verteidiger des Rekordmeister.

Als "Schlag ins Gesicht" bezeichnet Alaba eine Situation "nach dem zweiten oder dritten Gespräch, wo ich dann einen Anruf bekommen habe und gefragt worden bin, ob ich mir einen Tausch vorstellen könnte."

Was der Nationalspieler Österreichs damit gemeint haben könnte? Bereits im Sommer 2019 wurde in den Medien über ein mögliches Tauschgeschäft des FC Bayern berichtet. Damals sollen die Münchner Alaba sowohl Manchester City als auch dem FC Barcelona als Tauschobjekt gegen Ex-BVB-Wirbelwind Ousmane Dembélé oder Leroy Sané angeboten haben. Zum Tausch kam es damals nicht. Der Deutsche Nationalspieler landete wenig später schließlich nach seiner schweren Kreuzbandverletzung bekanntlich zum Schnäppchenpreis beim FC Bayern.

Nachdem Alaba selbst erst am Sonntag über die Medien erfahren habe, dass der Verein ihm kein weiteres Angebot vorlegen werde, habe er sich bislang "auch noch keine Gedanken gemacht, wie es nun weitergeht."

Update 02.11.2020, 13:36 Uhr

Auch Hansi Flick hat sich zu Wort gemeldet. "Ganz ehrlich: Ich bin alles andere als glücklich, dass wir uns mit diesem Thema in einer Woche mit zwei schweren Spielen befassen müssen", sagte der Bayern-Coach. 

"Ich wäre sehr froh, wenn David dem FC Bayern erhalten bleibt. Er ist ein Top-Spieler und ein Top-Mensch. Er ist für die Mannschaft enorm wichtig, er verkörpert gewisse Werte. Ich bin überzeugt davon, dass er diese Top-Leistungen auch weiter abruft."

Update 02.11.2020, 13:23 Uhr

David Alaba hat sich auf einer Pressekonferenz vor dem Champions-League-Duell auch zu den Entwicklungen rund um seine Person geäußert und verraten, dass er die Rücknahme des Angebots "aus den Nachrichten" erfahren habe. 

"Ich hätte es sehr gerne gehabt, dass Internes intern bleibt. Wie meine Person in der Öffentlichkeit dargestellt wird in den letzten Monaten, entspricht nicht der Wahrheit. Ich kann jedem einzelnen Fan versichern, dass die Summen, die in den Raum gestellt werden, nicht der Wahrheit entsprechen", sagte der Bayern-Star. "Ich war enttäuscht und verletzt darüber, dass das von offizieller Seite nicht dementiert wurde. Die Zahlen, die in den Medien genannt werden, habe ich nie gefordert."

Er spiele sehr gern für den FC Bayern. "Ich fühle mich hier sehr wohl und bin happy, Teil dieser Mannschaft zu sein. Wie es in der Zukunft aussehen wird, kann ich nach gestern Abend nicht sagen. Es ist keiner von offizieller Seite an mich getreten und hat mit mir gesprochen."

Weitere Aussagen gibt es hier:


Mehr dazu: Die PK mit David Alaba im Liveblog zum Nachlesen


Update 02.11.2020, 12:50 Uhr

Mit dem öffentlichen Statement von Vereinspräsident Herbert Hainer in der "BR"-Sendung "Blickpunkt Sport", der FC Bayern habe sein lukratives Angebot an David Alaba zur Vertragsverlängerung nach Wochen des Stillstandes zurückgezogen (siehe unten), wird es in der Gerüchteküche jetzt so richtig heiß. 

Wohin wird es das FCB-Urgestein im kommenden Sommer ablösefrei ziehen, sollte es nun tatsächlich nun zu keiner Einigung mit den Münchnern mehr kommen?

Laut "Bild" werden praktisch alle europäischen Schwergewichte mit dem Österreicher in Verbindung gebracht. Allen voran die beiden spanischen Top-Klubs Real Madrid und FC Barcelona, denen Alaba als Innenverteidiger jeweils unmittelbar weiterhelfen könnte. Auch die englischen Marktführer FC Liverpool und Manchester City sollen interessiert sein, könnten unter diesen neuen Verhandlungsbedingungen nun ernsthaft in den Poker mit einsteigen. 

Darüber hinaus werden auch Juventus Turin und Paris Saint-Germain als potenzielle Abnehmer für Alaba ins Gespräch gebracht, der aus Sicht des FC Bayern schlichtweg zu viel Geld gefordert haben soll.

Nach "Bild"-Informationen werden in den künftigen Verhandlungen aber nicht nur finanzielle Aspekte eine wichtige Rolle spielen. Auch die sportliche Perspektive, bei einem neuen Verein möglicherweise endlich auf der von Alaba selbst präferierten Position im zentralen Mittelfeld eingeplant zu werden, soll für den 28-Jährigen von großer Wichtigkeit sein. 

Update 02.11.2020, 07:50 Uhr

Die Aussagen von Präsident Herbert Hainer, der FC Bayern werde das Angebot für David Alaba zurückziehen, hat beim Österreicher und seinem Management offenbar für Verwunderung gesorgt.

Laut "Sport1" kam Hainers Ansage "aus heiterem Himmel" und hat Berater Pini Zahavi und Vater George völlig überrumpelt. Die Fronten zwischen beiden Parteien seien nun "verhärtet wie nie zuvor".


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Update 02.11.2020, 06:24 Uhr

Die erfolgreiche Zeit von David Alaba und dem FC Bayern München könnte sich dem Ende entgegen neigen.

Nachdem der deutsche Fußball-Rekordmeister am Wochenende das Angebot für eine Verlängerung des am 30. Juni 2021 endenden Vertrages zurückgezogen hat, ist die Personalie um den österreichischen Nationalspieler spannender denn je. Alaba spielt, mit einer kurzen Unterbrechungen im Jahr 2011, seit 2008 für die Münchner - und ist unter Trainer Hansi Flick unumstrittener Leistungsträger in der Innenverteidigung.

Nachdem die Alaba-Seite nicht mit der Bayern-Offerte zufrieden gewesen sei, "haben wir uns entschieden, das Angebot komplett vom Tisch zu nehmen. Das heißt, es gibt kein Angebot mehr", erklärte Bayern-Präsident Herbert Hainer am Sonntagabend im "BR"-Fernsehen. Der 66-Jährige, einst Chef des Weltkonzerns Adidas, sieht jetzt den Abwehrspieler am Zug. "Der David ist ja noch acht Monate bei uns unter Vertrag und wir schätzen ihn unheimlich", sagte Hainer. Nun müssen sich Alaba und sein Berater positionieren.

Ausgerechnet vor dem Champions-League-Spiel am Dienstag in Alabas Heimat Österreich bei RB Salzburg ist der Wirbel um die Vertragssituation besonders brisant. Der 28-Jährige wird am Tag vor dem Spiel am Montag gemeinsam mit Flick bei der Pressekonferenz erwartet.

Dass die Münchner Stars nicht um jeden Preis halten wollen, bewiesen sie schon in der Vergangenheit. Im Jahr 2014 ließen die Bayern Toni Kroos zu Real Madrid gehen, um nach den gescheiterten Verhandlungen noch eine Ablöse zu kassieren. Beim einstigen DFB-Kapitän Michael Ballack zog Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vor dessen Wechsel im Sommer 2006 zum FC Chelsea eine lukrative Offerte öffentlich zurück - und erntete dafür Jubel vieler Mitglieder auf der Jahreshauptversammlung. Kommt es nun auch bei Alaba zu einer Trennung?

Zuletzt hatte Sportvorstand Hasan Salihamidzic noch betont, dass man dem Österreicher "kein Ultimatum" für eine Entscheidung setzen wolle. Jetzt überraschte Hainer mit der Aussage, dass man "bis Ende Oktober" Klarheit und eine Antwort haben wolle, "denn für so eine wichtige Position und Personalie wollen wir auch Planungssicherheit haben, das sind wir dem Verein und den Fans schuldig".

Hainer ließ durchblicken, dass man jetzt die Nachfolge angehe. "Natürlich, wir müssen auch in die Zukunft planen. Ich will noch mal dazu sagen, dass wir David unheimlich schätzen, er ist ein liebenswerter Kerl, er ist Publikumsliebling, er ist ein Eigengewächs des FC Bayern München, und deswegen würden wir es auch so bedauern, wenn wir getrennte Wege am Ende der Saison gehen müssen", sagte Hainer.

Update 31.10.2020, 7:40 Uhr

Die Zeichen stehen auf Abschied! Nachdem der FC Bayern weiterhin nicht gewillt ist, sein Angebot an David Alaba zu verbessern, rückt ein Wechsel des Abwehrspielers immer näher. Das berichtet "Sport Bild".

Der Österreicher würde zwar weiterhin gerne in München bleiben, allerdings nicht zu den Konditionen, die ihm der Rekordmeister bietet. Da sich keine der beiden Parteien derzeit bewegt, droht dem FCB bereits in wenigen Wochen der Verlust des 28-Jährigen, der aufgrund seines auslaufenden Vertrags schon im Winter einen Vertrag bei einem anderen Klub unterschreiben könnte.

Wohin es Alaba ziehen könnte, ist derweil noch immer unklar. Zwar wird der Abwehrspieler immer wieder mit einem Wechsel in die Premier League in Verbindung gebracht, England sei aber nicht seine erste Wahl, berichtet "Sport Bild".

Stattdessen würde hoch dekorierte Wiener lieber in die spanische Liga wechseln. Der FC Barcelona und Real sind laut "Sport Bild" die Klubs, die bei Alaba in der Pole Position sind. 

Update 30.10.2020, 12:01 Uhr

Vor dem Duell mit dem 1. FC Köln äußerte sich Hansi Flick zur unklaren Situation von David Alaba. "Ich hoffe, dass er bei Bayern unterschreibt, weil er weiß, was aktuell für eine Situation hier herrscht. Es macht sehr viel Spaß mit der Mannschaft und wir spielen erfolgreich Fußball", sagte der Bayern-Coach.

Die Voraussetzungen beim FC Bayern seien für jeden Spieler top. "Ich glaube das wird er sich gut überlegen. Ich hoffe, dass es in die Richtung geht, dass er uns erhalten bleibt. Er muss es aber selber entscheiden", betonte Flick, der Alaba in höchsten Tönen lobte: "Er macht seine Sache gut. Er ist sehr fokussiert und lautstark auf dem Platz. Er führt die Defensive, das brauchen wir. Ich sehe keinen Unterschied zur letzten Saison. Er gehört zu den Besten der Welt." 

Update 29.10.2020, 09:43 Uhr

Der November bricht in Kürze an und trotzdem ist noch keine Klärung in der Zukunftsfrage von David Alaba in Sicht. Derzeit deutet alles auf einen ablösefreien Wechsel im Sommer 2021 hin. 

Verlässt der Österreicher den Rekordmeister nach der Saison tatsächlich, dann stehen ihm wohl bei den Top-Klubs Europas alle Türen offen.

Nachdem zuletzt unter anderem vom Interesse des FC Liverpool berichtet wurde, heißt es am Donnerstag im "kicker", dass Real Madrid und der FC Barcelona weiter als Interessenten für den vielseitigen 28-Jährigen gelten. Und zwar unabhängig davon, dass beide Vereine aus La Liga derzeit Finanzsorgen plagen.


Mehr dazu: Wegen Alaba: FC Bayern will Verhandlungstaktik ändern


Update 28.10.2020, 14:36 Uhr

Macht der FC Liverpool in Sachen David Alaba jetzt so richtig ernst? Nachdem sich am Dienstagabend auch noch Defensivmann Fabinho bei den Reds verletzt hat, ist die Not beim englischen Meister noch größer, defensiv nachzurüsten. Abwehrchef Virgil van Dijk fällt mit seiner schweren Knieverletzung ohnehin noch monatelang aus und auch Joel Matip musste zuletzt angeschlagen passen.

Laut dem englischen Portal "Football Insider" soll Alaba auf der Prioritätenliste des Klubs von Teammanager Jürgen Klopp ganz nach oben gerückt sein. Falls die Bayern sich mit dem 28-Jährigen nicht mehr auf eine Vertragsverlängerung einigen sollten, verbleibt nur noch die Winter-Transferperiode, um mit Alaba überhaupt noch einen Transfererlös zu generieren. Liverpool könnte also im Winter entweder direkt zuschlagen und seine Not in der Defensivzentrale lösen. Oder aber der Klub schließt einen Vorvertrag mit dem Spieler ab, der dann im Sommer 2021 in Richtung Merseyside wechseln würde.

Das konkrete Interesse aus Liverpool könnte für eine erneute Wende in den Vertragspoker mit dem FC Bayern sorgen, der bereits seit mehreren Monaten anhält. Im Sommer war bereits Alabas langjähriger Teamkollege Thiago vom FC Bayern in Richtung Liverpool gewechselt.

Update 28.10.2020, 07:36 Uhr

Im zähen Ringen um eine mögliche Vertragsverlängerung von David Alaba beim FC Bayern München ist weiterhin kein Durchbruch in Sicht. Wie die "Sport Bild" jetzt berichtete, ist auch die dritte Verhandlungsrunde zwischen dem Starspieler und seinen Vertrauten sowie dem Klub ergebnislos zu Ende gegangen. 

Zuletzt hielt sich Alabas Berater Pini Zahavi in München auf, um mit der Vereinsseite die dritte Gesprächsrunde nach ersten direkten Kontakten im Juni und August zu führen. Laut dem Medienbericht brachten auch diese Gespräche keinen Durchbruch, sodass der 77-Jährige ebenso wieder abgereist ist wie auch Alabas Vater George, der an der Runde ebenfalls teilnahm.

Die größten Streitpunkte zwischen den beiden Seiten, die Dauer eines möglichen neuen Kontraktes sowie vor allem das veranschlagte Gehalt, sind noch immer nicht aus der Welt geschafft. Sollte es zu keiner Einigung in diesen sensiblen Fragen mehr kommen, stünden die Zeichen zeitnah tatsächlich auf Trennung. Das derzeitige Arbeitspapier des 28-Jährigen läuft im kommenden Sommer aus.   

Update 18.10.2020, 10:39 Uhr

Sollten sich der FC Bayern und David Alaba nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen, droht dem deutschen Rekordmeister ein ablösefreier Abgang des Eigengewächses. Neben Juventus Turin bringt sich mit Real Madrid offenbar ein weiterer Topklub in Stellung.

Wie das Portal "Don Balon" berichtet, ist Alaba bei den Königlichen "Favorit" auf die Nachfolge von Marcelo. Dem Bericht zufolge hat der 32-jährige Linksverteidiger keine Zukunft bei den Madrilenen. Wechsel zurück in seine brasilianische Heimat oder in die MLS zu Inter Miami, dem Klub seines Ex-Teamkollegen David Beckham, stehen im Raum.

Neben Alaba sei auch Sergio Reguilón von Tottenham Hotspur eine Option. Der Spanier wechselte erst im September für 30 Millionen Euro von Real in die Premier League. Angeblich haben sich die Blancos aber eine Rückkaufoption zugesichert, die angesichts seines bis 2025 datierten Vertrages bei den Spurs jedoch entsprechend hoch sein soll.

Update 14.10.2020, 10:45 Uhr

Deutschlands Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat im Fall David Alaba eine klare Meinung, wie er "Sport Bild" gegenüber preisgab: "Corona wird uns noch länger begleiten, das Angebot des FC Bayern ist sehr gut: Alaba sollte es annehmen." 

Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic hatte dem Sportblatt gegenüber erklärt, dass der Klub mit dem Abwehrspieler unbedingt verlängern wolle. Dass die Münchner ihr aktuelles Angebot noch einmal nachbessern, dürfte nicht zu erwarten sein.

Matthäus sieht zudem, dass die anhaltenden Diskussionen auch beim Österreicher Spuren hinterlassen. "Die Partien gegen Hertha oder auch im Supercup gegen Sevilla haben gezeigt, dass die Situation bei David Spuren hinterlässt", sorgte sich der TV-Experte. Er hoffe, dass das "Thema David Alaba noch vom Tisch kommt".

Update 14.10.2020, 08:35 Uhr

Verlängert er über den Sommer 2021 hinaus beim FC Bayern oder verlässt er München am Ende der Saison? Die Zukunft von David Alaba bleibt heiß diskutiertes Thema. Nun hat sich einmal mehr ein Verantwortlicher der Bayern eindeutig positioniert.

"Wir hoffen, dass David am Ende bei uns unterschreibt. Wir versuchen wirklich alles", erklärte Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic im Interview mit der "Sport Bild". Dass der deutsche Rekordmeister den österreichischen Verteidiger gerne halten will, ist ohnehin längst öffentlich kommuniziert, der Vertragspoker gestaltet sich jedoch schwierig.

Der FC Bayern soll sein finanzielles Limit bereits erreicht haben, Alaba konnte sich jedoch noch nicht zu einer Unterschrift durchringen. Auf Nachfrage, ob noch einmal eine höhere Summe locker gemacht werde, entgegnete Salihamidzic vielsagend: "David kennt unser Angebot."

Im Sommer droht ein ablösefreier Abgang des Eigengewächses, das ab Januar bei einem anderen Klub unterschreiben könnte. Vor allem Juventus Turin, der FC Barcelona und Real Madrid gelten als heiße Anwärter auf einen Deal.

Update 13.10.2020, 14:24 Uhr

Am Montag schoss das Gerücht ins Kraut, David Alaba habe sich endgültig entschieden, nicht beim FC Bayern zu verlängern und den deutschen Rekordmeister stattdessen in Richtung Juventus Turin zu verlassen. Ein neuer Medienbericht widerlegt diese Behauptung nun allerdings.

Juventus habe zwar Interesse, sei jedoch "nicht der Favorit" auf eine Verpflichtung des 28-Jährigen, berichtet "Sky". Der Poker soll sich allerdings in einer sehr heißen Phase befinden. Die Gespräche werden "auf allen Seiten nun intensiviert", will der TV-Sender erfahren haben.

Alabas Vertrag beim in München endet im Sommer 2021, der deutsche Branchenprimus will den Österreicher nu zu gerne halten, auf eine Verlängerung konnte man sich jedoch bislang nicht einigen. Sollte es dabei bleiben, darf der Österreicher ab dem 1. Januar ohne Zustimmung der Bayern bei einem anderen Klub unterschreiben.

Update 12.10.2020, 14:43 Uhr

Bayern Münchens Sportdirektor Hasan Salihamidzic will David Alaba im Poker um dessen mögliche Vertragsverlängerung nicht zu einer schnellen Entscheidung drängen.

"Wir werden David kein Ultimatum setzen und keine Spielchen spielen", sagte Salihamidzic am Montag. Der Quintuple-Sieger werde weiterhin versuchen, Alaba zu überzeugen und hoffe, "dass die Unterschrift irgendwann erfolgen" werde.

Alabas Vertrag läuft im Juni 2021 aus, bisher konnten sich beide Seiten noch nicht auf eine Verlängerung einigen. Im Sommer hatte es im Vertragspoker immer wieder hitzige Auseinandersetzungen beider Seiten in der Öffentlichkeit gegeben.

Derzeit weilt Alaba bei der österreichischen Nationalmannschaft, dort schwärmte er zuletzt von München. "Ich fühle mich in München sehr wohl, es ist schon seit zwölf Jahren meine Heimat. Dort durfte ich sehr schöne Momente erleben", sagte der 28-Jährige.

Update 12.10.2020, 14:06 Uhr

Im Sommer 2021 endet der Vertrag von David Alaba beim FC Bayern. Auf eine Verlängerung des Arbeitspapieres konnte man sich bislang nicht einigen. Dazu wird es nun wohl auch nicht mehr kommen. 

Alles deute daraufhin, dass Alaba den deutschen Rekordmeister am Ende der Saison verlassen wird, berichtet das spanische Portal "todofichajes.com". Demnach liegen dem Österreicher Angebote aus Spanien, England und Italien vor. 

Damit aber nicht genug. Alaba soll sich sogar bereits entschieden haben, bei welchem Klub er seine Karriere fortsetzen wird. Der 28-Jährige habe sich mit Juventus Turin auf einen Wechsel im kommenden Sommer verständigt, heißt es.

Ob die Information zutrifft, wird die Zeit zeigen. Klar ist, dass eine Einigung mit den Münchnern schwierig werden dürfte. Zuletzt hieß es, die Bayern hätten bei den Offerten ihr finanzielles Limit erreicht, Alaba soll dennoch mehr Geld gefordert haben.

Update 11.10.2020, 13:15 Uhr

Der langjährige Bundesliga-Manager Reiner Calmund sieht im Poker um die Zukunft von David Alaba "Probleme" auf den FC Bayern zukommen.

"Der Berater würde in Corona-Zeiten nicht solche Forderungen stellen, wenn er kein Angebot eines anderen Klubs in der Hinterhand hätte. Da müssen die Bayern aufpassen, dass es nicht zu einem Wechsel kommt", sagte Calmund im "Sport1"-Doppelpass. 

Alaba und sein Berater Pini Zahavi fordern dem Vernehmen nach ein Jahresgehalt von 20 Millionen Euro. Der FC Bayern soll dem Abwehrchef bislang lediglich elf Millionen Euro und bis zu sechs Millionen Euro an möglichen Prämien bieten.

Update 10.10.2020, 17:56 Uhr

Italien Serienmeister Juventus bringt sich laut "Tuttosport" in Stellung. Der Serie-A-Gigant verfolge die andauernden Vertragsgespräche zwischen David Alaba und dem FC Bayern und bereite intern ein Angebot vor, heißt es.

Demnach schielen die Bianconeri aber nicht auf einen Transfer im kommenden Winter, sondern erst im Sommer. Dann wäre der Österreicher aufgrund des Endes der Vertragslaufzeit in München ablösefrei zu haben. Juve-Boss Fabio Paratici wolle alles daran setzen, dass Alaba bald für Juventus aufläuft.

Update 10.10.2020, 09:17 Uhr

Noch immer konnten sich David Alaba und der FC Bayern nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen. Angeblich fordert der Abwehrspieler ein Jahresgehalt von 20 Millionen Euro.

An dieser Forderung will Alaba laut "Sport 1" auch festhalten. Demnach geht der Österreicher davon aus, dass die Münchner klein beigeben und ihm beim Salär entgegenkommen. Allerdings gehe es Alaba nicht primär um das Geld, sondern vielmehr um die damit verbundene Wertschätzung.

Der FC Bayern soll dem 28-Jährigen bislang "nur" elf Millionen Euro Jahresgehalt und bis zu sechs Millionen Euro an möglichen Prämien angeboten haben.

Mittlerweile äußerte sich Alaba selbst zu seiner Zukunft. "Ich fühle mich in München sehr wohl, es ist schon seit zwölf Jahren meine Heimat. Dort durfte ich sehr schöne Momente erleben. Der Hunger ist immer da. Ich spiele dafür Fußball, um am Ende des Tages ganz oben zu stehen", zitiert die "Kronen Zeitung" den Nationalspieler.

Update 29.09.2020, 20:51 Uhr

Verlängert David Alaba seinem Vertrag beim FC Bayern über den Sommer 2021 hinaus oder verlässt er München? Diese Frage beherrscht seit Monaten die Schlagzeilen - nun könnte damit Schluss sein.

"Bild" zufolge hat der FC Bayern eine endgültige Entscheidung getroffen und einem Verkauf des Österreichers in diesem Sommer einen Riegel vorgeschoben. 

Alaba sei "unverzichtbar", ein Angebot in egal welcher Höhe werde abgelehnt. In dem Bericht ist von einem "Verkaufsverbot" die Rede.

Dem deutschen Rekordmeister droht in diesem Fall der ablösefreie Abgang des Verteidigers, da man in den Verhandlungen um eine Ausdehnung des Arbeitspapieres weiterhin keine Einigung erzielt haben soll.

Update 28.09.2020, 07:33 Uhr

Die Geduld der Bayern-Bosse in der Causa David Alaba wird immer mehr auf eine harte Probe gestellt. So stark die Leistungen des 28-Jährigen vor allem in der abgelaufenen Rückserie auch gewesen sind, so zäh verlaufen nun die Verhandlungen um eine Verlängerung des Arbeitspapiers mit dem Österreicher beim FC Bayern. 

Nach einem "kicker"-Bericht ist mittlerweile klar, dass es eine Verbesserung des derzeitigen Vertragsangebots von Vereinsseite nicht mehr geben wird. Finanziell sei der Spielraum ausgeschöpft, allenfalls über die Dauer des Arbeitspapieres könne noch gesprochen werden. 

Verharrt auch die Spielerseite um Alaba und dessen Berater Pini Zahavi auf ihren Forderungen, wird möglicherweise keine Lösung in der Streitfrage des Spielergehalts mehr gefunden. Da bisher kein weiteres externes Angebot für Alaba eingegangen ist, würde das aktuelle Arbeitspapier Alabas Ende Juni 2021 auslaufen, der Spieler wäre dann nach Saisonende ablösefrei. 

Ein Szenario, welches zu Beginn der Verhandlungen noch unbedingt vermieden werden sollte, mittlerweile aber längst nicht mehr ausgeschlossen ist.

Update 27.09.2020, 15:52 Uhr

Wann kommen der FC Bayern und David Alaba in Sachen Vertragsverlängerung endlich überein? Auf diese Frage antwortete Sportvorstand Hasan Salihamidzic vor dem Auswärtsspiel der Münchner bei der TSG Hoffenheim bei "Sky": "Auch da wird irgendwann eine Entscheidung fallen."

Mehrfach hatten die Verantwortlichen des FC Bayern erklärt, mit dem Österreicher unbedingt verlängern zu wollen. Noch hat Alaba das Angebot nicht angenommen.

Sollte es letztlich nicht zu einer vorzeitigen Vertragsverlängerung kommen, ist auch ein vorzeitiger Verkauf von Alaba beim FC Bayern wohl wieder ein Thema. Ablösefrei will man den Abwehrspieler im kommenden Sommer, wenn das jetzige Arbeitspapier endet, nicht ziehen lassen.

So oder so arbeitet Salihamidzic schon jetzt an weiteren möglichen Zugängen für die laufende Spielzeit. Möglich sind Transfers noch bis zum 5. Oktober. "Wir lassen uns immer viele Optionen offen. Wir sind im ständigen Austausch mit dem Trainerteam selbstverständlich und werden schauen, was möglich ist. Es ist für alle Klubs nicht so einfach. Wir wissen, dass diese Coronasituation Spuren hinterlassen hat. Aber lassen wir uns mal überraschen, was bis zum Ende passiert."

Update 25.09.2020, 08:35 Uhr

Im Zuge des Supercup-Finals haben sich gleich mehrere Bayern-Akteure zum Poker um David Alaba geäußert. Kapitän Manuel Neuer nutzte die Gelegenheit für eine Lobeshymne auf seinen Mitspieler - trotz dessen schwacher Leistung gegen den FC Sevilla (sport.de-Note 4,5).

"David ist eine totale Stütze für uns in der Kette. Einmal ist der Ball abgerutscht und dann ist ein Konter daraus entstanden, aber das passiert immer mal wieder", stellte Neuer klar. Der Keeper weiter: "Er ist ein Leader in der Abwehr für uns, der auch die anderen stärkt."

Ähnlich sehen das auch die Verantwortlichen des frischgebackenen Quadruple-Siegers, die Alaba nur allzu gerne halten würden. Auf Wasserstandsmeldungen verzichten sie jedoch.

"Da haben jetzt alle alles gesagt. Ich bitte um Verständnis, dass man den Jungen nun Fußball spielen lässt. Es liegt alles auf dem Tisch und es wird sicher auch irgendwann entschieden werden", betonte Sportvorstand Hasan Salihamidzic.

Update 24.09.2020, 10:00 Uhr

Seit Monaten kämpft der FC Bayern um eine Vertragsverlängerung von David Alaba. Ein Durchbruch in den Verhandlungen ist aber immer noch nicht abzusehen. Weil der österreichische Nationalspieler womöglich schon weiß, wie seine Zukunft aussieht?

Das spanische Portal "Don Balon" spekuliert, dass David Alaba auf einen Wechsel zu Real Madrid hofft - und zwar ablösefrei. Demnach könnte der Abwehrspieler seinen Vertrag in München (Laufzeit bis 2021) auslaufen lassen und den Rekordmeister anschließend verlassen.

Für den FC Bayern wäre ein ablösefreier Abgang von David Alaba so etwas wie der Super-GAU. Die Münchnern hatten in den letzten Wochen nicht umsonst ausdrücklich betont, dieses Szenario unbedingt verhindern zu wollen. 

Update 23.09.2020, 12:21 Uhr

Gegenüber der "Bild" hat sich Bayern-Präsident Herbert Hainer zum Vertragspoker zwischen dem deutschen Rekordmeister und David Alaba geäußert.

"Es gibt aktuell keinen neuen Stand über das hinaus, was zuletzt zu lesen war. Wir haben alle immer gesagt, dass wir ihn unheimlich schätzen. Er ist eine Ikone des FC Bayern. Er ist seit zehn Jahren - seit seiner Jugend - im Verein. Natürlich möchten wir ihn gern halten", so Hainer. "Am Ende des Tages" sei es jedoch die Entscheidung des Österreichers. "Wir haben ihm ein faires und wettbewerbsfähiges Angebot gemacht. Es liegt an ihm, ob er es annimmt."

Sollte Alaba seinen 2021 endenden Vertrag nicht verlängern, haben die Münchner offenbar vorgesorgt. "Natürlich planen wir mit allen Szenarien und haben auch einen Plan B. Und einen Plan C, wenn wir am Ende mit Spielern nicht einig werden."

Etwas überraschend befeuerte Hainer zudem die verbale Auseinandersetzung zwischen den Oberen des FC Bayern und Alaba-Berater Pini Zahavi. Dass Ehren-Präsident Uli Hoeneß den 77-Jährigen als "geldgierigen Piranha" bezeichnet habe, sei zwar "etwas spitz", "aber im Prinzip hat er Recht", erläutert Hainer. "Durch die Coronavirus-Pandemie sind wirtschaftliche Notwendigkeiten im Fußball aufgezeigt worden. Das war sein Weckruf an alle Parteien, das nicht auszureizen."

Update 23.09.2020, 07:04 Uhr

Der Vertragspoker um David Alabas Zukunft beim FC Bayern zieht sich weiter hin. Nun könnten die Münchner dem Österreicher entgegenkommen - allerdings nicht beim Knackpunkt Gehalt.

Wie die "Sport Bild" berichtet, wollen Bayern-Bosse das Gehaltsangebot für Alaba nicht erhöhen. Angeblich ist der FC Bayern bereit, dem Innenverteidiger elf Millionen Euro Grundgehalt plus bis zu sechs Millionen Euro Prämien zu zahlen. Der 28-Jährige soll aber um die 20 Millionen Euro Salär fordern.

Spielraum gibt es nun aber bei der Vertragslaufzeit. Anstatt eines Vierjahresvertrags wollen die Münchner Alaba offenbar ein Arbeitspapier über fünf Jahre anbieten. Damit würden Spieler und Berater auf ihre finanziellen Vorstellungen kommen.

Laut dem Bericht hofft Alaba ohnehin auf eine baldige Einigung und will gerne beim FC Bayern bleiben.

Update 22.09.2020, 15:01 Uhr

Der Poker zwischen dem FC Bayern München und David Alaba um die Vertragsverlängerung des Österreichers scheint sich inzwischen völlig in einer Sackgasse zu befinden. Das legen zumindest Informationen des TV-Senders "Sky" nah.

''Uns wurde von der Alaba-Seite gesagt, dass jetzt der Ball in der Hälfte des FC Bayern liegt'', wird "Sky"-Reporter Max Bielefeld zitiert. Der FC Bayern soll allerdings bereits mit zwei Offerten gescheitert sein und sein Limit erreicht haben.

"Sky" zufolge beinhaltete der letzte Vertragsentwurf, den der deutsche Rekordmeister Alaba vorlegte, bereits die maximale Summe, die der Aufsichtsrat für die Verlängerung mit dem Eigengewächs genehmigt hat. Dies deckt sich mit den Informationen des "kicker".

Sollte sich keine Hintertür finden und das Angebot doch noch nachbessern lassen, droht der Deal zu platzen, heißt es weiter.

Update 21.09.2020, 07:15 Uhr

Beim furiosen Bundesliga-Auftakt des FC Bayern München gegen den FC Schalke 04 (8:0) fehlte David Alaba seinem Team - offiziell wegen muskulärer Probleme. Da es noch immer keine Einigung im Vertragspoker mit dem Österreicher gibt, mehrten sich auch die Spekulationen, Alaba könnte aus strategischen Gründen geschont worden sein, um einen eventuellen Transfer zum Ende der Wechselfrist nicht zu gefährden.

Bayerns Klubpräsident Herbert Hainer hofft derweil noch immer, dass sich der Rekordmeister mit seinem Verteidiger doch noch auf ein neues Arbeitspapier einigen kann. "Wir sprechen weiterhin mit David Alaba, keine Frage", wird Hainer im "kicker" zitiert und fügte hinzu: "Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass wir bei David Alaba noch erfolgreich sein können, weil wir ihm ein wirklich wettbewerbsfähiges Angebot gemacht haben".

Die vorgelegte Vertragsofferte soll in dieser Form dann aber auch die letzte gewesen sein, die der Klub seinem langjährigen Spieler gemacht hat. Laut dem Medienbericht ist klar, dass es kein verbessertes Angebot mehr geben wird. Bis zuletzt hatte die Spielerseite das neue Arbeitspapier abgelehnt und auf (noch) bessere Konditionen gepocht. 

Derzeit ist die Sachlage somit recht eindeutig: Entweder, Alaba stimmt dem derzeitigen Angebot doch noch zu und verlängert beim FC Bayern, oder die Wege von Spieler und Klub trennen sich erstmals seit seiner Leihe an die TSG 1899 Hoffenheim vor neun Jahren wieder.

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte bei "Sky90" zuvor erklärt, sich in der Öffentlichkeit nicht weiter zum Poker um den Österreicher äußern zu wollen. Klar ist allerdings folgendes: "Alle beim FC Bayern haben das Interesse, dass David Alaba bleibt. Entscheidend wird am Ende des Tages, dass wir eine Option eins erzielen - und das ist eine Verlängerung mit David Alaba."

Update 18.09.2020, 22:55 Uhr

Vorstandsmitglied Oliver Kahn hat noch einmal deutlich gemacht, dass Triple-Gewinner Bayern München den Vertrag mit Abwehrchef David Alaba nicht um jeden Preis verlängern will.

"Wir leben nicht mehr in der Fußballwelt vor Corona", sagte Kahn nach dem 8:0 (3:0) zum Saisonstart gegen Schalke 04. Man müsse auch die "wirtschaftliche Seite bedenken".

Alabas Vertrag läuft im Juni 2021 aus. Bisher konnten sich beide Seiten noch nicht auf eine Verlängerung einigen. "Wir sind gut beraten, Ruhe zu bewahren. Wir sind weiter mit ihm im Austausch. Er weiß, wie sehr wir ihn als Mensch und Spieler schätzen", sagte Kahn.

Gegen Schalke fehlte der Österreicher aufgrund muskulärer Probleme.

Update 17.09.2020, 15:32 Uhr

Sportvorstand Hasan Salihamidzic hat die harte Position des FC Bayern im Vertragspoker um David Alaba bekräftigt.

Es gebe in Robert Lewandowski und Manuel Neuer eine "sportliche und finanzielle Obergrenze" im Gefüge des Rekordmeisters, sagte der 43-Jährige dem "kicker".

Er denke nicht, dass Alaba selbst glaube, "über diese zwei Kollegen" zu stehen. Alabas Berater Pini Zahavi dagegen denke "in anderen Dimensionen", so der Bosnier.

"Das kann er, aber da werden wir ihm nicht folgen. Verrücktheiten, wie er das vielleicht aus anderen Klubs kennt, werden wir nicht machen", sagte Salihamidzic, "und schon gar nicht in einer Zeit, in der Umsätze und Gewinne einbrechen, im Fußball wie überall im Wirtschaftsleben."

Inzwischen hat Zahavi auf die Aussagen reagiert: "Über dieses erneute Vorgehen möchte ich keinen Kommentar abgeben. Nur so viel: Herr Salihamidzic hat offenbar vergessen, wer der Berater von Robert Lewandowski ist", erklärte Zahavi bei "Sky". Und weiter: "Ich habe den Vertrag von Robert im vergangenen Jahr verhandelt und weiß logischerweise genau, was er verdient. Was wir für David fordern, liegt deutlich unter dem Gehalt von Robert."

Salihamidzic betonte zuvor: "David ist ein super Spieler und super Typ. Er wird von allen im Klub, von allen in der Mannschaft, vom Trainer, vom Präsidenten geschätzt, vom CEO, von mir, von Oliver Kahn und natürlich von Uli - tatsächlich von allen. Wertschätzung ist im Übermaß vorhanden. Jeder möchte, dass David bleibt."

Alaba habe "unser attraktives Angebot wiederholt abgelehnt, trotzdem versuchen wir noch, ihn zu überzeugen", ergänzte Salihamidzic.

Update 17.09.2020, 14:26 Uhr

Nach Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat sich nun auch Trainer Hansi Flick für eine Ende der öffentlich ausgetragenen Fehde rund um David Alaba ausgesprochen.

"Ich wünsche mir, dass er weiterhin bei Bayern München spielt und beide Seiten aufeinander zugehen und Schärfe aus der Sache nehmen", sagte Flick auf einer Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Auftakt gegen den FC Schalke 04: "Diese tolle Beziehung zwischen David und FC Bayern wird dem nicht gerecht. Er ist ein außergewöhnlicher Spieler."

Update 17.09.2020, 13:08 Uhr

Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat ein Ende der öffentlichen Debatten im Vertragspoker mit David Alaba gefordert.

"Ich bitte wirklich darum, dass man jetzt ganz einfach Ruhe gibt, die Gespräche intern führt", sagte Rummenigge bei "Bild live". Zuletzt hatte es einigen Wirbel gegeben, nachdem der Münchner Ehrenpräsident Uli Hoeneß den Berater des Abwehrspielers heftig attackiert und damit auch Alaba verärgert hatte.

"Erstmal empfehle ich wirklich allen Parteien, keine Kommentare mehr in der Öffentlichkeit abzugeben", sagte Rummenigge und schloss dabei ausdrücklich auch die Vertreter des deutschen Fußball-Rekordmeisters ein.

Vertragsverhandlungen müssten "vertraulich und diskret" geführt werden, mahnte der Vorstandsvorsitzende. Der zum Abwehrchef aufgestiegene Alaba spiele eine "wichtige und bedeutende Rolle" für die Bayern. Der Klub und Trainer Hansi Flick wollen den 28 Jahre alten Österreicher unbedingt halten, wie Rummenigge versicherte. Er hoffe auf eine zeitnahe Lösung. Alabas Vertrag in München läuft am Ende der neuen Saison aus.

Hoeneß hatte verraten, dass der seit dem 16. Lebensjahr für den FC Bayern auflaufende Alaba einen Vier- oder Fünfjahresvertrag erhalten soll. Der Verein will ihn aber nicht zum Spitzenverdiener machen, was wohl ein Jahressalär von über 20 Millionen Euro bedeuten würde. Über Alabas Berater Pini Zahavi sagte Hoeneß, dieser sei ein "geldgieriger Piranha".

Zahavi und Alabas Vater George hatten die Geldgier-Vorwürfe von Hoeneß zurückgewiesen. Alaba selbst zeigte sich "verwundert und durchaus auch verletzt" über den jüngsten Wirbel.

Update 16.09.2020, 13:16 Uhr

Die öffentliche Attacke von Ehrenpräsident Hoeneß gegen Pini Zahavi, Berater von David Alaba, ist in der Führungsetage des FC Bayern offenbar alles andere als gut angekommen.

Laut "Spox" und "Goal" waren die Bayern-Bosse nach Hoeneß' Rundumschlag im "Doppelpass" "irritiert". Demnach sei keine Aussage des Ex-Präsidenten mit der Führungsebene abgesprochen worden.

Gerade die Aussagen über Alabas Vater George haben für "Verwunderung" und "Unverständnis" gesorgt, heißt es in dem Bericht. Schließlich pflege der FC Bayern seit Jahren ein gutes Verhältnis zu Alaba senior.

"Ich habe nicht damit gerechnet, dass der FC Bayern jetzt in der Öffentlichkeit schmutzige Lügen über Gehalts- und Provisionsforderungen streut", zeigte sich auch Alabas Vater bei "Sky" verwundert: "Über all die Jahre hinweg hatte ich mehrmals die Möglichkeit, David zu einem anderen Verein zu transferieren. Aber wir waren loyal und haben uns immer für einen Verbleib entschieden."

Dem Bericht zufolge sind Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Sportdirektor Hasan Salihamidzic nun darum bemüht, die Wogen zu glätten.

Update 15.09.2020, 07:07 Uhr

Fußball-Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus hat mit Blick auf die Vertragsverhandlungen zwischen David Alaba und dem FC Bayern München wenig Verständnis für den Poker des Österreichers um mehr Geld.

"Sollte es wirklich so sein, dass es ihm und seinem Berater nur noch darum geht, mehr Gehalt zu bekommen, wäre das in meinen Augen nicht die klügste Entscheidung", schrieb der 59-Jährige in seiner Kolumne für den TV-Sender "Sky". Auch er hätte zu seiner Zeit bei einigen Verträgen mehr Geld herausholen können. "Aber ich kann David versichern, dass es am Ende seiner Karriere nicht das sein wird, was ihn noch glücklicher macht."

Der Weltmeister von 1990 sieht beim Champions-League-Sieger Torhüter Manuel Neuer und Stürmer Robert Lewandowski an der Spitze des Gehaltsgefüges. Wenn Alaba durch seinen neuen Vertrag bei Bayern in die Top 3 oder Top 5 aufsteige, sei das völlig in Ordnung. "Vor allem in der heutigen Zeit und bei einer Verbindung wie die von David und den Bayern sollte Geld nicht das wichtigste Kriterium sein", schrieb Matthäus.

Verständnis hingegen hätte der "Sky"Experte, wenn Alaba den Verein verlassen wollte, um etwas Neues kennenzulernen. "Sollte er den großen Wunsch haben, für einen Verein wie Real (Madrid) spielen zu wollen, die Premier League Woche für Woche zu erleben oder mit Messi zu zaubern, wären das Argumente, die ich nachvollziehen kann", sagte Matthäus. Der 28-jährige Alaba ist seit 2010 beim deutschen Rekordmeister. Sein Vertrag bei den Bayern läuft im kommenden Sommer aus.

Update 14.09.2020, 19:57 Uhr

Nur wenige Stunden nach den vielbeachteten Aussagen von Alaba-Berater Pini Zahavi und dem Vater des Verteidigers (siehe einen Beitrag unter diesem) meldet sich nun David Alaba selbst zu Wort.

"Ich wünsche mir, dass meine vertragliche Situation nicht in der Öffentlichkeit geklärt wird. Daher haben mich ein paar Aussagen und Berichte der letzten Wochen verwundert und durchaus auch verletzt. Viele Dinge, die im Moment geschrieben und gesagt werden, stimmen einfach nicht und entsprechen nicht der Wahrheit", sagte Alaba gegenüber "Bild". Er wolle allen Beteiligten eine öffentliche Diskussion ersparen, sagte der Österreicher weiter,  "auch wenn nicht alle Details bekannt sind".

Außerdem wünscht sich Alaba eine schnelle Klärung seiner Zukunft. "Damit der Klub, die Verantwortlichen, meine Mitspieler aber auch die Fans wissen, woran sie sind", begründete der 28-Jährige.

Dass er selbst zuletzt so ruhig war, erklärte Alaba folgendermaßen: "Ich habe mich bisher nie groß zu diesem Thema geäußert, weil ich mich ausschließlich auf unsere wichtigen Aufgaben mit dem FC Bayern fokussiert habe. Und das war auch gut so, denn letztendlich haben wir das Triple gewonnen. Das war alles, was die letzten Wochen und Monate gezählt hat. Dass ich diese einzigartige Geschichte aktiv mitgestalten durfte, macht mich jeden Tag aufs Neue stolz."

Den FC Bayern bezeichnete der vielseitiger Defensivmann als "Zuhause, Familie und Heimat". Und "in einer Familie ist man durchaus mal anderer Meinung, man streitet sich vielleicht auch, aber es bleibt immer innerhalb der Familie. Das werde ich auch weiter beherzigen", schloss Alaba.

Update 14.09.2020, 16:08 Uhr

Jetzt wird es unschön. Nach den Aussagen von Uli Hoeneß im "Doppelpass", dass David Alabas Berater Pini Zahavi ein "geldgieriger Piranha" sei (siehe 13.09.2020, 11:30 Uhr), haben sich sowohl Zahavi als auch Alabas Vater George zu Wort gemeldet und die Vorwürfe zurückgewiesen.

"Ich habe zu keinem Zeitpunkt detailliert über eine etwaige Provisionszahlung mit den Bayern-Verantwortlichen gesprochen. Das einzige Mal, dass dieses Thema auf den Tisch kam, war bei unserem Treffen in Lissabon. Dort fragte mich Hasan Salihamidzic, wie ich mir das vorstellen würde. Ich sagte ihm, dass wir zunächst an einer Einigung mit dem Spieler arbeiten sollten, ich aber nicht mehr als das Übliche fordern werde, erklärte Zahavi gegenüber "Sky" und fügte an: "Ich will nicht mehr bekommen, als andere Berater, die von Bayern Provisionszahlungen erhalten haben." Bislang seien aber ohnehin noch gar keine konkreten Zahlen auf den Tisch gekommen.

Alabas Vater George merkte man noch deutlicher an, dass ihn und seinen Sohn die Interview-Aussagen von Hoeneß verletzt haben. "Ich habe David als Jugendlichen zum FC Bayern gebracht. Über all die Jahre hinweg hatte ich mehrmals die Möglichkeit, David zu einem anderen Verein zu transferieren. Aber wir waren loyal und haben uns immer für einen Verbleib entschieden", sagte der 60-Jährige dem TV-Sender.

Er habe nicht damit gerechnet, "dass der FC Bayern jetzt in der Öffentlichkeit schmutzige Lügen über Gehalts- und Provisionsforderungen streut", so George weiter.

"Zu behaupten, dass wir wegen einer solchen Zahlung bei Vertragsunterschrift nicht zu einer Einigung kommen, ist eine von diesen dreckigen Anschuldigungen. Und das alles nur, weil wir die von ihnen vorgelegten Zahlen nicht akzeptieren. Wir haben unsere eigenen Vorstellungen", gab der Alaba-Vater Einblicke in die Verhandlungen, die nach aktuellem Stand zu platzen drohen.

Nach Informationen von "Sky" wollen die Bayern-Bosse dem 28-Jährigen "nur" einen Vierjahresvertrag bieten, während die Alaba-Seite fünf Jahre fordert.

Alabas Vertrag in München läuft 2021 aus. Gibt es keine Einigung im Poker, planen die Münchner den Verteidiger noch in dieser Transferperiode zu verkaufen. Der Rekordmeister hat laut dem TV- Sender auch schon ein Preisschild festgelegt: 60 Millionen Euro! Ob ein Klub bereit ist, diese Summe zu zahlen, steht jedoch auf einem anderen Blatt.

Update 14.09.2020, 08:14 Uhr

Einen Tag nach der Attacke von Uli Hoeneß gegen David Alabas Berater Pini Zahavi werden neue Details zu den Forderungen des Israelis bekannt.

Einem "Bild"-Bericht vom Montag zufolge, will Zahavi in den Verhandlungen mit dem FC Bayern über eine Verlängerung des 2021 auslaufenden Vertrags seines Schützlings nicht weniger als 20 Millionen Euro Provision einstreichen.

Hoeneß hatte im "Sport1"-Doppelpass lediglich bestätigt, der umtriebige Berater fordere "eine zweistellige Millionen-Summe" für sich selbst.

Für Alaba soll Zahavi ein Jahresgehalt von mehr als 20 Millionen Euro fordern. Der FC Bayern bietet nach Informationen von "Sport Bild" bislang lediglich ein Grundgehalt von elf Millionen Euro, das durch Prämien auf bis zu 17 Millionen Euro anwachsen kann.

Update 13.09.2020, 11:39 Uhr

Ehrenpräsident Uli Hoeneß vom FC Bayern hat im seit Monaten andauernden Transferpoker mit Abwehrchef David Alaba dessen Berater Pini Zahavi scharf kritisiert.

"David hat einen geldgierigen Piranha als Berater. Sein Vater (George, d. Red.), den ich sehr mag, lässt sich von ihm auch sehr beeinflussen", sagte Hoeneß im "Sport1"-Doppelpass.

Zahavi fordere "eine zweistellige Millionen-Summe" für sich selbst in den Gesprächen mit den Münchnern. Der Israeli erzähle zudem öffentlich "viel Schmarrn".

Der 68-Jährige hofft deshalb, "dass es David schafft, sich durchzusetzen. Er ist jetzt 29 und muss letztendlich selbst entscheiden. Es geht nur ums Geld. Er ist ja schon beim besten Verein der Welt", sagte Hoeneß.

Zahavi hat laut "kicker" 25 Millionen Euro Jahresgage für seinen Mandanten gefordert. Alaba wäre damit der Topverdiener beim Triplesieger - noch vor Torjäger Robert Lewandowski, Kapitän Manuel Neuer oder Thomas Müller. Die Bayern bieten angeblich 15 Millionen plus Boni.

Bei den bisherigen Verhandlungen sei man "zu keinem Ergebnis gekommen", so Hoeneß: "Wir wünschen uns alle nichts sehnlicher, als dass er bleibt."

Aber, so der langjährige Manager, Klub-Präsident und Aufsichtsratschef im Hinblick auf das Münchner Gehaltsgefüge: "Manuel Neuer und Robert Lewandowski sind das Maß der Dinge. Darüber gibt es nichts". Der FC Bayern müsse in dieser Sache "hart" bleiben.

Ein ablösefreier Abgang Alabas im kommenden Sommer wäre der "Super-GAU", so Hoeneß. "Das will der FC Bayern auf jeden Fall verhindern."

Update 10.09.2020, 07:19 Uhr

Eine Einigung über eine Verlängerung von David Alaba beim FC Bayern ist dem Vernehmen nach noch nicht erzielt worden, da die Gehaltsforderungen des Innenverteidigers zu hoch seien.

Der "kicker" enthüllte nun, wie viel Alaba von seinem Arbeitgeber fordert. Demnach pocht Berater Pini Zahavi auf ein Jahressalär in Höhe von 25 Millionen Euro bei einem Vertrag über fünf Jahre. Eine Alaba-Verlängerung würde den FC Bayern also 125 Millionen Euro kosten. Aktuell soll der Österreicher rund 15 Millionen Euro kassieren.

Sollten die Münchner auf diese Forderungen eingehen, wäre Alaba Topverdiener an der Säbener Straße. Dieser ist aktuell Robert Lewandowski mit 19,5 Millionen Euro im Jahr.

Dass die Münchner Alaba rund fünf Millionen Euro mehr als Lewandowski zahlen und damit das Gehaltsgefüge durcheinanderwirbeln, ist nicht sehr wahrscheinlich. Präsident Herbert Hainer sagte jedenfalls zum "kicker", dass der FC Bayern Alaba "ein Angebot gemacht" hat, "das fair und wettbewerbsfähig ist".

Andere Optionen als eine Verlängerung in München hat Alaba derzeit ohnehin nicht. "Uns hat noch keiner kontaktiert", bestätigte Hainer.

Update 09.09.2020, 05:55 Uhr

Seit Monaten zieht sich der Poker zwischen David Alaba und dem FC Bayern München bereits in die Länge: Der deutsche Rekordmeister will mit seinem Eigengewächs über den Sommer 2021 verlängern, auf ein neues Arbeitspapier konnte man sich jedoch bislang nicht einigen. "Sport Bild" zufolge liegt das unter anderem am lieben Geld.

Demnach fordern die Vertreter des 28-jährigen Abwehrchefs im Falle einer Verlängerung "über 20 Millionen Euro" Jahresgehalt, der FC Bayern soll elf Millionen Euro plus sechs Millionen Euro an möglichen Prämien bieten. Immerhin ein Plus von zwei Millionen Euro pro Saison für Alaba, der derzeit angeblich maximal auf 15 Millionen Euro im Jahr kommen kann.

Die Seite des Verteidigers um Vater George und Star-Berater Pini Zahavi argumentiert dem Bericht zufolge damit, dass Bayern für Alaba, der 2010 vom Nachwuchs der Münchner zu den Profis aufstieg, nie eine millionenschwere Ablöse zahlen musste. Zudem soll man darauf verweisen, dass Alaba bei einem ablösefreien Abschied im Sommer 2021 neben einem stattlichen Jahressalär Handgeld im zweistelligen Millionenbereich kassieren könnte.

Laut "Sport Bild" strebt allerdings keine der beiden Seiten dieses Szenario an. Sollte eine Einigung weiterhin ausbleiben, erwartet Alaba von seinem Arbeitgeber hingegen die sofortige Freigabe für einen Verkauf, heißt es.

Neben dem Gehaltspoker soll Alaba allerdings noch mit einem weiteren Punkt hadern: Bei seiner letzten Verlängerung 2016 wurde dem Wiener angeblich eine Chance auf seiner Lieblingsposition im zentralen Mittelfeld zugesagt, die Umsetzung des Versprechens blieb jedoch aus. Ein Umstand, der Alaba sehr schmerzen soll. 

Zwei Verhandlungsrunden am 24. Juli und 14. August brachten bislang keine Lösung. Ein dritter Anlauf soll noch nicht konkret terminiert sein. Bei einem passenden Angebot soll der FC Bayern inzwischen auch einen Verkauf nicht mehr ausschließen.

Update 30.08.2020, 09:22 Uhr

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat gegenüber der "Welt am Sonntag" noch einmal betont, dass Abwehrchef David Alaba gehalten werden soll.

"Es wäre sehr schade, wenn wir zu keiner Einigung kommen würden. David ist zwölf Jahre bei uns und passt wie die Faust aufs Auge zum FC Bayern." 

Alabas derzeitiger Vertrag läuft im nächsten Jahr aus. Verpflichtet werden soll in diesem Sommer noch ein Rechtsverteidiger. "Das ist der Wunsch des Trainers. Er möchte einen Backup für Benjamin Pavard", sagte Rummenigge.

Update 25.08.2020, 14:21 Uhr

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge ist sehr optimistisch, David Alaba beim FC Bayern halten zu können. "Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass David den FC Bayern verlassen will", sagte Rummenigge bei "Bild live".

Beim Finalturnier der Champions League in Lissabon habe es ein weiteres, "grundsätzlich gutes" Gespräch mit Alabas Berater gegeben, berichtete Rummenigge.

Alaba habe auf ihn nach dem Triple-Triumph "richtig ausgelassen, glücklich, happy, wie ich selten einen Menschen gesehen habe" gewirkt: "Wir haben großes Interesse, dass er bleibt, und ich glaube, auch er fühlt sich beim FC Bayern wohl."

Update 20.08.2020, 13:36 Uhr

David Alaba hat nach dem 3:0-Erfolg gegen Olympique Lyon, der für den FC Bayern den Einzug ins Finale der Champions League bedeutete, Stellung zu den Vertragsverhandlungen bezogen, sich aber gleichzeitig bedeckt gehalten.

"Der Fokus liegt voll und ganz auf dem Turnier hier. Wir sind ins Finale eingezogen. Darauf versuche ich mich zu 100 Prozent vorzubereiten", sagte der Österreicher nach dem Spiel.

Der Poker um seine Zukunft spielt derzeit offenbar keine Rolle für den Verteidiger. "Davon habe ich mich komplett abgekapselt. Ich konzentriere mich auf meine Aufgabe hier in Lissabon", so der 28-Jährige weiter.

Kahn bei Alaba "sehr optimistisch"

Vorstand Oliver Kahn zeigte sich derweil "sehr optimistisch", dass Alaba seinen 2021 auslaufenden Vertrag beim deutschen Fußball-Rekordmeister verlängert.

Es habe zuletzt "häufig Gespräche mit David und seinen Beratern gegeben. Die Atmosphäre war sehr angenehm. Wir nähern uns an", sagte Kahn am Donnerstag.

Update, 19.08.2020, 05:22 Uhr

Geklärt ist die Zukunft von David Alaba zwar noch nicht, Fans und Verantwortliche des FC Bayern dürfen sich aber langsam immer größere Hoffnungen darauf machen, dass der Österreicher seinen Vertrag in München über den Sommer 2021 hinaus verlängert. Das berichtet die "Sport Bild".

Demnach sind Gespräche zwischen der Bayern-Führung und Alaba-Berater Pinhi Zahavi zuletzt zumindest "freundlich" verlaufen. Eine Einigung soll zwar weiterhin ausstehen, Alaba könne sich einen Verbleib jedoch "sehr gut vorstellen", heißt es. 

Knackpunkt bleibt wohl das liebe Geld. Seit Wochen wird vermutet, Alaba fordere rund 20 Millionen Euro pro Jahr, die Bayern zögern offenbar, diese Summe auf den Tisch zu blättern.

Update, 15.08.2020, 07:56 Uhr

Noch vor dem historischen 8:2-Kantersieg des FC Bayern am Freitagabend gegen den FC Barcelona trafen sich die Münchner Klubbosse mit Alabas Berater Pini Zahavi, um weitere Gespräche zu führen (wir berichteten). Wie "Sport1" vermeldete, sollen die Verhandlungen positiv verlaufen sein.

Klar ist mittlerweile, dass beide Seiten den 2021 auslaufenden Kontrakt Alabas beim Rekordmeister weiter ausdehnen wollen. Ein Klubwechsel nach England, Spanien oder Frankreich wäre demnach vom Tisch. Einen bereits unterschriftsreifen Vertrag soll es aber noch nicht geben.

Zunächst mal stehen die im besten Falle zwei weiteren Aufgaben in der Champions League an, auf die sich sowohl Bayerns Abwehrchef als auch der Klub fokussieren wollen. Weitere, möglicherweise finale Gespräche sollen dann im Anschluss an das Finalturnier der Königsklasse stattfinden.

Update, 14.08.2020, 09:22 Uhr

Beim Champions-League-Finalturnier in Lissabon wollen sich die Verantwortlichen des FC Bayern mit David Alabas Berater Pini Zahavi treffen, um über die Zukunft des Österreichs zu entscheiden.

Im Poker um Alaba greift Zahavi offenbar auf eine trickreiche Verhandlungstaktik zurück. Zumindest erkennt die "tz" ein altbekanntes Muster bei dem Berater.

Schon bei mehreren Klienten, die sich gen Ende der Vertragslaufzeit Zahavis Agentur anschlossen, keimten zunächst Gerüchte über einen Wechsel zu Real Madrid oder den FC Barcelona auf. Schließlich pflegt der 76-Jährige beste Kontakte zu den spanischen Topklubs.

Wenn sich dann herausstellt, dass sich ein Wechsel zu Real oder Barca nicht realisieren lässt, sprießen Gerüchte über Interesse aus der englischen Premier League.

Dieses Muster ist nicht nur bei David Alaba zu erkennen, sondern war im Sommer 2018 schon bei Robert Lewandowski so. Der Pole wollte damals zu den Königlichen wechseln und schloss sich Zahavi an. Nachdem der Wechsel scheiterte, folgten Gerüchte über einen möglichen Wechsel zum FC Chelsea.

Das Blatt aus München spekuliert nun, dass Zahavis Verhandlungstaktik nichts anderes als eine Masche ist, um die Gehälter seiner Klienten in die Höhe zu treiben.

Bei Lewandowski hatte der Israeli mit diesem Modell bereits Erfolg, der Stürmer stieg zum Topverdiener des FC Bayern auf. Ähnlich soll es auch bei Alaba laufen.

Update, 13.08.2020, 13:01 Uhr

In den Vertragsverhandlungen mit David Alaba will sich der FC Bayern München am Rande des Champions-League-Finalturniers in Lissabon mit dessen Berater Pini Zahavi treffen.

"Wir haben uns jetzt verabredet vor ein paar Wochen, wenn wir uns für Lissabon qualifizieren, dass wir uns denn dort treffen. Ob es dann am Ende des Tages ein finales Gespräch sein wird, weiß ich nicht", sagte Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge dem TV-Sender "Sky".

"Wir haben immer kundgetan, dass wir Interesse haben, dass David bei Bayern München bleibt. Ich glaube, David weiß auch, was Bayern München für ihn wert ist", sagte Rummenigge vor seinem Abflug nach Portugal.

Alabas Vertrag ist bis zum 30. Juni 2021 datiert. Bislang konnten sich der deutsche Fußball-Rekordmeister und der 28-Jährige nicht auf eine Verlängerung einigen. Rummenigge hatte sich zuletzt "vorsichtig optimistisch" im Vertragspoker mit dem österreichischen Nationalspieler gezeigt.

Update, 12.08.2020, 17:33 Uhr

Alaba soll dem Klub mittlerweile signalisiert haben, dass er sich vorstellen kann, mit Hansi Flick als Trainer und auf der Innenverteidigerposition, weiter in München zu bleiben.

Update, 11.08.2020, 12:54 Uhr

Geht er oder bleibt er? Rund um die Zukunft von David Alaba gibt es immer noch keine handfesten Hinweise.

Zuletzt deutete jedoch vieles auf einen Verbleib beim FC Bayern München hin. Nun hat auch FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge sich in diese Richtung geäußert.

"Ich bin vorsichtig optimistisch, dass wir uns einigen können", erklärte der Vorstandsvorsitzende des deutschen Serienmeisters am Dienstag in einer Medienrunde. Genaueres, geschweige denn einen Zeitplan, wollte Rummenigge nicht verraten.

Update, 09.08.2020, 07:34 Uhr

Die Situation von David Alaba beim FC Bayern München bleibt auch nach dem Einzug des deutschen Rekordmeisters ins Finalturnier der Champions League ein heiß diskutiertes Thema. Während die Experten von einer Verlängerung des Österreichers über den Sommer 2021 hinaus ausgehen, gibt sich Alaba eher zurückhaltend.

"Ich bin überzeugt, dass Alaba bleibt", ließ DFB-Legende Lothar Matthäus gegenüber "Sky" keine Zweifel daran, wo die Zukunft des Verteidigers liegt. "Im Endeffekt haben andere Vereine finanziell nicht mehr die Möglichkeiten. Beide Parteien wissen, was sie aneinander haben und ich glaube, zur Zeit gibt es keinen, der dieses Gehalt und die Ablöse zahlen möchte und deswegen wird er hoffentlich in den nächsten Wochen verlängern", konkretisierte Matthäus seine Vermutung.

Ex-Bayern-Spieler Tobias Schweinsteiger glaubt auch, dass der Markt nicht viel hergeben und es auf einen "Verbleib hinauslaufen" wird, es werde aber "definitiv gezockt".

Auch die Führungsriege der Münchner betonte einmal mehr, das sie sich eine Verlängerung des Urgesteins wünscht: "David ist ein Bayern-Kind. Er hat seine ganze Karriere bei uns gespielt. Er hat eine tolle Entwicklung, gerade in der Saison, genommen. Wir alle wünschen es uns", so Präsident Herbert Hainer.

Wesentlich zurückhaltender klang hingegen der Umworbene selbst. Mit der Frage nach seiner Zukunft konfrontiert, wich Alaba eher aus: "Mein Fokus liegt auf den nächsten Wochen und deswegen lasse ich mich von allem anderen nicht ablenken."

Update, 05.08.2020, 22:39 Uhr

An Interessenten für David Alaba mangelt es nicht. Allen voran Manchester City mit Teammanager Pep Guardiola soll ernsthaft über eine Verpflichtung des Bayern-Stars nachdenken, schreibt der "kicker".

Dennoch zeige der Trend beim Österreicher mittlerweile eher in Richtung Verbleib in München, wie aus seinem Umfeld zu entnehmen sei. Dem Fachblatt zufolge neige er immer mehr dazu, über 2021 hinaus beim FC Bayern bleiben zu wollen. 

Update, 05.08.2020, 14:21 Uhr

Der FC Bayern kämpft um einen Verbleib von David Alaba - auch Ehrenpräsident Uli Hoeneß legt sich ins Zeug.

Im Interview mit "DAZN" erklärte der langjährige Erfolgsmanager, dass er es "extrem schade" finden würde, wenn der Österreicher gehen sollte.

Hoeneß hofft, dass Geld am Ende nicht den Ausschlag gibt. "Für ihn wäre ein Wechsel finanziell vielleicht ein Fortschritt, aber in allen anderen Bereichen ein Rückschritt. Zum Glück haben die Vereine, zu denen er gerne hinginge, bisher nicht angeklopft. Deswegen habe ich immer noch eine Hoffnung, dass er bleibt", so der 68-Jährige.

Abwerbungsversuche der schwerreichen Konkurrenz aus England (Manchester City) und Frankreich (Paris Saint-Germain) bringen Hoeneß ohnehin nicht aus der Ruhe.

"Bis jetzt habe ich noch keinen erlebt, der (wegen des Geldes, Anm. d. Red.) von uns weggegangen ist. Er wäre der Erste. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass die letzte Million nicht so wichtig ist", betonte Hoeneß.

Update, 05.08.2020, 07:50 Uhr

Eine Entscheidung in der Causa David Alaba wird es vor dem Ende der Champions-League-Saison (im besten Falle am 23. August) wohl nicht geben. Die Verhandlungen über eine mögliche Vertragsverlängerung liegen zunächst auf Eis, erst einmal soll der Blick nun voll auf das Sportliche rund um das Achtelfinal-Rückspiel gegen den FC Chelsea gerichtet werden.

Danach könnte die Sache jedoch schnell an Brisanz gewinnen. Im Hintergrund arbeitet Alabas Berater nach Informationen der "Sport Bild" nämlich mit Nachdruck daran, seinem Klienten eine Alternative zu den Bayern anzubieten. Laut dem Medienbericht will Pini Zahavi den FCB-Star beim französischen Krösus Paris Saint-Germain unterbringen. 

Beim Klub des deutschen Trainers Thomas Tuchel soll Alaba die Nachfolge von Kapitän Thiago Silva antreten, der vor dem Ende seiner Ära bei PSG steht. Berater Zahavi zeigt den Parisern angeblich sogar zwei Szenarien auf: Neben einem womöglich kostspieligen Transfer noch in diesem Sommer soll auch ein ablösefreier Wechsel im nächsten Jahr eine Variante sein. In diesem Falle wohl einhergehend mit einem millionenschweren Handgeld für Alaba. 

Update, 02.08.2020, 17:49 Uhr

Der Vertragspoker von David Alaba beim FC Bayern München sorgt derzeit beinahe täglich für neue Schlagzeilen, nun soll allerdings ein Ende in Sicht sein. Das will die "Bild" erfahren haben.

Nach Informationen der Zeitung gibt es "deutliche Anzeichen" dafür, dass Alaba seinen 2021 endenden Kontrakt in München verlängert.

Ausschlaggebend soll unter anderem ein Sechs-Augen-Gespräch Alabas mit Sportvorstand Hasan Salihamidzic und Karl-Heinz Rummenigge gewesen sein. Zudem überzeugt Alaba angeblich, dass er weiterhin Chef der Abwehr des deutschen Rekordmeisters bleiben soll.

"David ist derjenige, der das Spiel eröffnet und dirigiert, der die Kommandos gibt. Er ist der Chef der Abwehr. Gerade in der Corona-Zeit ist das nochmal sehr deutlich geworden, weil man auf der Tribüne alles hört. Wie David da lautstark das Heft in die Hand nimmt, das ist klasse", untermauerte Rummenigge gegenüber "Bild" die Führungsrolle des Österreichers.

Update, 02.08.2020, 09:23 Uhr

Karl-Heinz Rummenigge hofft weiterhin, David Alaba von einem Verbleib beim FC Bayern überzeugen zu können. Dafür rührt der Münchner Boss kräftig die Werbetrommel. Unlängst bezeichnete er den Österreicher gar als "schwarzen Beckenbauer".

Nun hat das Original via "Bild am Sonntag" auf den Vergleich reagiert. "Ich weiß auch nicht so genau, wie der Kalle das meint. Bestimmt war es als Kompliment gedacht", schmunzelte der Kaiser.

Fakt ist aber: Im Poker über eine Verlängerung hat es zwischen dem hochgelobten Alaba und dem Rekordmeister noch keinen Durchbruch gegeben. Ausgang offen ...

Update, 31.07.2020, 19:53 Uhr

Bayerns Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge hat sich erneut zur derzeit wohl spannendsten Personalie bei den Münchnern geäußert. Gegenüber der "Bild" klärte er über den weiteren Zeitplan auf, der zunächst einmal mit Alaba-Berater Pini Zahavi verabredet wurde. 

Demnach sind die Gespräche über eine Vertragsverlängerung des Bayern-Stars zunächst einmal auf Eis gelegt - allen voran aus sportlichen Gründen. Im Fokus steht jetzt erst das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen den FC Chelsea, welches die Bayern am 8. August (ab 21 Uhr) austragen. Alaba gilt in dieser Partie als gesetzt und soll sich voll auf seine fußballerische Leistung fokussieren.

Rummenigge bestätigte, dass im Falle des Weiterkommens - Bayern geht mit einem 3:0-Vorsprung aus dem Hinspiel in die Partie - ein nächstes Treffen mit dem Alaba-Agenten geplant ist: "Wir haben uns in Lissabon verabredet – so wir uns denn nächsten Samstag für Lissabon qualifizieren."

Das Finalturnier der Champions League, welches in der portugiesischen Hauptstadt ausgetragen wird, beginnt am 12. August. Bis dahin wird es also auf keinen Fall eine Entscheidung geben, ob der Österreicher seinen 2021 auslaufenden Vertrag in München noch einmal verlängert oder nicht. 

Bereits zuvor wurde in verschiedenen Medien darüber spekuliert, dass sich der Transferpoker zwischen dem FC Bayern und David Alaba sogar noch bis weit in den September hinein ziehen könnte.

Update, 31.07.2020, 18:20 Uhr

Ungeachtet der anhaltenden Wechsel-Spekulationen rund um David Alaba hat Vorstand Oliver Kahn hat die Bedeutung von David Alaba beim FC Bayern München noch einmal hervorgehoben.

"Ich glaube, was er gezeigt hat nicht nur in dieser Saison, sondern auch in der letzten Saison, das ist aller Ehren wert, das ist top. Und so einen Spieler braucht man auch als Leader in der Innenverteidigung", sagte Kahn am Rande des Testspiels der Bayern gegen Olympique Marseille bei "Magentasport".

Der 51 Jahre alte Kahn machte dabei auch deutlich, dass der deutsche Meister und Pokalsieger den 28 Jahre alten österreichischen Fußballnationalspieler mit einem neuen Vertrag über 2021 hinaus binden will. "Es ist kein Geheimnis, dass beide Parteien miteinander verhandeln und dass wir viel auch miteinander sprechen. Ja, natürlich wollen wir auch David Alaba hier beim FC Bayern München halten", sagte Kahn.

Kahn äußerte auch Verständnis dafür, der "ewig" schon für die Bayern spiele "auch mal Gedanken macht, vielleicht zum letzten Mal in der Karriere einen großen Wechsel zu machen. Das ist ganz normal", sagte der einst langjährige Bayern-Torhüter, betonte aber zugleich mit Blick auf die laufenden Verhandlungen:  "Jetzt müssen wir einfach schauen, ob wir da einen Weg finden, dass beide Parteien zufrieden sind."

Update, 31.07.2020, 13:50 Uhr

Nach Informationen von "Mundo Deportivo" steht David Alaba bereits seit einigen Jahren auf der Transferliste des FC Barcelona. Bei den Katalanen schätzt man seit jeher die Vielseitigkeit des Verteidigers.

Laut dem Bericht hat Barca deshalb im letzten Sommer einen Vorstoß gewagt und dem deutschen Rekordmeister ein Tausch-Angebot für den Österreicher unterbreitet. Demnach hätten die Bayern Samuel Umtiti plus eine Ablösesumme in nicht genannter Höhe für Alaba erhalten.

Die FCB-Verantwortlichen lehnten die Anfrage jedoch ab, Alaba blieb in München, obwohl der 28-Jährige laut "Bild"-Infos am liebsten einmal in seiner Karriere nach Spanien wechseln würde.

Doch Barca hat aktuell schlichtweg nicht die Mittel, um den vermutlich kostspieligen Transfer zu stemmen. Auch Alabas Gehaltswunsch, der bei 20 Millionen Euro liegen soll, dürfte den Top-Klub abschrecken. FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge zeigte sich derweil optimistisch, Alaba langfristig in München halten zu können.

Ohnehin ist Alaba laut "Mundo Deportivo" bei Barcas Kaderplanung für die Saison 2020/21 nicht an erster Stelle. Wunschspieler für die Abwehrzentrale sei Eric García von Manchester City.

Der 19-Jährige wurde einst in Barcelona ausgebildet, entschied sich 2017 jedoch für einen Wechsel nach England. Als Verstärkung auf der linken Abwehrseite wird derweil der ehemalige Bayern-Spieler Juan Bernat gehandelt, der bei PSG noch bis 2021 unter Vertrag steht.

Update, 30.07.2020, 17:14 Uhr

Dem FC Bayern droht in den Verhandlungen mit David Alaba laut "Bild" ein "Kaugummi-Poker". Eine vom Rekordmeister gewünschte Entscheidung über die Zukunft des Österreichers bis zum Bundesligastart (18. September) sei unwahrscheinlich. Der Klub müsse nun entweder ein neues, verbessertes Angebot unterbreiten oder Alaba seine Forderungen von angeblich mehr als 20 Millionen Euro pro Gehalt pro Jahr herunterschrauben.

Das Boulevard-Blatt sieht allerdings eine Tendenz zum Verbleib des unter Hansi Flick zum Abwehrchef aufgestiegenen Verteidigers.

Indiz: Die komplizierten Verhandlungen der Münchner mit Robert Lewandowski und Manuel Neuer zuletzt, die letztlich ebenfalls in Vertragsverlängerungen mündete.

Update, 29.07.2020, 07:33 Uhr

Klare Kante von Hasan Salihamidzic: Laut "Sport Bild" hat der Bayern-Sportvorstand David Alabas Berater Pini Zahavi bei einem Treffen in einem Münchner Restaurant auflaufen lassen.

Zahavi stellte demnach klar, dass sein Mandant nur beim FC Bayern bleiben würde, wenn sein Gehalt auf über 20 Millionen Euro erhöht werden würde.

Die Bayern-Bosse reagierten entsetzt und fragten laut "Sport Bild", wie derartige Forderungen in der Corona-Krise überhaupt gestellt werden könnten.

Zahavis Antwort zu möglichen Geldströmen brachte Salihamidzic zur Weißglut: Der 43-Jährige fuhr den Berater energisch an und warf die Fragen in den Raum, "in welcher Welt Zahavi denn leben würde und ob er tatsächlich alles glauben würde, was er gerade erzähle". Seither ruhen die Verhandlungen angeblich.

Update 23.07.2020, 14:15 Uhr

Bislang waren es in erster Linie Gerüchte, am Donnerstag bestätigte Karl-Heinz Rummenigge dann offiziell: David Alaba könnte den FC Bayern im Sommer verlassen.

"Fakt ist, dass wir mit Thiago und David Alaba die noch ausstehenden Champions-League-Spiele bis zum Ende bestreiten wollen", erklärte der Vorstandschef im Rahmen der Vorstellung von Leroy Sané. "Bis dato, muss man sagen, haben wir aber noch keine Lösung gefunden", bestätigte Rummenigge, dass der Österreicher noch keinen neuen Vertrag unterschrieben hat. Dabei habe der Rekordmeister seinen finanziellen Karten mit dem jüngsten Angebot "auf den Tisch gelegt".

Nun gehe es für Alaba darum zu entscheiden, was er möchte. Ein Verbleib an der Isar "ist unsere Option Nummer eins", so Rummenigge. 

Der FC Bayern möchte den Kontrakt mit dem Abwehrspieler gerne verlängern, aber: "Sollte das nicht möglich sein, werden wir uns mit anderen Optionen auseinander setzen müssen", verriet Rummenigge, dass ein Verkauf des Leistungsträgers alles andere als ausgeschlossen ist.

Allerdings schränkte der 64-Jährige auch ein, dass es für interessierte Klubs keinen Sommer-Rabatt geben wird - obwohl Alaba im Sommer 2021 ablösefrei gehen könnte: "Wir werden uns erst ab einer gewissen Zahl mit einem Transfer beschäftigen."

Gespräche zwischen Sportchef Hasan Salihamidzic und Alabas Berater sowie dessen Vater laufen derzeit, ergänzte Rummenigge. Am Ende müsse der Spieler entscheiden, was er will.

Update 21.07.2020, 16:55 Uhr

David Alaba hat sich ausweichend zu seiner weiteren Zukunft geäußert. "Die Gespräche laufen. Ich bin da aber nicht so involviert, weil ich mich voll und ganz auf die neue Aufgabe Champions League konzentrieren möchte, da lege ich meinen kompletten Fokus drauf", sagte der 28-Jährige während eines Sponsorentermins.

Auf Fragen, was zum Beispiel für einen Verbleib in München und was möglicherweise für einen Wechsel zu Pep Guardiola und Manchester City spreche, ging Alaba nicht ein.

Am Dienstag absolvierten die Münchner ihr erstes Cyber-Training in der Vorbereitung auf die Wiederaufnahme der Champions League. Die Münchner wollen es bis ins Königsklassen-Finale am 23. August in Lissabon schaffen. "Ich will keine Ausreden suchen, es ist nur schwierig, da wir als Mannschaft aus dem Urlaub kommen. Die anderen Mannschaften kommen aus dem Rhythmus. Das ist sicherlich irgendwo ein Nachteil", meinte Alaba zu den Aussichten seiner Mannschaft. "Aber wir sind sicher keine Mannschaft, die versucht, sich zu verstecken. Wir wissen schon, wer wir sind und zu was wir fähig sind."

Update 21.07.2020, 08:09 Uhr

Noch immer ist unklar, wie es für David Alaba weitergeht. Verlässt er den FC Bayern im Sommer? Verlängert er seinen Vertrag? Oder kehrt er den Münchnern im kommenden Jahr gar ablösefrei den Rücken?

Bei einem Treffen vor wenigen Wochen zwischen Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge, Sportvorstand Hasan Salihamidzic sowie George Alaba, Vater von Bayern-Star David, und Spieler-Agent Pini Zahavi sollen laut "Sport 1" genau diese Fragen thematisiert worden sein.

Um eine von Alaba gewünschte Gehaltserhöhung durchzubringen, verglich Berater Zahavi seinen Klienten dem Bericht zufolge mit Weltklasse-Innenverteidigern wie Sergio Ramos von Real Madrid.

Außerdem führte Zahavi den Bayern-Bossen vor Augen, welche Transfererlöse Abwehrspieler wie Harry Maguire (87 Millionen Euro) oder Virgil van Dijk (85 Millionen Euro) generieren können.

Laut "Bild" fordert Alaba ein Jahresgehalt von 20 Millionen Euro. Noch gehen die Bayern-Bosse allerdings nicht auf die Forderungen ein. Doch für Unruhe sorgt die unklare Zukunft von Alaba offenbar nicht.

Denn laut "Sport 1" kann sich der Österreicher ein Karriereende in München durchaus vorstellen, es sei sogar "sein großer Traum" - allerdings nur unter der Voraussetzung einer Gehaltserhöhung.

Allerdings liegen die Verhandlungen dem Bericht zufolge derzeit auf Eis. Auch ein zeitnahes Treffen ist nicht geplant. Vielmehr wolle sich Alaba zunächst auf die Champions League konzentrieren.

Update 15.07.2020, 20:31 Uhr

Aufgrund der Coronakrise wirft selbst die sonst so spendable Fußball-Elite derzeit nicht mit Geld um sich. Ein Umstand, der nun auch Auswirkungen auf die Zukunft von David Alaba haben könnte und diese dürften dem FC Bayern nicht gefallen. 

Der FC Barcelona, laut "Sky" ein Wunschziel des Österreichers, hofft wegen der aktuellen Finanznot darauf, dass Alaba 2020/21 in München bleibt, nicht verlängert und dann ablösefrei zur Verfügung steht. Dem TV-Sender zufolge baut auch Paris Saint-Germain auf dieses Szenario.

Der FC Bayern hatte zuvor bekräftigt, Alaba halten, seinen Star aber auf jeden Fall nicht kostenlos im Sommer 2021 verlieren zu wollen.

Update 15.07.2020, 9:05 Uhr

Unterschiedliche Gehaltsvorstellungen sind angeblich der Grund, warum David Alaba den FC Bayern im Sommer verlassen könnte. Statt wie bisher rund 15 Millionen Euro pro Jahr, verlangt der Österreicher vom Rekordmeister Bezüge in Höhe von über 20 Millionen Euro. Das berichtet "Bild".

Da die Münchner diese Summe wohl nicht zahlen werden, sollen Alaba und seine Berater schon während der Sané-Verhandlungen angeregt haben, den Österreicher im Gegenzug für den deutschen Nationalspieler nach Manchester zu schicken. Pep Guardiola und City sollen aber im Fall eines Tauschgeschäfts auf Kingsley Coman bestanden haben. Die Folge: Der Deal platzte. 

Alaba selbst würde laut "Bild"-Infos am liebsten nach Spanien wechseln. Problematisch könnten in diesem Zug jedoch die 36 Millionen Euro Ablöse werden, die der FC Bayern nun angeblich festgelegt hat. Denn weder Real Madrid noch der FC Barcelona haben aktuell die Mittel, um einen derart kostspieligen Transfer zu stemmen. Vor allem Alabas Gehalt dürfte die beiden spanischen Topklubs abschrecken. 

Ein Wechsel zum FC Chelsea oder Paris Saint-Germain kommt für Alaba laut "Bild" noch nicht infrage. 

Update 13.07.2020, 20:26 Uhr

Manchester City wird schon seit Längerem Interesse an David Alaba nachgesagt. Nun sollen die Citizens im Poker um den Bayern-Star Ernst machen.

Wie der "Guardian" berichtet, ist Alaba das "Hauptziel" von ManCity-Teammanager Pep Guardiola. Demnach will der Premier-League-Klub im Sommer ordentlich aufrüsten und ist bereit, bis zu 165 Millionen Euro in neue Spieler zu investieren.

Der FC Bayern ruft angeblich mindestens 36 Millionen Euro für den Abwehr-Allrounder auf.

Update 07.07.2020, 08:41 Uhr

Weiterhin ist völlig unklar, ob David Alaba seinen 2021 auslaufenden Vertrag beim FC Bayern verlängern oder dem deutschen Rekordmeister, der keinen Spieler ablösefrei verlieren will, den Rücken kehren wird.

Sollte der Österreicher die Tür für einen Abschied aus München weiter öffnen, will ein Premier-League-Trio auf jeden Fall ein Auge auf die Situation haben. Das berichtet der "Mirror".

Demnach würde Manchester City nicht zögern, eine führende Rolle im Poker zu übernehmen und auch der FC Chelsea und Manchester United sollen Interesse am Abwehrspieler haben. Laut "Daily Mail" ist Bayern übrigens ab einer Ablöse in Höhe von 36 Millionen Euro gesprächsbereit. 

Update 01.07.2020, 07:12 Uhr

Am vergangenen Mittwoch hat es ein Treffen zwischen dem FC Bayern und dem Berater von David Alaba, Pini Zahavi, gegeben. Auf eine Verlängerung konnten sich beide Parteien allerdings nicht einigen.

Laut "Sport Bild" liegt das vor allem an Alabas hohen Gehaltsansprüchen. Demnach fordert der Österreicher deutlich mehr als die 15 Millionen Euro, die er aktuell inklusive Prämien einstreicht.

Doch die Münchner wollen ihrer Linie wohl treu bleiben. Schon bei der Verlängerung von Manuel Neuer sind Karl-Heinz Rummenigge und Co. hart geblieben und sind nicht auf die Forderungen des Keepers eingegangen.

Auch das angebliche Interesse von Paris Saint-Germain, Inter Mailand, dem FC Chelsea oder Manchester City soll den FC Bayern nicht zu einem Umdenken bewegen.

Dem Bericht zufolge gehen die FCB-Bosse nicht davon aus, dass ein Wechsel im Sommer realisierbar sei. Ohnehin wäre Alaba wohl nur von einem Bayern-Abschied überzeugt, wenn die Interessenten Real Madrid oder FC Barcelona heißen.

Update 26.06.2020, 20:10 Uhr

Eine Entscheidung über die sportliche Zukunft von David Alaba ist noch immer nicht gefallen. Klar ist, dass der deutsche Rekordmeister FC Bayern München nur allzu gerne mit seinem Stammspieler verlängern will, der in dieser Saison als Innenverteidiger einen herausragenden Job machte.

Laut einem jüngsten "Sky"-Bericht soll es am vergangenen Mittwoch noch zu einem Treffen zwischen dem FC Bayern und den Beratern des 28-Jährigen gekommen sein. Offenbar aber noch ohne den entscheidenden Erfolg. Von einer vorzeitigen Verlängerung des derzeit bis 2021 datierten Vertrages war im Anschluss keine Rede.

Update 25.06.2020, 09:28 Uhr

Auch wenn der FC Bayern unterstrichen hat, dass er David Alaba keineswegs abgeben, sondern mit dem Österreicher über den Sommer 2021 hinaus verlängern möchte, reißen Gerüchte um mögliche Interessenten nicht ab.

"The Atletic" berichtet nun, dass der 28-Jährige eine Rolle in den Überlegungen des FC Chelsea spielen soll. Teammanager Frank Lampard soll entschlossen sein, seine Abwehrzentrale zu stärken, Alaba seine bevorzugte Lösung sein.

Beim Ausloten der Möglichkeit eines Deals fegte der FC Bayern demnach jegliche Annäherungsversuche kurzerhand vom Tisch.

Update 20.06.2020, 15:45 Uhr

Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann hat den FC Bayern vor einem möglichen Abgang von David Alaba gewarnt. "Für mich ist David Alaba einer der wichtigsten, wenn nicht der wichtigste Spieler", schwärmte der ehemalige Münchener vom österreichischen Nationalspieler, der seinen Vertrag beim Rekordmeister immer noch nicht verlängert hat.

"Er ist Organisator und treibt die Mannschaft an. Du hast nie das Gefühl, dass er falsch steht oder grätschen muss. Ich kann mich an keine Situation erinnern, wo er grätschen musste", hob der "Sky"-Experte die Qualitäten des Abwehrspielers hervor.