17.09.2020 21:49 Uhr

Spurs zittern, Milan glanzlos, Ex-BVB-Star geht baden

Mourinho durfte zwei späte Tore bejubeln
Mourinho durfte zwei späte Tore bejubeln

Mit zwei späten Toren gegen einen dezimierten Außenseiter hat der englische Spitzenklub Tottenham Hotspur in der Qualifikation zur Fußball-Europa-League eine Blamage verhindert.

Den 2:1 (0:0)-Sieg beim bulgarischen Klub Lokomotive Plovdiv stellten Harry Kane (81., Handelfmeter) und Tanguy Ndombélé (86.) für die Mannschaft von Startrainer José Mourinho sicher, Georgi Minchev (71.) hatte Plovdiv in Führung gebracht.

Die Bulgaren beendeten das Duell der zweiten Qualifikationsrunde mit neun Spielern. In der 78. Minute sah Birsent Karageren als Verursacher des Strafstoßes Gelb-Rot, Dinis Almeida wegen Reklamierens Rot.

In der dritten Runde tritt Tottenham, Champions-League-Finalist von 2019, bei KF Shkendija/Nordmazedonien an.

Nicht wirklich ruhmreich präsentierte sich auch der AC Mailand. Die Rossoneri gewannen dank der Tore von Zlatan Ibrahimovic (23. Minute) und Hakan Calhanoglu (67.) zwar mit 2:0 gegen den irischen Vertreter Shamrock Rovers, glänzten trotz Überlegenheit jedoch nicht.

Galatasaray weiter, Ex-BVB-Star mit Pleite

Besser lief es für Galatasaray Istanbul, das gegen Neftchi Baku aus Aserbaidschan zwar von großen Fehlern des Gegners profitierte, letztlich aber 3:1 gewann.

Ein böses Erwachen erlebte derweil Ex-BVB-Stürmer Maximilian Philipp, der mit Dynamo Moskau mit 1:2 bei Lokomotiv Tiflis baden ging. Philipp wurde nach 69. Minuten ausgewechselt.

Das unerwartete Aus verhinderte der schwedische Vertreter Djurgarden hingegen, unrühmlich war die Vorstellung des Klubs dennoch. Vor heimischer Kulisse und in Überzahl gewann man lediglich mit 2:1 gegen den FC Europa aus Gibraltar. Die Gäste verschossen dabei sogar einen Elfmeter.

Keine Blöße gaben sich die Glasgow Rangers beim 5:0 gegen die Lincoln Red Imps aus Malta, APOEL Nikosia (4:1) gegen FC Kaysar aus Kasachstan, Rosenberg Trondheim (5:1) gegen FK Ventspils und der spanische Vertrteter FC Granada gegen Teuta Durres aus Albanien  (4:0).

Das größte Spektakel lieferten sich der FC Ararat aus Armenien und Fola Esch aus Luxemburg. Die Luxemburger führten kurz vor dem Ende mit 3:1, Ararat glich in der Nachspielzeit durch zwei Elfmeter aus und siegte nach Verlängerung mit 4:3.