16.01.2022 22:04 Uhr

Eklat in Augsburg! Ordner schlägt eigenen Busfahrer k.o.

Unmittelbar vor dem Bundesliga-Spiel in Augsburg kam es am Sonntag zu einem tätlichen Angriff auf Busfahrer Yildiz Zekeriye
Unmittelbar vor dem Bundesliga-Spiel in Augsburg kam es am Sonntag zu einem tätlichen Angriff auf Busfahrer Yildiz Zekeriye

Im Rahmen des Bundesliga-Spiels zwischen dem FC Augsburg und Eintracht Frankfurt (1:1) ist es zu einem üblen Vorfall gekommen. Ein wichtiger Mitarbeiter der Heim-Mannschaft wurde offensichtlich brutal mit einem Kopfstoß niedergestreckt - von einem Ordner. 

Wie die Augsburger Polizei bestätigte, musste der Busfahrer des FC Augsburg, Yildiz Zekeriye, mit einer Schädelprellung und dem Verdacht auf eine Gehirnerschütterung in das Augsburger Universitätsklinikum gebracht werden, nachdem es zuvor zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen war. 

Zuerst hatte die "Augsburger Allgemeine" darüber berichtet. Auch die Presseabteilung des FC Augsburg hat die Handgreiflichkeiten unmittelbar vor dem Ligaspiel gegen die Eintracht mittlerweile bestätigt.

Zu dem Vorfall soll es gekommen sein, nachdem die Profi-Mannschaft der Fuggerstädter den Bus gerade verlassen hatte.

Die Spieler hätten von dem tätlichen Angriff auf ihren Busfahrer erst nach der Partie etwas mitbekommen, wie Stürmer Michael Gregoritsch nach Spielende gegenüber "Bild" erklärte: "Wahnsinn! Ich habe davon erst unter der Dusche erfahren."

Gleiches meinte auch Cheftrainer Markus Weinzierl nach dem Spiel am Sonntagabend, welches mit einem 1:1 gegen Eintracht Frankfurt zu Ende gegangen war.

Genaue Auslöser für die Tat ist noch unklar

Der tatverdächtige Ordner ist zwar nicht direkt beim FC Augsburg angestellt, arbeitet aber für eine Sicherheitsfirma, die vom Bundesligisten beauftragt wird. In einem ähnlichen Arbeitsverhältnis befindet sich dem Bericht der Augsburger Zeitung zufolge auch der Busfahrer.

Dieser lag nach dem körperlichen Angriff zunächst auf dem Boden, wurde anschließend von Mannschaftsarzt Jens Otto und einem Sanitäter gestützt und wenig später mit einem Rettungswagen ins Hospital gefahren.

Was genau der Auslöser für den Eklat war, war am Sonntagabend zunächst noch nicht bekannt. Sowohl der Geschädigte, als auch der vermeintliche Täter sollen in den nächsten Tagen zu der Angelegenheit befragt werden.