28.01.2022 09:25 Uhr

Kehrtwende bei Ousmane Dembélé

Ousmane Dembélé wird den FC Barcelona wohl verlassen
Ousmane Dembélé wird den FC Barcelona wohl verlassen

Der Zoff zwischen Ousmane Dembélé und dem FC Barcelona spitzte sich zuletzt immer weiter zu. Nachdem der Franzose seinem Arbeitgeber "Erpressung" vorgeworfen hatte, lenkt er nun offenbar ein.

Wie der Radiosender "Cadena Ser" berichtet, ist Dembélé mittlerweile doch bereit, sich noch in diesem Winter einen neuen Klub zu suchen.

Der 24-Jährige habe eingesehen, dass er bei Barca keine Zukunft mehr hat und wolle seine WM-Teilnahme durch fehlende Spielpraxis nicht gefährden.

Erst in der vergangenen Woche hatte Dembélé schwere Vorwürfe gegenüber seinem Arbeitgeber erhoben. Er werde sich "keinerlei Erpressung mehr beugen", schrieb er in den sozialen Netzwerken. Vier Jahre lang habe er "Klatsch" und "Lügen" ertragen, damit sei nun aber Schluss.

Der Hintergrund: Der Fußballdirektor der Katalanen, Mateu Alemany, hatte zuvor in einem auf der Homepage des Klubs veröffentlichten Video die Trennung von Dembélé mit sofortiger Wirkung bekanntgegeben und dem früheren Dortmund-Profi vorgeworfen: "Es ist offensichtlich, dass der Spieler nicht bei Barcelona bleiben will und sich nicht für Barças Zukunftsprojekt engagiert." Seit Wochen liegt dem ehemaligen BVB-Stürmer ein unbeantwortetes Vertragsangebot vor, der Klub forderte daher eine Antwort.

Man wolle nur engagierte Spieler und hoffe, dass ein Transfer noch vor dem 31. Januar möglich sein werde.

Dembélé beim BVB und FC Bayern gehandelt

Wohin es Dembélé zieht, ist noch völlig offen. Zuletzt brachte das Portal "Don Balon" wilde Gerüchte über eine mögliche Rückkehr nach Dortmund in Umlauf, auch der FC Bayern wurde immer wieder als möglicher Interessent genannt. Spätestens seit der Vertragsverlängerung von Kingsley Coman scheint ein Transfer von Ousmane Dembélé aber ausgeschlossen. 

Deutlich realistischer wäre ein Engagement beim FC Chelsea. Dort würde Dembélé nicht nur auf Trainer Thomas Tuchel treffen, der ihn bereits in Dortmund coachte, das Gehalt des Rechtsaußen dürfte für den amtierenden Champions-League-Sieger ebenfalls keine große Hürde darstellen. Auch Newcastle United soll die Entwicklung genau beobachten, heißt es aus Spanien.