24.07.2021 13:11 Uhr

Zorc reagiert auf Engpass und gibt Hummels-Update

BVB-Sportdirektor Michael Zorc will nicht in Panik geraten
BVB-Sportdirektor Michael Zorc will nicht in Panik geraten

Borussia Dortmund hat in der Innenverteidigung aktuell einen Engpass. Dennoch plant der BVB wohl keinen Not-Transfer für das Abwehrzentrum.

Mit Mats Hummels (Patellasehne), Nnamdi Collins (Reizung im Knie), Dan-Axel Zagadou und Soumaila Coulibaly (beide im Aufbautraining) müssen die Schwarz-Gelben derzeit auf vier verletzte Innenverteidiger verzichten. Darüber hinaus befindet sich Manuel Akanji nach seiner EM-Teilnahme mit der Schweiz noch im Urlaub.

Somit muss der BVB im Trainingslager mit den Nachwuchskräften Albin Thaqi, Lennard Maloney sowie Antonios Papadopoulos auskommen. Trotzdem wird der Revierklub wohl erst einmal nicht auf dem Transfermarkt reagieren.

"Natürlich haben wir aktuell nicht gerade zu viele Innenverteidiger. Wir werden die Situation weiterhin genau beobachten. Es ist jetzt aber auch nicht so, dass wir in Panik geraten", erklärte BVB-Sportdirektor Michael Zorc gegenüber "Bild".

BVB hofft auf schnelle Hummels-Rückkehr

Grund für die Dortmunder Gelassenheit ist ein deutscher EM-Fahrer. "Emre Can hat schon oft bewiesen, dass er uns auch in der Innenvereidigung weiterhelfen kann", nannte Zorc eine mögliche Alternative für die Hintermannschaft. Doch auch der Nationalspieler weilt noch im Urlaub.

Während Zagadou und Coulibaly dem BVB aller Voraussicht nach noch bis Ende September fehlen werden, hofft der Pokalsieger auf eine schnelle Rückkehr seines Abwehrchefs. "Bei Mats Hummels haben wir die Hoffnung, dass er die Patella-Sehnen-Problematik in den Griff bekommt", verriet Zorc über den Gesundheitszustand des 32-Jährigen.

Bereits in zwei Wochen muss der BVB im ersten Pflichtspiel der neuen Saison beim SV Wehen Wiesbaden (DFB-Pokal/7. August) antreten. Eine Woche später trifft Borussia Dortmund in der Bundesliga auf Eintracht Frankfurt (14. August). Mit welchem Innenverteidiger-Paar der BVB dann auf dem Rasen steht, bleibt abzuwarten.