23.06.2022 08:43 Uhr

Zahlreiche Profis beim VfB Stuttgart vor dem Aus

Beim VfB Stuttgart könnte es einige Veränderungen Kader geben
Beim VfB Stuttgart könnte es einige Veränderungen Kader geben

Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart baut für die kommende Saison seinen Kader um. Damit neue Spieler zu den Schwaben wechseln können, muss vorerst frisches Geld in die Kassen kommen. Doch bei den zahlreichen möglichen Wechseln droht mitunter auch ein Minusgeschäft.

Gleich mehrere Spieler des VfB Stuttgart haben unter Cheftrainer Pellegrino Matarazzo vorerst keine Perspektive, darunter die Talente Mateo Klimowicz und Roberto Massimo, wie der "kicker" berichtet. Dies sei das Ergebnis einer Saisonanalyse der sportlichen Führung um den neuen Vorstandsboss Alexander Wehrle.

Die beiden 21-Jährigen hatten sich in der abgelaufenen Saison nicht nachweislich als Stammspieler etablieren können. Klimowicz, der noch Vertrag bis 2024 besitzt, wurde in der vergangenen Saison 15 Mal in der Bundesliga eingesetzt, ein Tor konnte der in Argentinien geborene Stürmer nicht erzielen. In der Rückrunde wurde er daher kaum noch bei den Profis eingesetzt, sondern lief nur noch für die Zweitvertretung in der Regionalliga auf.

Massimo, dessen Arbeitspapier 2023 ausläuft, kam immerhin auf 19 Bundesliga-Einsätze (zwei Tore) in 2021/22, seine Entwicklung soll dennoch vorerst woanders weitergehen. Der VfB bevorzuge Leihgeschäfte, Verkäufe seien aber ebenso vorstellbar, so der "kicker".

VfB Stuttgart droht Minusgeschäft

Gleiches gelte für Lilian Egloff, Ömer Beyaz, Clinton Mola und Wahid Faghir. Auch bei dem Quartett sollen die Stuttgarter zu dem Ergebnis gekommen sein, dass sie der Mannschaft in der kommenden Saison nicht weiterhelfen können.

Egloffs Vertrag ist noch bis 2024 datiert, ein Jahr länger läuft der von Beyaz, den es dem Fachblatt zufolge in die Türkei zieht. Den englischen U-Nationalspieler Mola, Vertrag bis 2024, ziehe es ebenfalls in die Heimat.

Im Fall des Dänen Wahid Faghir könnte dem VfB indes ein sattes Minusgeschäft drohen. Stuttgart hatte den Junioren-Nationalspieler 2021 für immerhin rund vier Millionen Euro von Veje BK verpflichtet. Eine solche Ablösesumme dürfte der Bundesligist nun wohl nicht bekommen, Interesse soll bereits aus Dänemark bestehen.