13.04.2021 08:04 Uhr

Sorgt dieses Geheimtreffen für Ruhe beim FC Bayern?

Hansi Flick (r.) und Hasan Salihamidzic sorgen weiterhin für großen Zündstoff beim FC Bayern
Hansi Flick (r.) und Hasan Salihamidzic sorgen weiterhin für großen Zündstoff beim FC Bayern

Der anhaltende Zwist zwischen Cheftrainer Hansi Flick und Sportvorstand Hasan Salihamidzic ist weiterhin das bestimmende Gesprächsthema rund um den FC Bayern München, der mit dem bevorstehenden Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League am Dienstagabend (ab 21:00 Uhr) bei Paris Saint-Germain gerade eigentlich ganz andere Sorgen hat.

Bis zum heutigen Tage hat Sextuple-Trainer Flick eine unmissverständliche Aussage, ob er seinen bis 2023 datierten Vertrag bei den Münchnern erfüllen will, verweigert. Noch immer steht die Alternative im Raum, dass der 56-Jährige zum Deutschen Fußball-Bund zurückkehrt und dort ab dem Sommer die Nachfolge von Bundestrainer Joachim Löw antritt.

Wie die "Bild" jetzt berichtet, ist in dieser Woche - wohl unabhängig vom Ausgang der Partie bei Paris Saint-Germain - ein weiteres Krisengespräch beim FC Bayern geplant. Es soll zwischen Hansi Flick und Vorstand Oliver Kahn stattfinden. Kahn wird ab dem Jahr 2022 den bisherigen Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge als Klubchef ablösen, seine Meinung in der gesamten Causa fällt daher schwer ins Gewicht.

Kahn muss sich positionieren

Bisher soll noch nicht ganz klar sein, wie sich der künftige Bayern-Boss im Flick-Salihamidzic-Zoff positioniert. Wie es in dem Bericht weiter heißt, könnte die Haltung des langjährigen Bayern-Kapitäns noch sehr wichtig werden, um Flick von einem Verbleib im Verein über den Sommer hinaus zu überzeugen. Bisher soll er neutral agiert und sich weder auf die Seite des Cheftrainers noch auf die des Sportvorstandes geschlagen haben.

Zuletzt hatte Coach Flick mit mehrdeutigen Aussagen über die Qualität des aktuellen Bayern-Kaders für neuen Zündstoff gesorgt.

Für viele Bayern-Kenner war das Statement von Flick, die Mannschaft sei definitiv schwächer besetzt als noch vor einem Jahr, als klarer Seitenhieb in Richtung Salihamidzic, der für die Kaderplanung hauptverantwortlich ist, zu verstehen.