17.08.2022 10:05 Uhr

Arnold spricht über Fast-Wechsel zum BVB

Maximilian Arnold stand vor einem Wechsel zum BVB
Maximilian Arnold stand vor einem Wechsel zum BVB

Kapitän Maximilian Arnold vom VfL Wolfsburg stand vor einigen Jahren kurz vor einem Wechsel zum BVB.

"Zu Beginn wäre ich fast in Dortmund gelandet. Aber Wolfsburg hat mir besser gefallen", blickte der dreimalige Nationalspieler im Interview mit "Sport Bild" auf seine inzwischen elf Jahre als Profi beim VfL zurück.

Arnold, der aus dem Nachwuchs der Niedersachsen stammt, ergänzte: "Es gab immer mal etwas aus der Bundesliga oder aus dem Ausland. Es hat aber nie besser gepasst als Wolfsburg. Ich hatte nie das Gefühl, dass ich dringend weg muss."

Auch nach den sportlich enttäuschenden Saisons 2016/2017 sowie 2017/2018, als Wolfsburg jeweils in die Relegation musste, habe er das Bedürfnis gehabt, "den Mist, den wir verzapft haben, selbst wieder geradezurücken. So ticke ich eben", schilderte der 28-Jährige, der vor einiger Zeit gegenüber "Sports Illustrated" auch einen losen Kontakt zum FC Bayern bestätigt hatte.

Traum von Rückkehr zu Dynamo Dresden

Der VfL Wolfsburg sei "hochprofessionell mit einer sagenhaften Infrastruktur. Und für ein Familienleben ist Wolfsburg ein richtig guter Standort. Uns fehlt nichts außer Oma und Opa, die in der Heimat Sachsen leben", sagte Arnold.

Vor diesem Hintergrund kann sich der Mittelfeldakteur nach seiner Wolfsburger Zeit einen Wechsel in die alte Heimat zu Dynamo Dresden vorstellen. "Mein Onkel und meine Cousine sind immer im Block, meine Schwester ist auch Fan. Manchmal träume ich: Sie stehen auf der Tribüne, und ich spiele da unten. Das wäre cool."

Arnold hatte in der Jugend vor seinem Wechsel zum VfL bereits drei Jahre für Dynamo gespielt.

VfL Wolfsburg will ins "internationale Geschäft"

Für die laufende Spielzeit hat sich der Dauerbrenner der Wölfe trotz des schwachen Abschneidens 2021/2022 große Ziele gesetzt. "Eine erfolgreiche Saison ist es, wenn wir im internationalen Geschäft landen", sagte Arnold.

Große Stücke hält er auf den neuen Trainer Niko Kovac. "Fitness und Bereitschaft sind da. Dann ist das System fast nebensächlich. Als Mannschaft schlägst du immer Einzelqualität. Mehr laufen, mehr sprinten – das bringt Erfolg."