26.09.2021 09:48 Uhr

Dahoud reagiert auf Vorwurf der Respektlosigkeit

Mo Dahoud vom BVB (l.) im Austausch mit Schiedsrichter Deniz Aytekin
Mo Dahoud vom BVB (l.) im Austausch mit Schiedsrichter Deniz Aytekin

Beim 0:1 bei Borussia Mönchengladbach erlebte Borussia Dortmund am Samstag einen schwarzen Abend, die schlechteste Nacht wird allerdings wohl Mo Dahoud gehabt haben, der dem BVB mit einer unnötigen Geste einen Bärendienst erwies. 

Der 25-Jährige BVB-Mittelfeldspieler flog gegen seinen Ex-Klub Gladbach mit Gelb-Rot vom Platz, nachdem er einen Pfiff gegen sich mit einem genervten Abwinken quittierte. 

Nach der Partie ging unter anderem sein Mitspieler Mats Hummels ungewöhnlich hart mit dem deutschen Nationalspieler ins Gericht: "Wir machen uns selbst bei Rückstand - wegen Meckerns - das Leben schwer. Ich denke Mo weiß, dass er da große Scheiße gebaut hat - ich hoffe er weiß es", wetterte Hummels bei "Sky". "Einmal kann man so einen Fehler machen, aber das darf nie wieder passieren", so Hummels weiter.


Mehr dazu: Noten: Reichlich Totalausfälle beim BVB


Nun zog Dahoud selbst Stellung zu seiner unnötigen Geste: "Enttäuscht über den heutigen Ausgang des Spiels und vor allem über meinen Platzverweis. In Unterzahl war es schwer für uns, nochmal zurückzukommen. Sorry an das Team und die Fans! Mir ist ein respektvoller Umgang auf und neben dem Platz wichtig", verkündete Dahoud auf Instagram und nahm damit auch Bezug auf Schiedsrichter Deniz Aytekin.

"Respektloses Abwinken" sorgte für BVB-Platzverweis

Der Referee, dessen Entscheidung durchaus für Diskussionsstoff sorgte, stellte sich am Samstagabend direkt kritischen Nachfragen und rechtfertigte seine hartes Vorgehen durchaus nachvollziehbar.

"Wir haben auch ein Mindestmaß an Respekt verdient für eindeutige Fouls. Dieses Abwinken wird mittlerweile für Selbstverständlich gehalten und dann kam diese Aktion von Dahoud, da habe ich auf Gelb-Rot entschieden. In der Summe war mir das respektlose Abwinken zu viel. Es ist auch nicht notwendig, in dieser Situation abzuwinken, es war ein klares Foulspiel und er hätte es einfach akzeptieren können", so Aytekin, der für diese Worte unter anderem Unterstützung von seinem Kollegen Patrick Ittrich bekam. 

Dahoud versucht seinerseits die Sache abzuhaken. "Jetzt muss sich unser Blick nach vorne richten. Wir wollen schon am Dienstag die richtige Reaktion zeigen", fordert der Deutsch-Syrer. Am Dienstag empfängt der BVB um 21 Uhr Sporting im Rahmen der Champions League.