22.06.2022 13:32 Uhr

Enthüllt: RB Leipzig fällt endgültige Nkunku-Entscheidung

Christopher Nkunku ist der Top-Torjäger bei RB Leipzig
Christopher Nkunku ist der Top-Torjäger bei RB Leipzig

Die rund um Christopher Nkunku von RB Leipzig kolportierten Zahlen wurden zuletzt immer irrer. Eine mögliche Ablösesumme von über 100 Millionen Euro stand im Raum. Jetzt hat RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff eine wohl endgültige Entscheidung in der Causa Nkunku getroffen.

Zumindest für diesen Sommer soll nun feststehen: Nkunku wird nicht verkauft, Leipzig wird kein Transferangebot annehmen, egal in welcher Höhe. 

Über diese Basta-Haltung des RB-Bosses berichtete die "Sport Bild" am Mittwoch. 

In den Tagen zuvor wurde vor allem über das vermeintliche Interesse des FC Chelsea aus der englischen Premier League spekuliert. Die Blues geben ihren Rekordeinkauf Romelu Lukaku zur kommenden Saison auf Leihbasis zu Inter Mailand ab, sehen auf den Stürmer-Positionen noch Handlungsbedarf. 

Chelseas Teammanager Thomas Tuchel kennt Nkunku bereits aus ihrer gemeinsamen Zeit bei Paris Saint-Germain zwischen 2018 und 2020.

Nkunku traf 35 Mal in der letzten Saison für RB Leipzig

Wie es in dem Medienbericht weiter hieß, soll Oliver Mintzlaff extra nach London geflogen sein, um die endgültige Entscheidung für diesen Transfersommer zu verdeutlichen. Vor Ort habe er sich mit Nkunku-Berater Pini Zahavi getroffen, berichtete das Fachmagazin weiter.

Zahavi soll zuvor auch schon mit vielen weiteren europäischen Topklubs wie Real Madrid, Juventus Turin und AC Mailand über den 24-Jährigen gesprochen haben, der in der abgelaufenen Saison mit wettbewerbsübergreifend 35 Pflichtspieltoren eine regelrechte Leistungsexplosion hingelegt hatte.

Gelingt es Mintzlaff tatsächlich, den begehrten Nkunku über den Sommer hinaus bei den Roten Bullen zu halten, soll umgehend der zweite Teil des Masterplans angegangen werden: Eine vorzeitige Vertragsverlängerung mit dem französischen Nationalspieler.

Nach "Sport Bild"-Infos soll Nkunku künftig sieben Millionen Euro bei den Sachsen verdienen, dafür sein Arbeitspapier in Leipzig bis 2025 verlängern. Die Personalie bleibt also weiterhin spannend beim Tabellendritten der abgelaufenen Bundesliga-Saison.