28.09.2021 10:14 Uhr

So plant der BVB mit Real-Leihgabe Reinier

Reinier spielt beim BVB nur eine Nebenrolle
Reinier spielt beim BVB nur eine Nebenrolle

Die Beziehung zwischen Reinier und Borussia Dortmund entpuppt sich bislang als Missverständnis. Aufgrund dessen kursieren bereits seit Monaten Gerüchte, dass die Leihgabe von Real Madrid den Revierklub vorzeitig verlassen könnte. Doch offenbar haben die BVB-Verantwortlichen andere Pläne.

Lange musste Reinier auf sein Saisondebüt in der Bundesliga warten. Erst am vergangenen Spieltag erhielt der Brasilianer bei der Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach (0:1) acht Minuten Spielzeit.

Eine größere Rolle ist für den 19-Jährigen, der auch bei Lucien Favre und Edin Terzic nur Reservist war, unter BVB-Trainer Marco Rose derzeit nicht vorgesehen. Dennoch soll die Borussia weiterhin bis zum Ende der laufenden Saison mit Reinier planen.

Laut "Sport1" verfolge der BVB das Ziel, den offensiven Mittelfeldspieler bis zum Leih-Ende im Sommer 2022 zu halten.

Zuletzt hatte die spanische Sportzeitung "AS" über einen möglichen Abgang im Winter berichtet. Ein solcher Schritt ist "Sport1" zufolge aber nicht beschlossen. Stattdessen soll Reinier weiterhin beim BVB bleiben.

Reiniers BVB-Bilanz ernüchternd

Im Januar 2020 war Reinier für stolze 30 Millionen Euro von Fluminense zu den Königlichen gewechselt. Doch bei Real Madrid hatte der Südamerikaner in den ersten Monaten einen schweren Stand, weshalb eine Leihe zum BVB im August 2020 Abhilfe schaffen sollte - soweit die Theorie.

Doch Reiniers Bilanz bei Borussia Dortmund ist ernüchternd. Bereits in der vergangenen Saison kam der Offensivmann beim BVB nur äußerst selten zum Zug und spielte insgesamt gerade einmal 339 Minuten.

Auch in dieser Saison spielt Reinier bislang nur eine Nebenrolle. 14 Minuten in Bundesliga und Supercup spiegeln nicht die Erwartungen der Leihgabe wider. Eine echte Perspektive besitzt Reinier beim BVB schon lange nicht mehr.