22.09.2022 13:21 Uhr

Nach Trainingsunfall: So ist der Stand bei Jamal Musiala

Jamal Musiala musste am Dienstag das Training vorzeitig abbrechen
Jamal Musiala musste am Dienstag das Training vorzeitig abbrechen

Es war der Schreckmoment am Dienstag beim Training der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft: Nach einem Zweikampf mit seinem Teamkollegen Thomas Müller vom FC Bayern zog sich Jamal Musiala eine Risswunde am rechten Schienbein zu und musste das Mannschaftstraining abbrechen. Ein Einsatz im kommenden Nations-League-Spiel gegen Ungarn am Freitag ab 20:45 Uhr stand zeitweise auf der Kippe. Am Donnerstag gab es dann Entwarnung.

Nachdem mit Manuel Neuer und Leon Goretzka bereits zwei Stars des FC Bayern nach positiven Corona-Tests vorzeitig vom DFB-Team abgereist waren, sorgten auch Thomas Müller und Jamal Musiala nach ihrem Trainings-Unfall am Dienstag für einige Sorgenfalten auf der Stirn von Bundestrainer Hansi Flick.


Mehr dazu: Schrecksekunde bei Bayern-Star Musiala 


Nachdem der Youngster zuletzt aus dem Mannschaftstraining genommen wurde und am Mittwoch einen Tag lang Trainingspause einlegte, kam am Donnerstag die positive Nachricht: Musiala kehrte am Vormittag in das Mannschaftstraining der DFB-Elf zurück, lief sich zunächst mit seinen Teamkollegen auf dem Trainingsgelände in Frankfurt am Main warm.

Nach übereinstimmenden Medienberichten steht somit auch einem Startelf-Einsatz am Freitagabend gegen Ungarn nichts mehr im Wege. 

Musiala spielte bisher 15 Mal für Deutschland

Freuen dürfte das vor allem auch die Anhänger des FC Bayern, die bereits eine längere Ausfallzeit befürchtet hatten. Musiala ist in der laufenden Spielzeit bis dato der wohl formstärkste Akteur des deutschen Rekordmeisters und steuerte in der Bundesliga bereits vier Treffer bei.

Auch in der Deutschen Nationalmannschaft will der 19-Jährige künftig eine wichtigere Rolle auf dem Feld einnehmen und sich langfristig als Stammspieler im DFB-Team etablieren.

In seiner bisherigen Länderspiel-Karriere bringt es der gebürtige Stuttgarter auf 15 Einsätze, davon allerdings erst fünf in der Startformation.