06.10.2021 09:56 Uhr

1. FC Kaiserslautern verhandelt wohl mit US-Investor

Der 1. FC Kaiserslautern hofft auf bessere Zeiten
Der 1. FC Kaiserslautern hofft auf bessere Zeiten

In den vergangenen Jahren ist der 1. FC Kaiserslautern übel abgestürzt. Sportlich wie finanziell steckten die Roten Teufel immer wieder in großen Nöten. Nun macht ein US-Investor Hoffnung auf bessere Zeiten.

Wie die "Sport Bild" berichtet, zählt die "Pacific Media Group" zu den Kandidaten für einen Einstieg bei den Pfälzern. Erste Gespräche mit der amerikanisch-chinesischen Investorengruppe seien schon geführt worden.

PMG ist in der Branche kein Neuling, hält bereits Anteile am FC Barnsley (England), KV Oostende (Belgien), dem FC Den Bosch (Niederlande), Esbjerg fB (Dänemark), AS Nancy (Frankreich) und dem FC Thun (Schweiz).

Angedacht ist demnach, dass die Vereine eine gemeinsame Spieldatenbank pflegen, um über die Landesgrenzen hinaus voneinander profitieren zu können.

1. FC Kaiserslautern auf frische Millionen angewiesen

Für den 1. FC Kaiserslautern, der in jüngerer Vergangenheit selbst in der 3. Liga immer wieder in Abstiegsnot geriet, wäre ein solcher Anker-Investor überlebenswichtig.

Laut "Sport Bild" sind die elf Millionen Euro, die ein regionales Bündnis vor einem Jahr im Rahmen des Insolvenzverfahrens zugeschossen hatte, bald aufgebraucht.

Fraglich ist derweil, mit welchem Investment PMG bei den Roten Teufeln einsteigen würde. Zudem könnte die in Deutschland gültige 50+1-Regel für Probleme sorgen.

Mittel- bis langfristig hoffen die FCK-Verantwortlichen, den Klub mindestens wieder in der 2. Bundesliga etablieren zu können. In den Hinterköpfen dürfte sicher auch das Oberhaus noch eine Rolle spielen.

Nach einem völlig verkorksten Saisonstart zeigte die Lauterer Formkurve in der 3. Liga zuletzt immerhin deutlich nach oben. Drei Zu-Null-Siege in Serie, darunter das jüngste 6:0-Torfestival bei Aufsteiger TSV Havelse, haben das Team von Trainer Marco Antwerpen in der Tabelle ins gesicherte Mittelfeld befördert.