25.10.2020 07:20 Uhr

Hütter nimmt unglücklichen Startelfdebütanten Tuta in Schutz

Tuta wurde von seinen eEgenspielern (hier Kingsley Coman) zeitweise schwindlig gescpielt
Tuta wurde von seinen eEgenspielern (hier Kingsley Coman) zeitweise schwindlig gescpielt

Das erste Bundesliga-Spiel von Beginn an - und dann gleich gegen Dreierpacker Robert Lewandowski: Lucas Silva Melo, genannt Tuta, wird sein Startelfdebüt für Eintracht Frankfurt wohl so schnell nicht vergessen.

Doch Trainer Adi Hütter nahm den 21 Jahre alten Brasilianer (sport.de-Note 5.0) nach der 0:5 (0:2)-Klatsche bei Bayern München vehement in Schutz.

"Tuta hat es ordentlich gemacht, er hat gegen den weltbesten Stürmer gespielt. Ich werde ihn absolut verteidigen, er hat auch gute Dinge gemacht", betonte der Coach: "Ich weiß nicht, ob es undankbar war, manchmal lernt man viel aus solchen Spielen."

Statt Einzelkritik zu üben, monierte der Österreicher nach der ersten Saisonniederlage lieber die Schwächen im Mannschaftsspiel. "Was mich gestört hat: Wir haben es nicht geschafft, die Umschaltmomente so zu nutzen, wie wir uns das vorgestellt haben", sagte er. Letztlich habe es sein Team "nicht geschafft, den tödlichen Pass zu spielen. Das ist eine Qualitätsfrage, da waren wir heute nicht gut genug."

Über die Pleite werde zu reden sein, betonte Torwart Kevin Trapp, "aber wir müssen jetzt nicht alles schlecht reden". Oder, wie Sebastian Rode meinte: "Wir haben eins auf den Sack bekommen, aber lieber einmal hoch verlieren als fünf Mal 0:1."