27.06.2022 15:21 Uhr

Zukunft von Eintracht-Star weiter ungewiss

Evan Ndicka (2.v.r.) war bei der Eintracht zuletzt unumstritten
Evan Ndicka (2.v.r.) war bei der Eintracht zuletzt unumstritten

Die Kaderplanung für die erste Spielzeit der Vereinsgeschichte in der Champions League ist bei Eintracht Frankfurt längst nicht abgeschlossen. Nach bereits acht externen Neuzugängen werden weitere Verstärkungen in der Main-Metropole gehandelt. Auf der anderen Seite könnten andere Akteure die Eintracht noch in diesem Sommer verlassen. Auch die Zukunft von Stammspieler Evan Ndicka ist noch ungewiss.

Der 22-Jährige war unter Oliver Glasner zuletzt unumstrittener Stammspieler bei den Hessen. Der Innenverteidiger bestritt 44 Pflichtspiele in der abgelaufenen Spielzeit, spielte damit so häufig wie kein anderer Abwehrspieler der SGE.

Lange Zeit standen die Zeichen auf Abschied, hat der Leistungsträger doch nur noch ein Jahr Vertrag in der Main-Metropole und könnte nur noch in diesem Sommer eine satte Ablösesumme einbringen.

Spätestens nach dem überraschenden Karriereende von Defensiv-Kollege Martin Hinteregger soll nun aber ein Umdenken bei den Eintracht-Bossen stattgefunden haben. 

Eintracht-Star Ndicka bei mehreren Klubs aus der Premier League gehandelt

Laut "kicker" bastelt die SGE-Führung um Sportvorstand Markus Krösche weiter an einer Vertragsverlängerung mit dem Franzosen, der schon seit 2018 in Frankfurt angestellt ist und künftig zu den Topverdienern im Verein aufsteigen könnte.

Nach Informationen des Fachmagazins soll auch Ndicka selbst mit einer vorzeitigen Vertragsverlängerung bei der Eintracht liebäugeln. Nach dem großen Erfolg in der Europa League, in der Ndicka in elf von 13 möglichen Partien für die SGE auf dem Rasen stand, brennt der Abwehrspieler nun auf seine erste Saison in der Königsklasse.

Interessenten soll es allerdings auch weiterhin aus der englischen Premier League geben. Newcastle United und Manchester United wurden in den letzten Wochen bereits als mögliche und vor allem zahlungskräftige Abnehmer gehandelt. Konkret wurde es bisher allerdings mit keinem anderen Klub.