05.08.2022 11:02 Uhr

S04-Keeper erklärt besonderes Verhältnis zu Fährmann

Alexander Schwolow steht vor seinem Bundesliga-Debüt beim FC Schalke
Alexander Schwolow steht vor seinem Bundesliga-Debüt beim FC Schalke

Mit dem Gastspiel beim 1. FC Köln startet der FC Schalke 04 am Sonntagabend (ab 17:30 Uhr) in die Bundesliga-Saison nach dem Wiederaufstieg. Als neuer Stammkeeper zwischen den Pfosten will sich Alexander Schwolow bewähren, der im Sommer von Hertha BSC verpflichtet wurde. Für den Torwart steht das Saisonziel im ersten S04-Jahr eindeutig fest.

"Für einen Aufsteiger kann es zunächst einmal nur das Saisonziel Klassenerhalt geben", meinte der 30-Jährige im Gespräch mit den "Ruhr Nachrichten".

Der Schlussmann lobte seinen neuen Arbeitsgeber mit dieser realistischen Herangehensweise, verwies dabei auch auf die stark besetzte und ausgeglichene Bundesliga in dieser bevorstehenden Spielzeit.

"Wenn man sich die Liga so anschaut, dann muss man sich schon die Frage stellen: Wer soll denn da eigentlich absteigen? Wir müssen es auf jeden Fall schaffen, dass wir drei Mannschaften hinter uns lassen. Schalke gehört einfach in die Erste Liga", so Schwolow weiter.

Schwolow hofft auf "Zu-Null-Start" mit dem FC Schalke

Mit besonderem Interesse blicken die Schalker Anhänger auch auf das Verhältnis des neuen Stammtorhüters zur vermeintlichen Nummer zwei, dem langjährigen Schalker Ralf Fährmann. Dieser hat in seiner Karriere immerhin schon 218 Bundesliga-Spiele in der Vita stehen und damit über 40 mehr als Schwolow selbst, der derzeit bei 176 Erstliga-Einsätzen steht. 

Nach Aussage von Schwolow ist das bisherige Verhältnis zu Ralf Fährmann aber "sehr gut". Für den gebürtigen Wiesbadener steht fest: "Es ist schlussendlich ganz einfach: Sowohl Ralf als auch ich versuchen jeden Tag, unser Bestes zu geben. Mehr können wir nicht tun. Entscheiden muss dann der Trainer. Wenn Ralf spielen und uns drei Punkte festhalten würde, wäre ich ebenfalls glücklich, weil es uns unserem gemeinsamen Ziel näherbringt."

Für den Ligastart am Samstag hofft der Neuzugang derweil auf das erste "Zu-Null-Spiel" für den FC Schalke sowie "einen stabilen" Eindruck zum Ligaauftakt, nachdem es zuvor im DFB-Pokal einen lockeren 5:0-Erfolg beim Bremer SV gegeben hatte.