04.07.2021 07:58 Uhr

Überragender Messi führt Argentinien ins Copa-Halbfinale

Lionel Messi mit Argentinien im Halbfinale der Copa América
Lionel Messi mit Argentinien im Halbfinale der Copa América

Auf der Jagd nach dem ersten großen Titel mit der Seleccion fehlen Argentiniens Fußballstar Lionel Messi nur noch zwei Siege.

Mit einem 3:0 (1:0) gegen Ecuador zogen die Gauchos dank einer erneuten Gala des 34-Jährigen am Samstag ins Halbfinale der Copa América in Brasilien ein.

Der vorletzte Schritt muss am Dienstag in Brasilia gegen Kolumbien getan werden. Die Cafeteros setzten sich in der Runde der letzten Acht gegen Uruguay beim 0:0 nach 90 Minuten mit 4:2 im Elfmeterschießen durch.

Zuvor begegnen sich am Montag Brasilien und Peru im anderen Semifinale. Im Endspiel der Copa America 2019 am Zuckerhut waren beide Teams bereits aufeinandergetroffen, die Selecao gewann damals mit 3:1.

Messi war U-20-Weltmeister 2005 und mit der U23 Olympiasieger 2008, doch dem 34-Jährigen fehlt noch der große Titel bei einer WM oder auf kontinentaler Ebene zur nationalen Krönung.

Bei der Südamerika-Meisterschaft ist Messi, dessen Vertrag mit Monatsbeginn beim FC Barcelona auslief, bislang direkt oder indirekt an fast allen Toren des 14-maligen Champions beteiligt, der letztmals 1993 auf großer Bühne triumphierte.

Copa América: Argentinien im Halbfinale gegen Kolumbien

Bei der Show in Goiania legte Messi zunächst dem Stuttgarter Nicolas Gonzalez auf, dessen gehaltenen Schuss nahm der Superstar dann erneut auf und legte Rodrigo De Pauls Führungstor vor (40.).

Der Pass zum 2:0 durch Lautaro Martinez (84.) war schon seine vierte Vorlage im Turnier. Das 3:0 besorgte Messi höchstpersönlich per Freistoß (90.+3), sein viertes Copa-Tor.

In Brasilia gingen Uruguay, seit 2011 und dem Rekordtitel Nummer 15 nie mehr Halbfinalist, sowie Kolumbien nach torlosen 90 Minuten direkt ins Elfmeterschießen.

Bei den Urus trafen die Superstars Edinson Cavani und Luis Suarez, Kolumbiens Schlussmann David Ospina wehrte zwei weitere Versuche ab und brachte so den eigentlich vorgesehenen Copa-Gastgeber ins Halbfinale gegen das ebenfalls ursprünglich als Austragungsort auserkorene Argentinien.