24.09.2021 06:59 Uhr

Upamecano verrät: Hatte auch andere Angebote

Dayot Upamecano schloss sich im Sommer dem FC Bayern an
Dayot Upamecano schloss sich im Sommer dem FC Bayern an

Im Sommer wechselte Dayot Upamecano von RB Leipzig zum FC Bayern. 42,5 Millionen Euro legten die Münchner für den Deal auf den Tisch. In einem Interview erklärte der Innenverteidiger nun, warum er sich trotz anderer Offerten für den deutschen Rekordmeister entschieden hat.

"Ich habe mich mit meiner gesamten Familie zusammengesetzt und die Entscheidung getroffen", sagte Upamecano der französischen Sportzeitung "L'Équipe" und ergänzte: "Ich habe mit vielen Leuten gesprochen und alle haben nur Positives über den Klub gesagt."

Für den Franzosen sei dann schnell klar gewesen, dass er sich dem FC Bayern anschließt, "obwohl ich auch andere Angebote hatte", verriet der 22-Jährige.

Besonders Klubs aus der englischen Premier League hatten wohl Interesse an dem Abwehrspieler gezeigt. So sollen auch der FC Chelsea, Manchester United und der FC Liverpool die Fühler nach Upamecano ausgestreckt haben.

Von seinem neuen Arbeitgeber ist Upamecano jedenfalls begeistert. "Auch von außen hatte ich immer den Eindruck, dass sie eine Familie sind. Sie halten immer zusammen, egal ob sie gewinnen oder verlieren", so der dreifache Nationalspieler Frankreichs: "Ich war auch von ihrer Mentalität beeindruckt und es stimmt, dass sie immer gewinnen wollen."

Für die Münchner stand der Neuzugang bislang in sechs Pflichtspielen auf dem Platz. Vier Mal durfte er von Anfang an ran und zeigte dabei ordentliche bis starke Leistungen.

Sonderlob von Julian Nagelsmann

Von seinem Trainer Julian Nagelsmann, mit dem er zuletzt auch bei RB Leipzig zusammen gearbeitet hat, erhielt Upamecano zuletzt nur lobende Worte. "Es ist ein Vorteil, dass er mich kennt und er weiß, was ich verlange. Er weiß, wie er mich nehmen muss - und ich weiß, wie ich ihn nehmen muss", sagte der Cheftrainer zu "Sport1".

Dennoch sieht der 34-Jährige noch Verbesserungsbedarf: "Einer der Schritte, die Upa noch gehen muss, ist, dass er offensiv noch stärker wird. Aber mir ist erstmal wichtig, dass wir die Gier haben, die Stürmer der Gegner aufzufressen, in der Box Mann gegen Mann zu verteidigen, kein Tor zu kriegen und der Berufsbezeichnung gerecht zu werden."