14.04.2021 11:59 Uhr

Zakaria verrät: So tickt Adi Hütter

Adi Hütter und Denis Zakaria arbeiteten bereits in der Vergangenheit zusammen
Adi Hütter und Denis Zakaria arbeiteten bereits in der Vergangenheit zusammen

Gladbach-Star Denis Zakaria hat über Adi Hütter gesprochen, der derzeit noch in Diensten von Eintracht Frankfurt ist, ab der neuen Saison aber Trainer der Fohlen wird. Die beiden kennen sich aus gemeinsamen Zeiten bei den Young Boys aus Bern.

Von der "Sport Bild" gefragt, was ihm an Hütter am besten gefallen habe, antwortete Zakaria: "Zum einen der Fußball, den er spielen lässt. Es war ein bisschen wie unter Marco Rose: immer nach vorne, viel Pressing. Und die Forderung, auch als Mittelfeldspieler mit viel Willen vorzurücken und selbst Tore zu machen."

Zum anderen sei Hütter "wie ein Vater" gewesen, so Zakaria weiter. "Er hat mir sehr geholfen", erinnerte sich der 24-Jährige, der zwischen 2015 und 2017 beim BSC unter Vertrag stand. "Ich habe viele Fehler gemacht, und er hat mir immer wieder gesagt, dass ich daraus lernen muss. Für junge Spieler ist er ein sehr, sehr guter Trainer", lobte der 1,90 Meter große Mittelfeldspieler.

Ein Fehler Zakarias sei das Zuspätkommen gewesen. "In solchen Momenten ist Adi Hütter sehr streng", verriet der Gladbach-Profi. 

Zakaria: "Will momentan nicht so viel an meine Zukunft denken"

"Manchmal war es so, dass ich vor und nach dem Training zum Gespräch zu ihm musste. Aber nur so habe ich es verstanden. Wir haben eine sehr gute Beziehung. Und ich habe mich immer sehr gefreut, wenn ich ihn bei den Spielen gegen Frankfurt gesehen habe."

Ob Zakaria in der nächsten Saison überhaupt noch für Borussia Mönchengladbach spielt, ist noch nicht sicher. Der Vertrag des Schweizers läuft 2022 aus.

Bleibt eine Verlängerung aus, muss der Klub ihn wohl verkaufen. Vieles hängt möglicherweise davon ab, ob die Borussia es ins internationale Geschäft schafft.

"Ich fühle mich sehr wohl hier. Natürlich möchte ich mich für Europa qualifizieren und dort auf hohem Niveau spielen – das wollen wir alle. Aber ich kann nicht sagen, dass ich meine Entscheidung nur davon abhängig mache", erklärte Zakaria. "Ich will momentan nicht so viel an meine Zukunft denken, doch natürlich kann im Fußball immer alles schnell passieren."