17.08.2022 09:22 Uhr

Wirbel um angebliche Draxler-Rückkehr zu Schalke

Julian Draxler spielte bis 2015 beim FC Schalke 04
Julian Draxler spielte bis 2015 beim FC Schalke 04

Ein Fake-Account auf Twitter hat den Fans des FC Schalke 04 trügerische Hoffnung auf eine Rückkehr von Nationalspieler Julian Draxler gemacht.

Mitunter treibt das sommerliche Geschäft der Transfer-Spekulationen seltsame Blüten. Während spanische Medien den wechselwilligen Superstar Cristiano Ronaldo mit einer beeindruckenden Beharrlichkeit in die Bundesliga, aktuell nach der öffentlichen Absage des FC Bayern gerne zum BVB, schreiben, keimten bei dem ein oder anderen Fan des FC Schalke 04 zu Beginn dieser Woche ebenfalls kurzzeitig große Hoffnungen auf.

Ausgerechnet der gewöhnlich gut informierte "Sky"-Reporter Dirk große Schlarmann vermeldete via Twitter die anstehende Rückkehr von Eigengewächs Julian Draxler von Paris Saint-Germain nach Gelsenkirchen - so schien es zumindest auf den ersten Blick.

Julian Draxler wohl zu teuer für den FC Schalke 04

Doch der Account, von dem der Tweet abgesetzt wurde, entpuppte sich als Fake. Große Schlarmann hatte mit der aufsehenerregenden Draxler-Meldung nichts zu tun.

"GottoGott, wie langweilig muss ein Montag sein, wenn man schon auf die Idee kommt, meinen Account zu faken, um irre Nachrichten zu verbreiten? Naja, wenn's hilft …", kommentierte der Journalist die Posse.

Klar ist: Obwohl Draxler bei PSG auf dem Abstellgleis steht und ihm sogar Einsätze in der zweiten Mannschaft des französischen Top-Klubs drohen, wäre eine Rückholaktion für Schalke nicht darstellbar, alleine schon aus finanziellen Gründen. 

Noch Ab- und Zugänge beim FC Schalke 04?

Trotz eines strikten Sparkurses in den letzten Monaten plagen den Revierklub immer noch hohe Verbindlichkeiten.

Bis zum Ende der Transferperiode wollen die Königsblauen noch den ein oder anderen Spieler von der Gehaltsliste bekommen, allen voran Großverdiener Amine Harit, für den aber keine konkreten Angebote in Sichtweite scheinen.

Nichtsdestotrotz könnte sich, abgesehen von Draxler, auch auf der Zugangsseite noch etwas tun auf Schalke.

"Es geht nicht nur in Richtung Abgänge. Es melden sich aktuell Spieler, bei denen man sich eigentlich nicht vorstellen kann, dass sie bereit sind, für Schalke zu spielen", sagte Sportdirektor Rouven Schröder der "WAZ".